Gesund bleiben im Sommer-Homeoffice

Ein angenehm temperiertes Arbeitszimmer steigert gerade im Sommer Konzentration und Wohlbefinden. Mobile Klimageräte bieten dafür eine flexible Lösung, wenn sie richtig eingesetzt und passend dimensioniert werden.
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  • Sommerhitze im Homeoffice senkt Konzentration, belastet Kreislauf und Wohlbefinden.
  • Mobile Split-Klimageräte: Außen-/Inneneinheit, leiser innen, flexibel in Räumen nutzbar.
  • Leistung meist 3–7 kW, Kühlbedarf hängt auch von Sonne, Dämmung und Geräten ab.
  • Empfehlung: 23–26 °C, max. 6–8 °C unter Außentemp.; Zugluft vermeiden, Fenster schließen.
  • Miete senkt Aufwand bei Saisonbedarf; Fachbetrieb prüfen lassen, Aufstellung für gute Luftverteilung.
Mann arbeitet mit Laptop im Homeoffice und hält eine Tasse in der Hand.
Wer von zu Hause aus arbeitet, spart Benzin und Autoabgase. Auch bei der Klimatisierung sollte man auf einen umweltfreundlichen Betrieb achten. Foto: djd / Enerent / Getty Images / Bartek Szewczyk

Angenehm arbeiten trotz Sommerhitze

Das Arbeiten im Homeoffice bleibt für viele Berufstätige attraktiv, gerade wenn hohe Benzinpreise und lange Arbeitswege den Alltag zusätzlich belasten. Im Sommer kann der heimische Arbeitsplatz jedoch schnell unangenehm werden. Besonders Dachgeschosswohnungen und schlecht isolierte Räume heizen sich stark auf und speichern die Wärme oft bis in die Abendstunden. Hohe Temperaturen mindern die Konzentration, erschweren das Denken und belasten den Kreislauf. Auch das allgemeine Wohlbefinden leidet, wenn der Körper ständig versucht, die Wärme auszugleichen. Eine Klimaanlage kann hier für verlässlichere Bedingungen sorgen und das Arbeitszimmer auf ein angenehmes Temperaturniveau bringen.
Frau arbeitet an einem Schreibtisch in einem Dachgeschossbüro mit Dachfenstern.
Gerade in Dachgeschossräumen können hohe Temperaturen die Konzentration spürbar beeinträchtigen. Eine gezielte Kühlung schafft angenehme Arbeitsbedingungen und verbessert den Komfort während des Arbeitstags. Foto: djd / Enerent / Getty Images / Dusan Atlagic

Mobile Geräte bieten flexible Kühlung

Eine bewährte Lösung für die saisonale Klimatisierung sind mobile Split Klimageräte. Sie bestehen aus einer Inneneinheit und einer Außeneinheit, die über Leitungen miteinander verbunden sind. Das Innengerät entzieht der Raumluft Wärme, während die Außeneinheit diese nach draußen abführt. Weil sich der lautere Teil des Systems außerhalb des Raumes befindet, arbeiten solche Geräte vergleichsweise leise. Das ist im Homeoffice besonders wichtig, da dauerhafte Geräusche bei Telefonaten und konzentrierten Aufgaben stören können. Gleichzeitig lässt sich die Technik flexibel einsetzen und bei verändertem Bedarf auch in anderen Räumen nutzen.
Mann arbeitet an einem Laptop neben einem mobilen Klimagerät in einem Büro.
Mit langärmeligem Hemd im Sommer-Homeoffice? Das ist nicht nötig. Besser ist es, die Klimaanlage nicht allzu kalt zu stellen. Foto: djd / Enerent / Adobestock / stock4you

Die passende Leistung richtig wählen

Für typische Wohnräume oder kleinere Büros reichen in vielen Fällen Leistungen zwischen drei und sieben Kilowatt aus. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Raumgröße. Auch Dachflächen, Fenster, Sonneneinstrahlung, Dämmung und vorhandene Geräte beeinflussen den Kühlbedarf. Computer, Monitore und Beleuchtung geben zusätzliche Wärme ab und können die Raumtemperatur spürbar erhöhen. Deshalb sollte die Leistung nicht nur grob geschätzt werden. Eine fachkundige Berechnung der Kühllast verhindert, dass das Gerät zu schwach arbeitet oder unnötig groß gewählt wird. Informationen zu passenden Modellen und Einsatzmöglichkeiten bieten unter anderem Herstellerseiten wie die von Enerent.

