Umstieg von Heizöl auf Flüssiggas

Die Zeiten des Heizöls nähern sich dem Ende. In Deutschland ist spätestens ab 2026 Schluss mit Heizsystemen für diesen fossilen Energieträger. Grund genug also, sich nach Alternativen umzusehen. Gerade bei Hausbesitzern und auf dem Land erfreut sich Flüssiggas großer Beliebtheit. Dieser Brennstoff ist äußerst flexibel und gewährt viele Freiheiten beim Heizen oder Kochen. Zudem ist Flüssiggas sehr gut verfügbar und kommt der Umwelt zugute. Bei der Auswahl lohnt es sich, auf den Rat von Fachkräften zu setzen.
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Heizen mit Flüssiggas wird immer populärer. Foto: ri / pixabay.com
Heizen mit Flüssiggas wird immer populärer. Foto: ri / pixabay.com

Heizöl ist nicht mehr zeitgemäß

Im Oktober 2019 hat die Bundesregierung beschlossen, neue Ölheizungen in Deutschland nicht mehr zu erlauben. Es gibt eine Übergangszeit bis zum Jahr 2026, danach ist der Einbau neuer Ölheizungen komplett untersagt. Dies soll vor allem der Umwelt zugute kommen. Das Ziel ist es, durch neue Energieträger dafür zu sorgen, dass die gewonnene Energie optimal genutzt und möglichst wenig CO2 ausgestoßen wird. Da dies bei Ölheizungen nicht gegeben ist, sollen sich Hausbesitzer kontinuierlich für neue Energieformen entscheiden

Doch nicht nur die gesetzlichen Vorgaben sprechen für einen Wechsel von Heizöl zu Flüssiggas. Auch für die Nutzer bestehen massive Vorteile. So ist das Heizen mit Flüssiggas besonders effizient, wodurch weniger Heizkosten anfallen. Gerade bei der Modernisierung der Heizanlage ist es daher eine gute Idee, sich mit dem Thema Flüssiggas auseinanderzusetzen. Im Rahmen einer professionellen Beratung wird schnell deutlich, ob sich das Gas für das eigene Zuhause eignet und sich damit Kosten einsparen und Beiträge zum Umweltschutz leisten lassen.

Die Verfügbarkeit von Flüssiggas ist sehr gut

Ein großer Vorteil von Flüssiggas ist, dass es nahezu überall verfügbar ist. Das ist besonders in ländlichen Gebieten ohne einen Anschluss an das öffentliche Gasleitungsnetz oder das Fernwärmenetz extrem wichtig. Das Gas kann leicht bis zum eigenen Zuhause geliefert und in einem dafür geeigneten Tank aufbewahrt werden. Die Anwender haben hierbei die Wahl zwischen ganz unterschiedlichen Tarifen und Konditionen, sodass für unterschiedliche Bedarfe das geeignete Tarifmodell gewählt werden kann. 

Im Gegensatz zu Flüssiggas hat Heizöl einen sehr intensiven Eigengeruch. Sowohl beim Befüllen des Tanks als auch bei der Nutzung des Öls entstehen Gerüche, die teils sehr intensiv sein können. Das ist bei Flüssiggas nicht der Fall, weswegen es auch von Menschen mit empfindlichem Geruchssinn oder einer Abneigung gegen den Ölgeruch problemlos genutzt werden kann.

Das Platzangebot optimal nutzen

Lagerung und Transport von Flüssiggas sind denkbar einfach. Foto: Ulrike Leone / pixabay.com
Lagerung und Transport von Flüssiggas sind denkbar einfach. Foto: Ulrike Leone / pixabay.com
Flüssiggas bietet die Möglichkeit, es platzsparend und sicher unterzubringen. Hierfür gibt es spezielle Flüssiggastanks. Einige Modelle stehen oberirdisch auf dem Grundstück und sind problemlos zu erreichen. Das ist einerseits bei der Befüllung praktisch und erleichtert andererseits die Wartung und eventuell notwendige Reparaturmaßnahmen. Alternativ besteht die Möglichkeit, einen solchen Tank zu vergraben. Hierdurch wird er fast unsichtbar und wirkt sich nicht auf das Ambiente und die Atmosphäre auf dem eigenen Grundstück aus. 

Durch den Wechsel von Heizöl zu Flüssiggas gibt es also ein enormer Platzgewinn. Der Heizölbehälter, der bisher im Keller untergebracht werden musste, kommt raus. Hierdurch entsteht sehr viel Stauraum. Zudem sind Flüssiggastanks sehr sicher und hochwertig. Sie werden professionell produziert und haben eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit erreicht wird und das Flüssiggas dem Heizöl in Sachen Sicherheit in nichts nachsteht. 

Der Einsatz von Flüssiggas kommt der Umwelt zugute

Flüssiggas belastet die Umwelt deutlich weniger als dies Heizöl tut. So wird beim Verbrennen von Flüssiggas viel weniger CO2 ausgestoßen und auch Ruß, Asche und Feinstaub entstehen kaum. Das ist gleichzeitig ein Vorteil für die Gesundheit der Anwender. Zudem ist der Einsatz von Flüssiggas in Wasserschutzgebieten kein Problem. Das liegt daran, dass der Boden und das Grundwasser durch Flüssiggas nicht kontaminiert werden können. Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass Gas entweicht, gelangt dieses nicht in den Boden, sondern in die Atmosphäre. 

Das Schöne an Flüssiggas ist zudem, dass es sich mit unterschiedlichen Heizsystemen kombinieren lässt. Das bedeutet, dass sowohl ältere Anlagen als auch moderne Systeme mit Flüssiggas betrieben werden können. In der Regel empfiehlt es sich, spätestens nach 15 Jahren eine Modernisierung der Heizanlage vorzunehmen. Auf diese Weise ist es möglich, mittels neuer Technologien und Verfahren Energiekosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Denn moderne Systeme haben eine viel höhere Effizienz als ältere Varianten und sparen somit eine Menge Energie ein.

Beratungsangebote vor dem Umrüsten nutzen

Es gibt eine ganze Palette an Argumenten, die für das Umrüsten von Heizöl auf Flüssiggas sprechen. Nehmen einem aktiven Beitrag zu Energiewende gehören hierzu unter anderem: 
  • Flüssiggas belastet die Umwelt weniger
  • es lässt sich eine hohe Energieeffizienz erreichen
  • es ist mit einer Vielzahl von Heizsystemen kombinierbar
  • Wasser und Böden sind nicht gefährdet
  • nahezu überall verfügbar
  • lässt sich leicht, sicher und platzsparend lagern
Wichtig ist es, nicht irgendwie umzurüsten, sondern einen konkreten Plan zu verfolgen. Hier empfiehlt es sich, mit professionellen Anbietern zusammenzuarbeiten. Diese beurteilen objektiv und individuell, welche Vorteile Flüssiggas für einen Haushalt bringt und welcher Tarif sich am besten eignet. Es ist lohnenswert, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen und geeignete Angebote zu nutzen. Denn spätestens wenn 2026 der Neueinbau von Ölheizungen komplett verboten wird, dürfte die Nachfrage nach Flüssiggas stark ansteigen. Deswegen lohnt es sich, frühzeitig gerüstet zu sein und den Wechsel von Heizöl zu Flüssiggas stressfrei vorzunehmen.

Quelle28.01.2020
n.s.

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