Einbruchschutz schreckt ab

Einbruchschutz beginnt oft an Stellen, die im Alltag selbstverständlich wirken. Gerade Fenster und Balkontüren spielen dabei eine zentrale Rolle für die Sicherheit von Wohnhäusern.
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  • Fenster und Balkontüren sind häufige Einfallstore; mechanischer Schutz gewinnt Zeit und schreckt ab.
  • Einbrecher brechen oft ab, wenn sie in wenigen Minuten nicht reinkommen; 1/4 scheitert daran.
  • Vollalu-Rollläden wirken abschreckend; Kunststoff-Modelle bieten oft wenig Widerstand.
  • Bei Alu-Rollläden sind meist nur Stäbe/Schienen beschädigt und schnell zu ersetzen.
  • Elektrische Steuerung mit Zeitschaltuhr simuliert Anwesenheit, z. B. im Urlaub.
Einbrecher versucht nachts mit einem Werkzeug ein Fenster aufzuhebeln.
Fenster und Balkontüren zählen zu den häufigsten Angriffspunkten bei Einbruchsversuchen. Mechanische Barrieren können entscheidend Zeit gewinnen und Täter abschrecken. Foto: djd / Schanz Rollladensysteme / Prostock-studio / Shutterstock
Alle zwei Minuten kommt es in Deutschland zu einem Einbruchsversuch, Tendenz weiter steigend. Die gute Nachricht: In rund einem Viertel aller Fälle scheitern die mutmaßlichen Einbrecher an mechanischen Schutzvorkehrungen. Hat ein Einbrecher nicht binnen weniger Minuten Zutritt zum Objekt, bricht er das Vorhaben in der Regel ab. Dabei sind Fenster und Balkontüren die häufigsten Einfallstore bei Eigenheimen. Um diese zu schützen, bieten sich verschiedene Maßnahmen zum Einbruchschutz an. Was viele nicht wissen, auch die Art der Rollläden kann bereits eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben beziehungsweise im Falle eines Einbruchsversuchs die Folgekosten durch Beschädigungen erheblich verringern.
Einfamilienhaus mit geschlossenen Rollläden an Fenstern und Balkon.
Geschlossene Rollläden erhöhen die Sicherheit eines Hauses sichtbar nach außen und signalisieren Widerstand bereits vor dem eigentlichen Einbruchsversuch. Foto: djd / Schanz Rollladensysteme / studio-khf

Abschreckung durch Vollalu-Rollläden und im Falle eines Einbruchversuchs geringere Folgekosten

Fenster und Türen werden beim Aufbrechen oft so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht mehr zu retten sind und komplett ausgetauscht werden müssen. Vollaluminium Rollläden dagegen wirken erst einmal abschreckend, denn um dieses Hindernis zu überwinden, ist schon einiges an Gewalt, schwerem Werkzeug und vor allem Zeit nötig. Einfache Ausführungen aus Kunststoff mit deutlich schwächeren Profilen bieten oft wenig Widerstand und können leicht ausgehebelt werden.
Stapel von Aluminiumprofilen für Rollläden in einer Produktionsumgebung.
Stabile Rollladenprofile aus Metall sind darauf ausgelegt, Belastungen standzuhalten und im Schadensfall gezielt repariert zu werden. Foto: djd / Schanz Rollladensysteme
Kommt es beim Vorhandensein von Alu-Rollläden dennoch zu einem Einbruchsversuch, werden meist nur die Stäbe oder Führungsschienen des Rollladens beschädigt, die man einfach und schnell erneuern kann. Rollladensysteme von Schanz beispielsweise lassen sich jederzeit nachträglich und ohne aufwendige bauliche Veränderungen installieren. Die stranggepressten Profile erlauben dabei kompakte Kästen. Auch asymmetrische Fenster und Wintergärten können mit Alu-Rollläden ausgestattet werden.
Aufgerollter Aluminium-Rollladen mit detailreicher Profilstruktur.
Die Konstruktion moderner Rollläden verbindet hohe Stabilität mit kompakter Bauweise und ermöglicht zusätzlichen Schutz an Fenstern und Türen. Foto: djd / Schanz Rollladensysteme / Susanne Krum

Elektrische Steuerung für die Urlaubszeit

Im Optimalfall sind einbruchhemmende Rollläden aus Aluminium seitlich in einer Schiene verankert und lassen sich nicht einfach aus dieser hinausziehen. Der Panzer verfügt zudem über eine sogenannte Hochschiebehemmung. Sie eignet sich sowohl für Fenster als auch Balkon- und Terrassentüren. Sind die Rollläden zusätzlich mit einer elektrischen Steuerung ausgestattet, bieten sie auch im Urlaub Sicherheit, weil man mittels einer Zeitschaltuhr Anwesenheit simulieren kann.
Resümee von Marinus Falkner (Redaktion “bauen.com“)
Mechanischer Einbruchschutz setzt dort an, wo Täter meist den ersten Zugriff suchen. Widerstandsfähige Rollläden erhöhen den Zeitaufwand und senken damit die Erfolgsaussichten eines Einbruchs deutlich. Gleichzeitig lassen sich mögliche Schäden auf einzelne Bauteile begrenzen, anstatt ganze Fenster oder Türen austauschen zu müssen. In Kombination mit seitlicher Führung und zusätzlichen Sicherungen entsteht eine wirkungsvolle Barriere. Elektrische Steuerungen erweitern diesen Schutz, indem sie auch bei Abwesenheit den Eindruck von Nutzung und Anwesenheit vermitteln.

Quelle04.05.2026
Schanz Rollladensysteme GmbH / djd

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