Homelift: Treppensteigen vermeiden

Je älter man wird, desto größer werden alltägliche Herausforderungen wie das Treppensteigen. Mit zunehmenden Lebensjahren müssen sich die meisten Menschen mit verschiedenen Einschränkungen abfinden. Wer sich in jungen Jahren ein Haus bauen lässt, denkt in der Regel bei der Gestaltung nicht an etwaige Probleme im Alter. 
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Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift
Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift
Deshalb braucht man jedoch nicht gleich an den Verkauf einer Immobilie denken. Viele verschiedene Maßnahmen sind auch im Nachhinein möglich, um weiterhin ein angenehmes Wohnen in den eigenen vier Wänden zu genießen.

Besonderheiten eines Homelifts

Ein Homelift gehört zu den barrierefreien Einrichtungen eines mehrstöckigen Hauses. Während Plattform- oder Treppenlifte an den Verlauf der vorhandenen Treppe und deren bauliche Voraussetzungen gebunden sind, ist die Installation eines Homelifts unkomplizierter. Vergleichbar ist dieser mit einem Personenaufzug, den wir aus vielen öffentlichen Gebäuden kennen. Im Unterschied zu den anderen beiden Varianten führt er senkrecht in die Höhe und ist nicht vom Treppenaufgang abhängig. Er wird deshalb auch Senkrechtlift genannt. Es gibt zwei Ausführungen:
  • Transportkabine, die sich innerhalb eines Schachts bewegt
  • selbsttragende Konstruktion mit Kabine
Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift
Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift
Ein Homelift überwindet eine Förderhöhe von über 15 Metern. Es gibt Modelle, die bis zu zehn Haltestellen anfahren können. Entscheidet man sich für ein selbsttragendes Objekt, gehört der Aufbau selbstverständlich zum Lieferumfang dazu. Geschlossene Kabinen stehen ebenso im Angebot wie verglaste Panoramaausführungen. Aber auch ein Schacht lässt sich mit überschaubarem Aufwand mauern. Platzsparende, kleine Senkrechtlifte benötigen nur etwa einen Quadratmeter Grundfläche. Bedenken sollte man, dass diese Größen jedoch nicht mit einem Rollstuhl nutzbar sind. Ein Homelift lässt sich, je nach Eignung, sowohl im Innern der Immobilie als auch außen an der Hausmauer installieren.
 
Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift
Homelift – Treppensteigen im Eigenheim vermeiden. Foto: Garaventa Lift

Großer Nutzen mit wenig Aufwand

Viele Menschen bezweifeln, dass ihre Immobilie überhaupt für einen Aufzug geeignet ist. Was zu der Frage führt: Wie wird ein Homelift innen angebracht? In der Regel ist ein erstaunlich geringer Aufwand erforderlich. Verfügt das Haus bereits über einen gemauerten Aufzugsschacht, können Kabine und Co. ohne große Vorarbeiten eingebaut werden. Bei der selbsttragenden Variante gehört ein werksseitiger Stahlschacht, bestehend aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, dazu. Die Verankerung an einer Hauswand ist in diesem Fall erforderlich. Am besten lässt man sich unter Einbezug der individuellen Begebenheiten vor der Entscheidung für einen bestimmten Homelift von Fachleuten beraten.

Quelle03.06.2020
Graraventa Lift / n.s.

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