Brennstoffzellenheizgeräte nutzen ein einfaches chemisches Prinzip, um Elektrizität und Wärme zu erzeugen: Aus Erdgas (High- oder Low-Gas ist nutzbar) gewinnen sie Wasserstoff, der sich in einer kontrollierten Reaktion mit Luftsauerstoff zu Wasser verbindet. Dabei entstehen Strom und Heizwärme. Da immer nur so viel Wasserstoff erzeugt wird, wie die Anlage im Moment braucht, muss keine Lagerung erfolgen. In einem StandardEinfamilienhaus lassen sich mit dieser Technologie bis zu 40 % Energiekosten einsparen, in einem KfW-55-Gebäude gar bis zu 66 %. Damit machen einen die nur kühlschrankgroßen, leicht zu montierenden Geräte weitgehend unabhängig von der Strompreisentwicklung, da sie mit Akkuspeicher etwa 80 % des häuslichen Strombedarfs selbst erzeugen. Selbst ohne Speicherung liegt dieser Wert immer noch bei etwa 50 %. Und auch die CO2-Emissionen sind nur halb so hoch wie bei herkömmlichem Strom aus dem Kraftwerk und Gas- oder Ölheizung.
Dies klingt komplizierter, als es ist – alle wichtigen Informationen finden sich online unter www.kfw.de/433. Dort findet sich zum Beispiel ein Reservierungsformular für den Zuschuss bis Dezember 2016. Mit diesem erhält man eine verbindliche Bestätigung, dass die Förderung vorgemerkt sei und kann in aller Ruhe mit Planung und Einbauvorbereitungen beginnen. Ab 1. Dezember 2016 wird es dann noch einfacher, die Brennstoffzellenheizung unterstützen zu lassen: Dann können alle Anträge direkt im KfW-Zuschussportal gestellt werden.

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