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Das Eigenheim sichern

Die Einbruchszahlen bewegen sich in Deutschland bereits seit Jahren auf einem hohen Niveau. Angesichts niedriger Aufklärungsraten gehen immer mehr Hausbesitzer dazu über, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu installieren. 
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Mit wenigen Maßnahmen zum sicheren Eigenheim. Foto: bfhk / pixabay.com
Mit wenigen Maßnahmen zum sicheren Eigenheim. Foto: bfhk / pixabay.com
Wer sich bereits frühzeitig mit diesem Thema befasst, hat während der Bauphase die Gelegenheit, diese Maßnahmen günstig zu ergreifen. Doch wo ist anzusetzen, um die eigenen vier Wände noch sicherer zu machen? 
Fenster und Türen

Am häufigsten entscheiden sich die Täter für leicht zugängliche Fenster und Türen, wenn sie in das Haus eindringen möchten. Normale Konstruktionen lassen sich von einem geübten Täter binnen weniger Augenblicke aufhebeln. Ohne viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen ist dieser nun dazu in der Lage, in die Wohnung einzudringen. Nachträgliche Konstruktionen, wie etwa große Sperrriegel, die auf der Innenseite angebracht werden können, stellen eine optische Einschränkung dar. Deshalb lohnt es sich, bereits beim Bau auf Fenster und Türen mit hoher Sicherheit zu achten. 

Inzwischen gibt es verschiedene Qualitätssiegel, die sich auch der Sicherheit der Fenster widmen. Dabei können sich Bauherren an den Namhaften Herstellern orientieren. Neuffer stellt Fenster seit 1872 her und gilt als führend auf diesem Gebiet. Die geprüften Konstruktionen verlängern die Zeitspanne, welche die Täter benötigen, um in die Wohnung einzudringen. Mit jeder Minute steigt für sie das Risiko, auf frischer Tat ertappt zu werden, weshalb sie sich nach einiger Zeit für die Flucht entscheiden.   

Die zentrale Haussteuerung

In einer Zeit, in der die Idee des Smart Homes immer wieder groß proklamiert wird, spielt auch die zentrale Steuerungseinheit des Hauses eine wichtige Rolle für den Einbruchschutz. Zunächst bietet sich die Möglichkeit, bei eigener Abwesenheit einen prüfenden Blick auf den aktuellen Status zu werfen. Sind etwa alle Fenster abgeschlossen, die eine mögliche Einladung für die Täter darstellen? Auch die Rollläden können über das Internet mit nur einem Knopfdruck geschlossen werden, um das Haus bewohnt erscheinen zu lassen. 

Um im Smart Home die Beleuchtung per Sprachsteuerung bedienen zu können, ist auch diese an die zentrale Steuerungseinheit angeschlossen. Hier bietet sich die Möglichkeit, die Lichter des Hauses im Urlaub in einem natürlichen Rhythmus ein- und auszuschalten. So erweckt das Haus von außen einen bewohnten Eindruck, was die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs deutlich reduziert. Auch hierin liegt eine Chance, um das Risiko eines Einbruchs massiv zu reduzieren. 
 
Alarmanlage ja oder nein? Foto: wolfgang_vogt / pixabay.com
Alarmanlage ja oder nein? Foto: wolfgang_vogt / pixabay.com

Die optionale Alarmanlage

Darüber hinaus wäre es für Bauherren möglich, über die Installation von einer Alarmanlage nachzudenken. In diesen Tagen gehen jedoch die Meinungen zu den Systemen klar auseinander. Nur sehr selten sind sie dazu in der Lage, für eine rechtzeitige Alarmierung der Polizei zu sorgen, die zur Ergreifung der Täter führt. Doch nicht zu leugnen sind die hohen Kosten, welche mit der Anschaffung in Verbindung stehen. Hohe vierstellige Summen sind in jedem Fall zu zahlen um sich ein hochwertiges System zu sichern.

Die meisten Experten sind inzwischen der Meinung, dass zunächst andere Maßnahmen mit einem besseren Verhältnis von Preis und Leistung ergriffen werden sollten, um einen positiven Einfluss auf den Einbruchschutz auszuüben. Auch an dieser Stelle kann eine fachliche Beratung von Vorteil sein, um die richtigen Schwerpunkte zu setzen und die in der teuren Bauphase zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sinnvoll zum Einsatz zu bringen. 

Quelle12.11.2018
p.t.

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