Sechs Gründe für ein Umkehrdach

Zeitlos, optisch ansprechend und ein Garant für Wohnkultur im Vollgeschoss: Flachdächer sind in der modernen Architektur unverändert beliebt. Bei Planern und Ausführern wird beim Flachdachbau zunehmend die Konstruktion als Umkehrdach bevorzugt, da damit die Nachteile konventioneller Flachdachbauten ausgeglichen werden.
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Die Wartungsfreiheit eines Umkehrdachs spart bares Geld
Ein Umkehrdach hält sehr lange und ist nahezu wartungsfrei. Foto: djd / XPS Spezialdaemmstoffe / Getty Images / whitedesk
Vor allem die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten machen das Modell so interessant. Extruderschaum (XPS) ist der einzige Dämmstoff, der die bauaufsichtliche Zulassung für Umkehrdächer besitzt.

Wärmedämmschicht liegt über der Dachabdichtung

Der Unterschied zur herkömmlichen Flachdachkonstruktion ist so simpel wie clever: Die Wärmedämmschicht liegt über der empfindlichen Dachabdichtung. Diese Bauweise schafft viele praktische Vorteile und löst mehrere Probleme gleichzeitig:
 
Begrünte Flachdächer liegen voll im Trend
Bei der Konstruktion als Umkehrdach können Kosten minimiert und Risiken ausgeschlossen werden. Foto: djd / XPS Spezialdaemmstoffe

Grund 1

Der Umkehrdachaufbau ist diffusionsoffen, sodass sich innerhalb des Schichtenaufbaus keine unbemerkten Wasseransammlungen bilden können. Auf zusätzliche Dampfsperrschichten kann verzichtet werden.

Grund 2

Da der Dämmstoff XPS nur ein geringes Gewicht aufweist, lässt er sich leicht zuschneiden, ist wasser- und hitzebeständig und besitzt vor allem eine enorme Festigkeit bei hohen Lasten sowie großem Druck.

Grund 3

Bereits beim Bau können mehrere Arbeitsschritte parallel und wetterunabhängig erfolgen. So werden teure Risiken beim Verarbeiten vermieden und die planmäßige Fertigstellung ist garantiert.
 
Bei der Konstruktion als Umkehrdach sind flexible Nutzungsmöglichkeiten auch im Nachhinein noch umsetzbar
Der Unterschied zwischen Umkehrdach und herkömmlicher Flachdachkonstruktion ist so simpel wie clever: Die Wärmedämmschicht liegt über der empfindlichen Dachabdichtung. Foto: djd / XPS Spezialdaemmstoffe / Getty Images / Bim

Grund 4

Im Falle von Umbauten, Reparaturmaßnahmen oder dem Abriss können die lose verlegten Baustoffschichten einfach aufgenommen und grundsätzlich wiederverwendet werden. Das reduziert nicht nur die Bau- und Entsorgungskosten, sondern schont auch Ressourcen und die Umwelt.

Grund 5

Durch die Lage der Wärmedämmschicht im Umkehrdach wird die Dachabdichtung vor großen Temperaturschwankungen und daraus resultierenden Temperaturspannungen geschützt. Solche Spannungen können ansonsten zu einer Schädigung der Abdichtung führen.

Grund 6

Der wichtigste Vorteil: Ein Umkehrdach hält bedeutend länger und spart durch seine Wartungsfreiheit über Jahre bares Geld.
 
Aufbau eines Umkehrdachs
Das Geheimnis des Umkehrdachs: Die Wärmedämmschicht liegt über der empfindlichen Dachabdichtung. Diese Bauweise hat viele praktische Vorteile und löst mehrere Probleme gleichzeitig. Foto: djd / XPS Spezialdaemmstoffe

Nutzungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt

Ein Umkehrdach kann bekiest, begehbar und befahrbar oder mit extensiver beziehungsweise intensiver Begrünung ausgestattet werden. Als Gründach verbessert es gerade in Großstädten die Luftqualität und verhindert bei Starkregen überschwemmte Gullys oder vollgelaufene Keller, da es einen Großteil des Regenwassers speichern kann. Es bildet die ideale Grundlage für Terrassen, Spielplätze, Parkdecks, Dachgärten und Photovoltaik-Anlagen. Über die endgültige Nutzung kann auch Jahre nach Fertigstellung – etwa aufgrund von Fördermöglichkeiten oder persönlichen Präferenzen – entschieden werden.

Quelle08.07.2022
Fachvereinigung Extruderschaum e.V. (FPX) / djd

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