Energetisch sanieren, aber wie?

Energetische Sanierungen gelten als wichtiger Hebel für mehr Energieeffizienz und geringere Emissionen im Gebäudebereich. Viele Eigentümer möchten handeln, wünschen sich dabei jedoch mehr Orientierung und praktische Unterstützung.
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  • Rund ein Drittel der CO2-Emissionen in Deutschland entsteht im Gebäudebereich.
  • Energetische Sanierungen senken Energiekosten, steigern Komfort und erhöhen den Immobilienwert.
  • 88% halten Energieeffizienz für wichtig, aber nur 27% kennen Fördermöglichkeiten gut.
  • Sanierung umfasst Dämmung, Fenster, Heizung und Photovoltaik; die Komplexität bremst viele.
  • 79% wünschen Komplettlösungen; toom bietet mit Partnern Beratung, iSFP und Umsetzung inkl. Förderservice.
Frau mit Taschenrechner neben Modellhaus mit Energieeffizienzskala, Laptop und Unterlagen auf Holztisch.
Wie lässt sich das Eigenheim energetisch modernisieren? Viele Hausbesitzer fühlen sich unsicher und wünschen daher eine Komplettlösung. Foto: djd / toom / Getty Images / AndreyPopov

Hoher Handlungsbedarf im Gebäudebereich

Rund ein Drittel der CO2 Emissionen in Deutschland entsteht im Gebäudebereich. Entsprechend groß ist das Potenzial, durch energetische Sanierungen dauerhaft Energie einzusparen und Gebäude zukunftsfähig aufzustellen. Für private Hauseigentümer ergeben sich daraus mehrere Vorteile zugleich. Wer in die energetische Qualität seiner Immobilie investiert, kann die laufenden Energiekosten senken, den Wohnkomfort verbessern und den Wert des Hauses steigern. Gleichzeitig trägt jede Maßnahme dazu bei, den Ausstoß klimaschädlicher Emissionen zu reduzieren. Energetische Sanierungen gelten deshalb längst nicht mehr nur als technische Modernisierung, sondern zunehmend als wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Wohnstrategie. Viele Eigentümer stehen heute zusätzlich unter dem Eindruck steigender Energiepreise und wachsender Anforderungen an Wohngebäude. Dadurch gewinnt die Frage an Bedeutung, wie Modernisierung wirtschaftlich sinnvoll umgesetzt werden kann und welche Schritte langfristig den größten Nutzen bringen.
Handwerker bringt Dämmmaterial zwischen Dachsparren eines ausgebauten Dachgeschosses an.
Heizkosten eindämmen: Eine effektive Dämmung vom Dach bis zur Fassade ist ein zentraler Baustein jeder energetischen Sanierung. Foto: djd / toom / Getty Images / artursfoto

Große Bereitschaft und fehlendes Wissen

Die Bereitschaft vieler Eigentümer, aktiv zu werden, ist bereits vorhanden. Allerdings fehlt häufig das Wissen, wie sich ein Sanierungsprojekt sinnvoll angehen lässt. Eine aktuelle repräsentative forsa Umfrage im Auftrag von toom macht diese Unsicherheit deutlich. Laut der Befragung ist für 88 Prozent der Eigentümer die Energieeffizienz ihres Hauses oder ihrer Wohnung wichtig oder sehr wichtig. Gleichzeitig fühlen sich lediglich 27 Prozent gut oder sehr gut über Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungen informiert. Zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der tatsächlichen Umsetzung entsteht damit eine spürbare Lücke. Viele Menschen möchten handeln, fühlen sich mit den zahlreichen Entscheidungen jedoch allein gelassen.
Photovoltaikanlage auf Hausdach bei tief stehender Sonne und Berglandschaft im Hintergrund.
Sonnige Aussichten: Eine eigene Photovoltaik-Anlage spart Geld und macht unabhängiger von der Energieversorgung. Foto: djd / toom / Marco - stock.adobe

