Skalierbare Türkommunikation

Türkommunikation wird zunehmend digitaler und muss zugleich flexibel mit den Anforderungen moderner Bauprojekte wachsen. Mit einer vollständig IP-basierten Lösung lassen sich heute selbst große Wohn und Objektbauten effizient planen, verwalten und gestalten.
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  • Gira stellt auf der Light + Building ein komplett IP-basiertes Türkommunikationssystem vor.
  • Skalierbar von Einzelobjekten bis Quartieren: bis 1.000 Einheiten und 10.000 Clients.
  • Gira Projekt Assistent: Konfiguration im Büro, Übertragung auf der Baustelle, schnellere Inbetriebnahme.
  • Modulares System 106: 8 Module, Full-HD-Kamera, flexible Anordnung und Einbauvarianten.
  • Innen: Wohnungsstation (7" Touch) & Gira G1; App, Rufweiterleitung, Bildspeicherung, Fernzugriff.
Wandmontiertes Display für Türkommunikation mit Videobild und Bedienelementen auf grauer Wand.
Die Gira Wohnungsstation Video IP in Glas Schwarz verbindet ein 7-Zoll-Volltouch-Display mit IP-basierter Türkommunikation und unterstützt Funktionen wie Rufweiterleitung, Bildspeicherung und Fernzugriff. Foto: Gira

Türkommunikation für moderne Bauprojekte

Mit der Türkommunikation IP erweitert Gira sein Portfolio um ein vollständig IP basiertes Türkommunikationssystem für Wohn und Objektbauten jeder Größenordnung. Vorgestellt wurde die Lösung auf der diesjährigen Light + Building in Frankfurt. Der neue Ansatz richtet sich an Projekte mit unterschiedlichsten Anforderungen und verbindet technische Skalierbarkeit mit hohen gestalterischen Ansprüchen. Ziel ist es, Abläufe in Planung, Bau und Betrieb zu vereinfachen und gleichzeitig eine flexible Lösung bereitzustellen, die sich an moderne Gebäude und ihre Anforderungen anpassen lässt. Damit erweitert Gira sein Angebot um ein System, das für kleine Immobilien ebenso geeignet ist wie für umfangreiche Bauvorhaben.
Modulare Türstation an der Außenwand eines modernen Wohnhauses mit Klingel und Namensfeldern.
Die neue Gira Türkommunikation IP eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Planung, Projektierung und Betrieb: vom Einfamilienhaus bis zu komplexen Großprojekten mit bis zu 1.000 Einheiten à bis zu 10 Clients. Foto: Gira

Durchgängig IP basiert und flexibel skalierbar

Kern der Gira Türkommunikation IP ist die vollständig IP basierte Infrastruktur. Tür und Wohnungsstationen, Kameras sowie mobile Endgeräte kommunizieren über standardisierte IP Netzwerke miteinander. Das schafft eine einheitliche technische Grundlage und ermöglicht eine flexible Einbindung in unterschiedliche Gebäudestrukturen. Das System lässt sich von einzelnen Immobilien bis hin zu Quartieren mit bis zu 1.000 Einheiten und 10.000 Clients skalieren. Dadurch eignet sich die Lösung für unterschiedlich große Projekte und unterstützt eine Planung, die auf spätere Entwicklungen vorbereitet ist. Gleichzeitig profitieren Projektverantwortliche von einer schnellen Projektierung und Inbetriebnahme.
Touchdisplay mit Benutzeroberfläche für Türkommunikation und Videobild einer Person vor der Eingangstür.
Vernetzte Türkommunikation erweitert klassische Türsprechanlagen um digitale Funktionen. Bewohner können Besucher per Videobild erkennen und den Zutritt komfortabel steuern. Foto: Gira

