Die Heizung, die auch kühlen kann

Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe denken viele Hausbesitzer zunächst an das kostensparende Beheizen des Zuhauses. Doch das ist längst nicht alles, was das umweltfreundliche Gerät leisten kann.
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Heizung und Kühlung in einem Gerät
Heizen und kühlen in einem: Umweltfreundliche Wärmepumpenanlagen wie diese WPF bieten einen ganzjährigen Nutzen. Foto: djd / Stiebel Eltron
„Was viele nicht wissen: Wärmepumpen können das Eigenheim an heißen Sommertagen auch kühlen und somit ganzjährig für ein angenehmes Raumklima sorgen“, informiert Dipl.-Ing. Henning Schulz von Stiebel Eltron. „Möglich ist dies in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Besonders angenehm und vorteilhaft im Vergleich mit einer Klimaanlage ist dabei, dass weder Lärm noch Zugluft im Raum entsteht.“
 
Smarte Wärmepumpenregulierung
Die Regelung der Wärmepumpe WPF lässt sich problemlos auch über Handy, iPad oder Laptop realisieren. Foto: djd / Stiebel Eltron

Die Heizung wird zur Fußbodenkühlung

Die Wärmepumpe funktioniert an kalten Tagen als normale Heizung, wie jeder Gas- oder Ölkessel auch. Im Sommer, wenn die Außentemperaturen steigen, können die Räume jedoch über die Wärmepumpenanlage auch gekühlt werden, indem kühles Wasser durch die Fußbodenheizung geleitet wird. Ob die Wärmepumpe im Heizbetrieb Umweltenergie aus dem Erdreich oder der Umgebungsluft gewinnt, spielt dafür keine große Rolle.

Die Kühlfunktion ist grundsätzlich bei beiden Varianten realisierbar. „Der Wärmeentzug aus dem Raum erfolgt über die Heizflächen, die daher in dieser Zeit besser als Kühlflächen bezeichnet werden sollten“, so Haustechnikexperte Schulz. „Die Kühlfunktion ist nicht nur ein Komfortgewinn, sondern gleichzeitig effizient und damit wirtschaftlich vernünftig.“ Er empfiehlt Hausbesitzern, die den Umstieg auf eine Wärmepumpe planen, sich vom Fachhandwerker vor Ort zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten zu lassen.
 
Wärmepumpen sparen CO2 ein
Wärmepumpen machen unabhängig von Öl und Gas und sparen im Vergleich zu fossilen Heizungen massiv klimaschädliches CO2 ein. Foto: djd / Stiebel Eltron

Für den Heizungstausch gibt es staatliche Zuschüsse

Sehr gute Erfahrungen mit der Kühlfunktion hat etwa Dirk Herberholz gemacht: Er hat seine Doppelhaushälfte im nordrhein-westfälischen Neuss komplett saniert und dabei auch die 35 Jahre alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Die Wahl fiel dabei auf eine Erdreich-Wärmepumpe WPF – dank platzsparender Aufstellung bietet der Heizungskeller nun zusätzlichen Stauraum. Darüber hinaus profitierte der Hauseigentümer von den Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW.

Unter www.stiebel-eltron.de findet man nicht nur den Erfahrungsbericht von Dirk Heberholz, dort gibt es auch mehr Informationen zu Fördermöglichkeiten sowie eine komfortable und schnelle Fachhandwerkersuche für die eigene Region.

Quelle02.04.2020
Stiebel Eltron GmbH & Co. KG

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