Viele Maßnahmen und offene Fragen

Eine energetische Sanierung besteht meist aus mehreren Bausteinen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt werden sollten. Dazu gehören etwa eine verbesserte Wärmedämmung der Fassade, moderne Energiesparfenster, ein zeitgemäßes Heizungssystem oder eine Photovoltaik Anlage zur eigenen Stromerzeugung. Jede einzelne Maßnahme kann einen Beitrag leisten, doch erst im Zusammenspiel entsteht ein schlüssiges Gesamtkonzept für ein energieeffizientes Zuhause. Für Laien stellt sich dabei schnell eine Vielzahl von Fragen. Welche Maßnahme sollte zuerst erfolgen, welche Fördermittel kommen infrage und welche technischen Anforderungen sind zu beachten. Genau diese Komplexität sorgt häufig dafür, dass notwendige Projekte verschoben oder gar nicht erst begonnen werden.
Techniker arbeitet an einer Wärmepumpenanlage im Außenbereich eines Wohnhauses.
Mit einer Wärmepumpe setzen Hauseigentümer auf umweltfreundliche, zukunftssichere Technik. Foto: djd / toom / Shutterstock / Virrage Images

Wunsch nach Unterstützung aus einer Hand

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deshalb deutlich, dass viele Immobilienbesitzer nicht nur Informationen suchen, sondern vor allem Orientierung wünschen. Vier von fünf Befragten, also 79 Prozent, sprechen sich für eine Komplettlösung aus. Gemeint ist damit eine Begleitung, die nicht bei einzelnen Produkten endet, sondern Planung, Beratung und Umsetzung miteinander verbindet. Genau an diesem Bedarf setzt das Partnernetzwerk von toom an. Die Baumarktkette positioniert sich damit als Ansprechpartner für Eigenheimbesitzer, die bereit sind zu investieren, aber Unterstützung bei der praktischen Umsetzung benötigen. Das Ziel besteht darin, Unsicherheiten abzubauen und den Weg zu einem energieeffizienten Zuhause nachvollziehbarer zu gestalten.
Modellhaus auf einer Solarfläche aus Solarmodulen als Symbol für energieeffizientes Wohnen.
Die Fassaden dämmen, die Heizung tauschen, in Photovoltaik investieren: Mit zahlreichen Maßnahmen lässt sich das Eigenheim energetisch fit für die Zukunft machen. Foto: djd / toom / Getty Images / Nitat Termmee

Ganzheitliche Konzepte für ältere Gebäude

Das Angebot konzentriert sich auf die zentralen Themen der energetischen Sanierung älterer Wohngebäude. Dazu zählen Heizungstausch, Photovoltaik Anlagen, Wärmedämmung und Fenstertausch. Gemeinsam mit Partnern wie Fuchs & Eule, Otovo und hansetherm stehen Komplettlösungen zur Verfügung, die verschiedene Leistungen miteinander verbinden. Eigentümer erhalten dadurch Zugang zu Angeboten, die aufeinander abgestimmt sind und unterschiedliche Schritte innerhalb eines Sanierungsprojekts berücksichtigen. Gerade bei älteren Gebäuden spielt diese Abstimmung eine wichtige Rolle, da vorhandene Bausubstanz und moderne Technik sorgfältig miteinander verbunden werden müssen.

Beratung und Umsetzung greifen ineinander

Die Begleitung reicht von der qualifizierten Energieberatung bis zur fachgerechten Umsetzung durch Handwerkerservices vor Ort. Ein individueller Sanierungsfahrplan, der sogenannte iSFP, schafft eine strukturierte Grundlage und hilft dabei, Maßnahmen sinnvoll zu priorisieren. Ergänzt wird dieses Vorgehen durch einen Fördermittelservice, der Eigentümern den Zugang zu finanziellen Unterstützungen erleichtern kann. Auf diese Weise greifen Beratung, Planung und Ausführung ineinander und machen energetische Sanierungen überschaubarer. Für viele Hauseigentümer bedeutet das nicht nur mehr Komfort bei der Organisation eines Projekts, sondern auch zusätzliche Sicherheit bei Entscheidungen rund um das eigene Zuhause.
Resümee von Karsten Mueller (Redaktion “bauen.com“)
Die energetische Modernisierung von Wohngebäuden gewinnt weiter an Bedeutung und wird für viele Eigentümer zu einer langfristigen Zukunftsentscheidung. Neben geringeren Energiekosten spielen Wohnkomfort, Werterhalt und Klimaschutz eine wichtige Rolle. Entscheidend ist dabei eine verständliche Begleitung, die komplexe Schritte nachvollziehbar macht und den Weg zu sinnvollen Sanierungslösungen erleichtert.

Quelle12.06.2026
toom Baumarkt GmbH / djd

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