Augen auf beim Brennstoff-Kauf

Feuerstätten wie Kamin- und Kachelöfen sind in Deutschland beliebt und weit verbreitet. Gerade in der Übergangszeit reicht oftmals das Feuer im Ofen zur Wärmeversorgung der eigenen vier Wände vollständig aus und ersetzt die Zentralheizung.
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Ein Holzfeuchte-Messgerät zeigt an, ob das Holz ausreichend trocken ist. (Foto: epr/ZIV/REKORD)
Ein Holzfeuchte-Messgerät zeigt an, ob das Holz ausreichend trocken ist.
(Foto: epr/ZIV/REKORD)
Um den Kamin emissionsarm und effizient betreiben zu können, sollte bereits bei der Beschaffung der Brennstoffe auf eine ordnungskonforme und hochwertige Qualität geachtet werden. Ob aus dem Internet, im Baumarkt oder vom regionalen Händler: Das Angebot ist groß und ein paar einfache Regeln helfen bei der Auswahl.
 
Der Schornsteinfeger informiert zum richtigen Umgang mit festen Brennstoffen. (Foto: epr/ZIV/REKORD)
Der Schornsteinfeger informiert zum richtigen Umgang mit festen Brennstoffen. (Foto: epr/ZIV/REKORD)
Prinzipiell gibt in Deutschland die 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) vor, welche Brennstoffe überhaupt eingesetzt werden dürfen. Dazu zählen unter anderem naturbelassenes Holz mit einer Restfeuchte unter 20 Prozent, heizstarke Braunkohlenbriketts und Holzbriketts, sofern ihre Qualität der europäischen Norm EN 14961-3 entspricht. Nicht zugelassen sind gestrichene oder beschichtete Hölzer, feuchtes Scheitholz, Rindenbriketts oder paraffinhaltige Mischprodukte. Auch Altpapier hat im Ofen nichts zu suchen. Als Starthilfe sollten handelsübliche Grillanzünder oder Holzwolle genutzt werden. Tipp: Wer „waldfrisches“ Brennholz kauft, sollte dieses rund zwei Jahre an einem regengeschützten, gut durchlüfteten Ort lagern.

Brennholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts unterscheiden sich beim Heizwert und der Brenndauer. Eine Kombination ist in den meisten Kaminen möglich und besonders komfortabel. (Foto: epr/REKORD)
Brennholz, Holzbriketts und Braunkohlenbriketts unterscheiden sich beim Heizwert und der Brenndauer. Eine Kombination ist in den meisten Kaminen möglich und besonders komfortabel. (Foto: epr/REKORD)
Holzbriketts sind als Quader, mit acht Ecken oder als Zylinder – mit oder ohne Loch – erhältlich. Je nach Typ und Hersteller gibt es große Qualitätsschwankungen. Bröselt das Brikett bereits in der Verpackung oder sind Fremdkörper wie Lackreste oder Kunststoffe erkennbar, sollte man von dem Produkt die Finger lassen. Typisches Brennholz wie trockene Buche bringt einen Heizwert von rund 14,4 Megajoule pro Kilogramm mit, gefolgt von Holzbriketts mit durchschnittlich 17,6 Megajoule. Spitzenreiter sind Braunkohlenbriketts mit über 19 Megajoule pro Kilogramm.
 
Brennholz muss trocken und naturbelassen sein. Die Kombination mit Braunkohlenbriketts ist in den meisten Feuerstätten möglich. (Foto: epr/Hase/REKORD)
Brennholz muss trocken und naturbelassen sein. Die Kombination mit Braunkohlenbriketts ist in den meisten Feuerstätten möglich.
(Foto: epr/Hase/REKORD)
Anders als die Holzprodukte setzen sie die Wärme aber langsam und gleichmäßig frei und brennen bis zu sechsmal länger. Braunkohlenbriketts von Rekord werden im Produktionsprozess ständig durch zertifizierte Prüflabore kontrolliert und zeichnen sich durch eine konstant hohe Qualität aus. Für ein optimales Heizvergnügen sollten sie in Kombination mit Holz auf einem bestehenden Glutbett verbrannt werden.
 
Moderne Kamine reichen gerade in der Übergangszeit als Heizung aus. Wichtig für einen sauberen und effizienten Einsatz sind hochwertige Brennstoffe und die richtige Bedienung. (Foto: epr/REKORD)
Moderne Kamine reichen gerade in der Übergangszeit als Heizung aus. Wichtig für einen sauberen und effizienten Einsatz sind hochwertige Brennstoffe und die richtige Bedienung. (Foto: epr/REKORD)

Quelle22.04.2017
Lausitzer Energie Bergbau AG

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