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Ressource Regenwasser

Das Badezimmer ist in die Jahre gekommen, verkalkte Leitungen verursachen Rohrbrüche, der Energieverbrauch der Heizung ist nicht mehr zeitgemäß. Bei vielen älteren Häusern wird irgendwann eine Modernisierung der Sanitär- und Heizungsinstallation nötig. Eine einfache Einsparmöglichkeit wird bei der Planung von Modernisierungen oft übersehen: die Nutzung von Regenwasser.
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Trinkwasser sparen – ganz nach Plan
Mit einer gut geplanten Regenwassernutzungsanlage lässt sich im Haus viel Trinkwasser einsparen. Foto: djd/fbr/GreenLife GmbH
Ein erheblicher Teil des Trinkwasserverbrauchs lässt sich auf diese Weise einsparen. Denn Regenwasser eignet sich für die meisten Anwendungen, in denen keine Trinkwasserqualität erforderlich ist – etwa für die WC-Spülung, die Waschmaschine oder die Gartenbewässerung. Gerade im Rahmen einer Hausmodernisierung lässt sich eine Regenwassernutzungsanlage einfach einbauen. Folgende Tipps sind zu beachten!
 
Zentrale Regenwassersteuerung
Die Regenwasserzentrale steuert die gesamte Anlage. Foto: djd/fbr/Wisy AG

Verfügbare Wassermenge berechnen

Speichergröße, Dachfläche, Personenanzahl im Haus und die regionalen Regenmengen müssen beachtet werden. Es sollten möglichst alle verfügbaren Dachflächen, auch Garagendächer, an den Regenspeicher angeschlossen sein. Beim Speichervolumen immer auf die nächst größere Behältergröße aufrunden, damit gerade bei heftigen Niederschlägen viel Regenwasser zurückgehalten werden kann.

Einbauort des Speichers wählen

Generell lässt sich ein Regenwasserspeicher auch im Haus einbauen, in einem bestehenden Gebäude wird man ihn in der Regel aber eher unter dem Gartenboden oder einer Zufahrt installieren.
 
Regenwasserfilter im Fallrohr
Der Regenwasserfilter im Fallrohr kann einfach entnommen und gereinigt werden.
Foto: djd/fbr

Gute Wasserqualität ist planbar

Zu jeder Regenwasseranlage gehört der passende Filter. Gartenfilter sind nur für Gartenwasseranlagen geeignet, für die Nutzung des Regenwassers im Haus für Toilette und Waschmaschine sind ausgewiesene Filter erhältlich. Der Filter kann entweder im Fallrohr oder an zentraler Stelle vor oder im Speicher sitzen. Eine gute Zugänglichkeit für Reinigung und Wartung muss gewährleistet sein.
 
Waschmaschine: Regen- statt Trinkwasser nutzen
Teures und wertvolles Trinkwasser lässt sich in der Waschmaschine ohne Weiteres durch Regenwasser aus einer Regenwassernutzungsanlage ersetzen. Foto: djd/fbr/E.Atamanenko - shutterstock

Intelligente Steuerung

Für die Steuerung und Versorgung der Verbraucher im Haus und die Gartenbewässerung kommen sogenannte Regenwasserzentralen zum Einsatz. Pumpe, Steuerung und Trinkwassernachspeisung befinden sich in einem Kompaktgerät. Von hier aus geht eine separate Leitung zur WC-Spülung und zur Waschmaschine. Wichtig ist, dass die Regenwasserleitungen getrennt vom Trinkwassernetz installiert werden. Zudem müssen die Leitungen eindeutig gekennzeichnet sein, damit diese bei Reparaturen oder Erweiterungen gleich erkannt werden.

Fachhandwerker beauftragen

Kleinere Anlagen etwa zur Gartenbewässerung können Heimwerker in Eigenleistung erstellen. Zentral gesteuerte größere Regenwasserstationen sollten dagegen unbedingt von einem Fachmann installiert werden. Die Hersteller helfen gerne bei der richtigen Wahl des Einbauunternehmens.

Quelle07.01.2019
fbr-Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V

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