Stürme und extreme Wetterereignisse treten in Deutschland immer häufiger auf. Besonders Hausdächer benötigen deshalb zuverlässigen Schutz, um langfristig sicher zu bleiben.
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Auf Dächern mit PV-Anlagen erhöhen Solarmodule die Windlast – gesicherte Ziegel in den Randbereichen der Anlage sind hier besonders wichtig. Foto: epr / Friedrich Ossenberg-Schule / Wim Coppens
Stürme und Extremwetterlagen nehmen in Deutschland zu. Für Personen mit Immobilienbesitz bedeutet das: Ob ein Dach die nächste Sturmfront unbeschadet übersteht, entscheidet nicht allein die Qualität der Ziegel oder einer Photovoltaikanlage, sondern vor allem eine fachgerechte Windsogsicherung. Bei vielen Häusern, die vor 2011 errichtet oder zuletzt saniert wurden, ist Vorsicht geboten. Erst seit einer Fachregeländerung des Deutschen Dachdeckerhandwerks im Jahr 2011 gilt: Alle Steildächer in Deutschland müssen in Teilflächen mit Sturmklammern gesichert werden, unabhängig von der Windzone.
Altbau mit Sturmschaden: Eine fehlende Windsogsicherung kann bei älteren Dächern häufig zu Sturmschäden führen. Foto: epr / Friedrich Ossenberg-Schule
Wer ein älteres „Schätzchen“ besitzt, sollte daher durch einen Dachdeckerbetrieb prüfen lassen, ob das Dach noch verkehrssicher ist. Doch auch moderne Steildächer sind nicht automatisch sturmsicher. Insbesondere durch aufgeständerte Solarmodule entstehen zusätzliche Angriffsflächen für Windkräfte. Doch lose oder herabfallende Dachziegel können nicht nur PV-Anlagen und das eigene Haus, sondern auch Passanten, parkende Fahrzeuge und Nachbargebäude gefährden. Deshalb sind Personen mit Immobilienbesitz verpflichtet, ihr Dach in einem verkehrssicheren Zustand zu halten.
Kleine Bauteile mit großer Wirkung: Sturmklammern fixieren Dachziegel dauerhaft gegen Windsogkräfte. Foto: epr / Friedrich Ossenberg-Schule
Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Schadensersatzforderungen und im Zweifel auch Probleme mit der Versicherung. Eine wirksame Methode, um Dachziegel gegen Windsog zu sichern, ist die Befestigung mit fachgerechten Sturmklammern. Hersteller wie die Friedrich Ossenberg-Schule GmbH + Co. KG (FOS) entwickeln und produzieren seit über 100 Jahren geprüfte Klammern für unterschiedliche Dachformen und Ziegeltypen. Sturmklammern von FOS verbinden einfache Montage mit hoher Haltekraft und sind über den Fachhandel erhältlich.
Herabfallende Ziegel können Solarmodule zerstören und hohe Reparaturkosten auslösen. Eine passende Windsogsicherung verhindert solche Schäden. Foto: epr / Friedrich Ossenberg-Schule / Wim Coppens
Ob traditionsreiches Altbaudach oder hochmodernes Energiedach mit PV: Ohne fachgerechte Sturmsicherung ist jedes Haus gefährdet. Regelmäßige Wartungen und geprüfte Sturmklammern schützen vor hohen Folgekosten und sorgen dafür, dass Dächer der nächsten Sturmfront standhalten.
Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “bauen.com“)
Viele denken beim Schutz des Hauses zuerst an robuste Ziegel oder moderne Solaranlagen. Doch erst eine gut geplante Windsogsicherung sorgt dafür, dass alles dort bleibt, wo es hingehört. Gerade ältere Bauten profitieren von einer professionellen Überprüfung, denn hier fehlen oft Sicherheitsstandards, die heute selbstverständlich sind. Dachziegel, die sicher verankert sind, schützen Gebäude, Bewohner und auch die Umgebung. Eine regelmäßige Wartung lohnt sich also doppelt: Sie verhindert Schäden und sorgt für ein gutes Gefühl, wenn der nächste Sturm anrückt.