Moderate Temperaturen schützen die Gesundheit

Bei der Nutzung einer Klimaanlage kommt es auf die richtige Einstellung an. Fachleute empfehlen für Innenräume meist Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad Celsius. Der Unterschied zur Außentemperatur sollte möglichst nicht mehr als sechs bis acht Grad betragen. Eine zu starke Abkühlung kann den Kreislauf belasten und das Risiko für Erkältungsbeschwerden erhöhen. Direkte Zugluft auf Kopf, Nacken oder Rücken sollte ebenfalls vermieden werden. Sinnvoll ist es außerdem, Fenster und Türen während des Kühlbetriebs geschlossen zu halten. Vorhänge, Rollläden oder Jalousien reduzieren den Wärmeeintrag zusätzlich und entlasten das Gerät.
Frau arbeitet im Homeoffice an einem Schreibtisch, neben ihr steht ein mobiles Klimagerät.
Wer das Homeoffice nur vorübergehend in den heißen Sommermonaten kühlen möchte, ist mit einer Klimaanlage zum Leihen gut beraten. Foto: djd / Enerent / Jacob_Lund

Mobile Wärmepumpen als Alternative

Als Alternative zum Split Gerät kommen mobile Wärmepumpen infrage. Sie entziehen dem Raum Wärme und geben diese über Luft oder Wasser an die Umgebung ab. Besonders bei kurzfristigem oder wechselndem Bedarf können solche Systeme praktisch sein. Sie lassen sich vielseitig einsetzen und eignen sich auch dann, wenn nur für einzelne Wochen oder während einer besonders heißen Phase Kühlung benötigt wird. Beide Varianten arbeiten elektrisch und benötigen keine fossilen Brennstoffe. Dadurch entfällt beispielsweise der Einsatz von Gas. Wie klimafreundlich der Betrieb ausfällt, hängt allerdings auch davon ab, wie der verwendete Strom erzeugt wird.

Mieten kann Kosten und Aufwand senken

Mobile Klimageräte und Wärmepumpen werden inzwischen auch zur Miete angeboten. Das kann wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn eine dauerhafte Anschaffung nicht erforderlich ist. Bei saisonalem Bedarf, einem vorübergehenden Arbeitsplatz oder dem Ausfall einer vorhandenen Anlage bleiben die Kosten besser kalkulierbar. Je nach Angebot entfallen zudem Ausgaben für Wartung und langfristige Lagerung. Modelle von Enerent gehören zu den Geräten, die für solche Einsätze bereitgestellt werden. Vor der Entscheidung sollte dennoch ein Fachbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima den Raum prüfen. Eine genaue Kühllastberechnung und die passende Aufstellung sorgen dafür, dass die Technik effizient arbeitet und ein gesundes Raumklima unterstützt. Auch die Position der Inneneinheit spielt eine wichtige Rolle. Die gekühlte Luft sollte sich gleichmäßig im Raum verteilen, ohne dauerhaft direkt auf den Arbeitsplatz zu treffen. So bleiben Konzentration und Wohlbefinden auch an heißen Tagen erhalten.
Resümee von Marinus Falkner (Redaktion “bauen.com“)
Ein gut temperierter Arbeitsplatz trägt spürbar zu mehr Konzentration und Komfort bei. Wer auf eine passende Klimatisierung setzt und einige grundlegende Empfehlungen beachtet, schafft auch an heißen Tagen angenehme Bedingungen. Flexible Lösungen und eine fachkundige Planung helfen dabei, Energie effizient einzusetzen und den Wohnkomfort dauerhaft zu verbessern.

Quelle23.07.2026
ENERENT GmbH / djd

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