Schnellere Planung mit dem Gira Projekt Assistent

Eine zentrale Rolle übernimmt dabei der Gira Projekt Assistent, kurz GPA. Über ihn lassen sich Konfigurationen wie Teilnehmer, Rufziele und Funktionen bereits im Büro anlegen und strukturieren. Auf der Baustelle werden diese globalen Einstellungen anschließend auf die weiteren Komponenten übertragen. Dadurch verkürzen sich Projektierung und Inbetriebnahme deutlich und die Abläufe bleiben übersichtlich. „Mit der Türkommunikation IP schließen wir eine technische Sortimentslücke“, sagt Klaus Schieffer, Produktmanager bei Gira. „Von der Planung über die Realisierung hin zum laufenden Betrieb erfüllt unsere Lösung konsequent die Anforderungen moderner Bauprojekte. Sie ist damit gleichermaßen attraktiv für Projektentwickler, Planer, Architekten, Elektrofachhandwerk und die Gebäudenutzer.“ Die Lösung unterstützt damit alle Beteiligten entlang des gesamten Projektverlaufs.
Schwarze Türkommunikationssäule mit integriertem Display und Kamera im Eingangsbereich eines modernen Gebäudes.
IP-basierte Türkommunikation eignet sich für Wohnhäuser ebenso wie für größere Objektbauten. Flexible Einbauvarianten schaffen Lösungen, die Technik und Architektur harmonisch zusammenführen. Foto: Gira

Modulares System mit hoher Gestaltungsfreiheit

Die Gira Türkommunikation IP umfasst acht Module in unterschiedlichen Farben und Materialien. Sichtbar bleibt dabei die Designsprache des vielfach ausgezeichneten Gira System 106, das für die IP Welt technologisch vollständig neu entwickelt wurde. Das Kameramodul mit Full HD Video und Audio sowie breitem Erfassungswinkel lässt sich individuell mit Sprachmodulen, Ruftasten oder Displaymodulen kombinieren. Das modulare Baukastensystem eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für die Gestaltung. Die Anordnung kann vertikal, horizontal oder quadratisch erfolgen. Ebenso vielfältig sind die Einbauvarianten. Möglich sind flächenbündige oder aufgesetzte Lösungen sowie die Integration in Fassaden, Türprofile oder Briefkästen. Dadurch entsteht maximale Freiheit bei der Planung und Umsetzung.
Display einer Türstation mit Begrüßungsanzeige und Symbol für berührungslose Bedienung.
Digitale Zutrittssysteme setzen zunehmend auf intuitive und komfortable Bedienkonzepte. Individuell anpassbare Anzeigen und moderne Steuerungsmöglichkeiten unterstützen eine zeitgemäße Gebäudeorganisation. Foto: Gira

Komfort und Vernetzung im Innenbereich

Auch im Innenbereich bietet die Türkommunikation IP verschiedene Optionen. Zur Verfügung stehen die Gira Wohnungsstation Video IP mit 7 Zoll Volltouch Display sowie der neue Gira G1. Dieser übernimmt nicht nur die Türkommunikation, sondern ermöglicht zugleich die Steuerung des gesamten Smart Homes. Beide Varianten sind in Glas Weiß oder Glas Schwarz erhältlich und integrieren sich zurückhaltend in unterschiedliche Wohnumgebungen. Funktionen wie Rufweiterleitung, Bildspeicherung oder Fernzugriff erweitern den Nutzungskomfort und erleichtern den Alltag. Ergänzt wird das System durch die App Gira TKS mobil. Bewohner können damit Türrufe auch unterwegs annehmen und bleiben flexibel erreichbar.

Zukunftssicher und effizient im Betrieb

Im laufenden Betrieb setzt Gira auf eine rollenbasierte Rechtevergabe, die eine sichere und strukturierte Verwaltung unterstützt. Verantwortlichkeiten lassen sich klar zuordnen und Funktionen kontrolliert verwalten. Gleichzeitig verzichtet die Türkommunikation IP auf zentrale Server und Lizenzen, was den Betrieb vereinfacht und zusätzliche Abhängigkeiten reduziert. Darüber hinaus ist das System bereits auf den Cyber Resilience Act vorbereitet und damit auf zukünftige Anforderungen ausgerichtet. Gira verbindet so technische Effizienz mit langfristiger Erweiterbarkeit und schafft eine Türkommunikation, die sich an die Anforderungen moderner Gebäude und ihrer Nutzer anpasst.
Resümee von Marinus Falkner (Redaktion “bauen.com“)
Gebäudetechnik entwickelt sich immer stärker in Richtung vernetzter und flexibel skalierbarer Systeme. Wenn Türkommunikation nahtlos mit digitaler Infrastruktur und Smart Home Funktionen zusammenspielt, entstehen Lösungen, die Planung, Nutzung und Verwaltung deutlich vereinfachen. Gleichzeitig zeigt sich, dass technische Innovation und hochwertiges Design längst selbstverständlich zusammengehören.

Quelle24.06.2026
Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

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