Nach Einbruch richtig verhalten

Nach Hause kommen und feststellen, dass eingebrochen wurde – ein Horrorszenario. Betroffene erleiden im ersten Moment häufig einen Schock und wissen oft nicht, wie sie reagieren sollen.
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Nach Einbruch Polizei kontaktieren
Gibt es Anzeichen für einen Einbruch, sofort die Polizei kontaktieren. Foto: Thomas Meier / pixabay
„Schließlich stehlen Täter meist nicht nur geliebte Gegenstände, sondern sie verwüsten das Haus oder die Wohnung und dringen vor allem in die Privatsphäre ein“, erläutert Dirk Bienert, Sicherheitsexperte und Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters Blockalarm GmbH. Er gibt vier Tipps, wie sich Einbruchsopfer verhalten sollten:

1. Polizei kontaktieren

Erkennen Bewohner Anzeichen für einen Einbruch, gilt es zunächst, die Polizei zu kontaktieren. Könnte der Täter sich noch im Haus befinden, sollten Bewohner sich in Sicherheit bringen und nicht versuchen, den Einbrecher selbst zu stellen. Idealerweise betreten Personen den Tatort in jedem Fall erst gemeinsam mit den Beamten, fassen weder etwas an noch verändern den Ort des Geschehens, um keine Spuren oder mögliche Beweise zu verwischen.

2. Schäden fotografieren

Aufgebrochene Türen, eingeschlagene Fenster oder beschädigte Gegenstände in Haus oder Wohnung müssen fotografiert werden. Auch durchwühlte Schränke, umgekippte Regale oder andere Veränderungen im Eigenheim sollten Bewohner dokumentieren, da Versicherungen diese Nachweise benötigen.
 
Einbrecher hinterlassen meist Schäden
Die durch den Einbruch entstandenen Schäden dokumentieren. Foto: S. Salow / pixabay

3. Stehlgut-Liste erstellen

Anschließend empfiehlt es sich, zu prüfen, ob etwas gestohlen wurde –und wenn ja, was. Um sich einen Überblick zu verschaffen, hilft es, eine sogenannte Stehlgut-Liste zu erstellen. Auf diese Liste gehören alle entwendeten Gegenstände mit weiteren Informationen wie genauer Bezeichnung, Beschreibung, Seriennummern und im Idealfall mit zusätzlichen Fotos. Gestohlene Kredit-, Bank- oder Handykarten sowie Ausweise mit Online-Funktion gilt es unter der Notrufnummer 116 116 sofort zu sperren. Andere fehlende Ausweise und Pässe sollten Einbruchsopfer dem zuständigen Bürgeramt melden, um einen möglichen Missbrauch zu verhindern. Gehört das Handy ebenfalls zu den gestohlenen Gegenständen, kann die sogenannte IMEI-Nummer unter Umständen bei der Lokalisation des Gerätes helfen. Jedes Handy besitzt eine solche individuelle Nummer, die sich durch die Eingabe des Tastencodes *#06# ins Eingabefeld des Smartphones jederzeit abfragen lässt.
 
Nach einem Einbruch Versicherung informieren
Im Regelfall bezahlt die Versicherung Einbruchsschäden. Foto: Holger Kraft / pixabay

4. Versicherung informieren

Schäden, die aufgrund eines Einbruchs entstehen, bezahlt im Regelfall die Hausratversicherung. Diese benötigt Fotos des Vorfalls sowie Kaufbelege der gestohlenen und beschädigten Gegenstände. Gibt es Schäden am Haus und es besteht der zusätzliche Schutz durch eine Wohngebäudeversicherung mit dem Zusatzfall Einbruchschäden, gilt es, auch dieser den Vorfall zu melden.

Haben Einbruchsopfer diese nötigen Formalitäten mit der Polizei und der Versicherung geklärt, sollten sie nicht gleich in ihren Alltag zurückkehren. „Einbrüche belasten Betroffene meist sehr und können auch Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben. Mit Familienangehörigen oder Freunden offen darüber zu sprechen und den Einbruchschutz durch zusätzliche Verriegelungen und Alarmanlagen zu erhöhen, hilft vielen“, berichtet Bienert. „Durch den Einbau entsprechender Technik wie Alarmanlagen gewinnen Betroffene ein großes Stück Sicherheit zurück und haben das Gefühl, die Kontrolle wiederzuerlangen. Sicherheitssysteme mit Akustiksensor nehmen beispielsweise Einbruchsversuche wahr, bevor Einbrecher das Eigenheim betreten. Durch das rechtzeitige Erkennen von Geräuschen, die durch Gewaltanwendung an der Außenhaut verursacht werden, lösen die Systeme frühzeitig einen Alarm aus. So bleibt der materielle Schaden gering und die Bewohner setzen sich keiner psychischen Belastung aus.“

Bei bereits erfolgten Einbrüchen und anhaltenden psychischen Problemen wie Angstzuständen gibt es professionelle Beratungsstellen wie die Opferhilfe vom Weißen Ring, die beratend zur Seite stehen.
 
BLOCKALARM® entwickelt, produziert und installiert zertifizierte Premium-Alarmanlagen „Made in Germany“. Um seinen Kunden maximalen Einbruchschutz zu bieten, entwickelt das Dachauer Unternehmen Sicherungskonzepte, in die eine optimale Kombination von mechanischen und elektronischen Sicherheitskomponenten einfließt. Dabei liegt der Fokus auf den individuellen Bedürfnissen sowie den finanziellen Möglichkeiten des Kunden, welche direkt beim Interessenten vor Ort geklärt werden. Die Hausmarke QANTUM® ist das neueste Frühwarnsystem, welches bereits den Versuch eines Einbruches erkennt.

Den Ingenieuren von BLOCKALARM® ist mit dieser Problemlösung ein entscheidender Schritt in den Bemühungen um bezahlbare und gleichzeitig äußerst zuverlässig arbeitende Sicherheitstechnik gelungen. Die Marke QANTUM® überzeugt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Installation erfolgt dabei ohne großen Aufwand durch geprüfte und autorisierte BLOCKALARM®-Techniker – schnell und ohne Schmutz. Um Kunden eine kompetente und individuelle Beratung, Abwicklung und guten sowie unkomplizierten Service im Bereich der Sicherheitstechnik zu bieten, arbeiten Blockalarm-Systemberater bundesweit.

Quelle28.05.2020
Blockalarm GmbH

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