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Wärme aus der Umwelt ernten

Der Herbst ist traditionell Erntezeit: Die Felder werden abgemäht, Äpfel, Birnen und Pflaumen, Kartoffeln, Kohl und Kürbis werden eingefahren. Doch auch Wärme kann geerntet werden, und das – anders als Obst und Gemüse – das ganze Jahr über in Form von Umweltwärme aus dem Boden, dem Wasser oder der Luft mithilfe einer Wärmepumpe.
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Wärmepumpe – Heizen im grünen Bereich
Wärmepumpe on tour. Foto: epr/BWP
Nicht nur vor Beginn der Heizsaison sollten sich Eigentümer fragen, ob es nicht an der Zeit ist, ihre alte, energiefressende Heizung gegen eine neue, effiziente auszutauschen, um davon langfristig zu profitieren. Eine Wärmepumpe eignet sich sowohl für den Sanierungsfall als auch im Neubau. Für ihre Installation gibt es Fördergelder und Zuschüsse.
 
Funktionsprinzip der Wärmepumpe
Die Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt: Der Umgebung wird Wärme entzogen, die dann zum Heizen zur Verfügung steht. Wenn es draußen sehr warm ist, lässt sich das Prinzip bei vielen Wärmepumpen auch umkehren: Dann wird es drinnen angenehm kühl. Gerade in Jahren wie diesem ist das ein weiterer Pluspunkt für die Wärmepumpe. Grafik: epr/BWP
Grundsätzlich lassen sich Wärmepumpen-Heizungen in beinahe jedem Bestandsgebäude realisieren. Ganz gleich, ob ein Haus fünf, fünfzehn oder fünfzig Jahre alt ist. Damit die Wärmepumpe energieeffizient läuft, sollte die Vorlauftemperatur höchstens 55 Grad Celsius betragen – in den meisten Fällen lässt sich das auch im Altbau umsetzen. So sind Wärmepumpen auch in Plattenbauten, Kirchen, mittelalterlichen Fachwerkhäusern oder in Villen aus dem 16. Jahrhundert und in Gründerzeit- oder 60er-Jahre-Bauten im Einsatz.
 
Umrüstung auf Wärmepumpensysteme jederzeit möglich
Auch wenn viele bisher fossile Energieträger verheizt haben: In den meisten Häusern ist die Umrüstung auf ein umweltfreundliches Wärmepumpensystem möglich – egal wie alt das Gebäude ist. Foto: epr/BWP
Um das passende Modell zu finden, sollte man sich von einem Fachmann beraten lassen. Neben Verbesserungen im Bereich Komfort und Behaglichkeit tragen Wärmepumpen maßgeblich zum Klimaschutz bei. Mit einem Teil Strom erschließt die Wärmepumpe drei Teile Umweltwärme und liefert so die benötigte Heizenergie für den gesamten Wohnbereich.
 
Wärme aus Erdreich und Luft nutzen
Wärme ernten statt Zukunft verheizen: Wärmepumpen heizen die eigenen vier Wände mit einem Teil Strom und einem Vielfachen an Wärme aus dem Erdreich oder aus der Luft. Foto: epr/BWP
Wenn der Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, geht die CO2-Emission der Wärmepumpen-Heizanlage gegen Null. Ihr Einbau wird daher zum Beispiel durch das Marktanreizprogramm der BAFA oder durch Kredite der KfW gefördert – bis zu 10.000 Euro sind möglich, sowohl im Alt- als auch im Neubau. Welche Wärmepumpen-Variante sich am besten eignet, hängt vom jeweiligen Modernisierungsfall ab.

Quelle23.03.2019
Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.

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