Hell und natürlich

Ein Zuhause kann ein Gegenpol zum schnellen Alltag sein. Klare Materialien und ruhige Formen schaffen dabei eine Atmosphäre zum Durchatmen.
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TL;DR - Das Wichtigste in Kürze
  • Laura Wontorras Kölner Zuhause als ruhiger Gegenpol: schlicht, elegant, mit Licht & Naturmaterialien.
  • Küche und Hauptbad neu gestaltet: warme Holztöne, ruhige Steinnuancen, großformatige Dekton-Flächen.
  • Offene Küche bringt mehr Tageslicht; Insel mit Dekton Entzo als Blickfang, kombiniert mit Kiefernholzfronten.
  • Invisacook macht die Arbeitsplatte zum unsichtbaren Induktionsfeld und erhält die klare, minimalistische Optik.
  • Ehemalige Sauna zum Hauptbad: Dekton Sabbia durchgehend, monolithisches Doppelwaschbecken, gezieltes Licht.
Detailaufnahme eines in Stein integrierten Waschbeckens mit wandmontierter Armatur.
Durchgängige Materialien reduzieren visuelle Unruhe und sorgen für ein besonders harmonisches Gesamtbild. Foto: Marcel Kusch für Cosentino

Rückzugsort zwischen Bewegung und Ruhe

Laura Wontorra zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Medienlandschaft und ist beruflich ständig unterwegs, zwischen Studios, Stadien und Reisen. Ihr Zuhause in Köln übernimmt daher bewusst die Rolle eines Gegenpols zum dynamischen Alltag. Das Thomas Mang Studio übersetzte dieses Bedürfnis nach Balance in ein schlichtes und elegantes Interieur. Ruhe, Licht und natürliche Materialien prägen die Gestaltung und schaffen eine Atmosphäre, die Entspannung ermöglicht, ohne an Klarheit zu verlieren. Der Wohnraum wirkt dadurch reduziert, gleichzeitig warm und strukturiert, sodass Konzentration und Erholung gleichermaßen möglich werden.

Einheitliche Gestaltung mit natürlichen Materialien

Zwei zentrale Bereiche des Hauses wurden neu gestaltet, die Küche und das Hauptbadezimmer. Beide Räume folgen einer harmonischen Ästhetik, in der warme Holztöne mit ruhigen Steinnuancen kombiniert werden. Großformatige Dekton-Oberflächen von Cosentino sorgen für eine visuelle Verbindung zwischen den Bereichen und vermitteln Beständigkeit sowie zeitlose Gelassenheit. Die Materialien treten nicht dominant in Erscheinung, sondern unterstützen die Gesamtwirkung des Hauses. So entsteht eine klare Formensprache, die durch ihre Zurückhaltung wirkt und gleichzeitig eine hochwertige Präsenz im Alltag entfaltet.
Offene Küche mit Holzfronten, heller Arbeitsfläche und viel Tageslicht.
Natürliche Materialien und helle Töne verbinden Funktionalität mit Wohnlichkeit im täglichen Gebrauch. Foto: Marcel Kusch für Cosentino

Offene Küche als kommunikativer Mittelpunkt

Die Küche wurde zum Wohnbereich geöffnet, um mehr Tageslicht hereinzulassen und die Verbindung der Räume zu stärken. Zentrum ist eine großzügige Kücheninsel mit der Oberfläche Dekton Entzo, inspiriert vom Calacatta-Gold-Marmor. Die goldenen Aderungen und die seidig matte Struktur bilden einen Blickfang, ohne den ruhigen Gesamteindruck zu stören. In Kombination mit hellen Kiefernholzfronten und eleganten Barhockern entsteht ein freundlicher, einladender Raum. Die Küche wirkt dadurch nicht nur funktional, sondern auch kommunikativ und integriert sich selbstverständlich in den Wohnbereich.

Unsichtbare Technik in klarer Gestaltung

Ein Invisacook-System verwandelt die Arbeitsplatte unsichtbar in ein Induktionskochfeld. Gekocht wird direkt auf der Dekton-Oberfläche, ohne die visuelle Kontinuität zu unterbrechen. Die Technik bleibt verborgen und unterstützt die minimalistische Gestaltung. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche auch bei intensiver Nutzung sauber und funktional. Die neutrale Farbpalette aus Off White, Gold und Beige verstärkt die helle Atmosphäre und vermittelt ein Gefühl von Ruhe. Möbel und Sitzgelegenheiten ergänzen die Gestaltung, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und sorgen für ausgewogene Proportionen.
Modernes Bad mit freistehender Badewanne, großformatigen Wandflächen und integrierten Waschtischen.
Großzügige Flächen und ruhige Farbwelten lassen Räume offener wirken und fördern echte Erholung. Foto: Marcel Kusch für Cosentino

Badezimmer mit ruhigem Materialdialog

Die ehemalige Sauna wurde gemeinsam mit Naturstein Hotte zu einem lichtdurchfluteten Hauptbadezimmer umgebaut. Dekton Sabbia, inspiriert vom italienischen Travertin, kleidet Böden und Wände durchgehend mit matter Oberfläche. Der sandfarbene Ton erinnert an Naturstein und bildet einen ruhigen Kontrast zu den Fronten aus dunkler Eiche. Großformatige Tafeln reduzieren Fugen und verstärken die visuelle Kontinuität des Raumes. So entsteht eine klare, ruhige Umgebung, in der Materialwirkung wichtiger ist als dekorative Elemente und die Gestaltung bewusst zurückhaltend bleibt.
Helles Badezimmer mit Doppelwaschbecken aus Steinoptik und warm beleuchteten Spiegeln.
Klare Linien, reduzierte Formen und warmes Licht schaffen eine Atmosphäre, die den Alltag spürbar entschleunigt. Foto: Marcel Kusch für Cosentino

Monolithisches Waschbecken und gezielte Beleuchtung

Das Doppelwaschbecken Silence aus Dekton Sabbia wurde als monolithischer Block gestaltet und fügt sich in die Architektur ein. Seine klaren Linien unterstützen die ruhige Wirkung des Badezimmers. Die Beleuchtung ist gezielt eingesetzt, sodass sanftes Licht über die Oberflächen fällt und die Struktur des Materials hervorhebt. Dadurch entsteht eine warme Atmosphäre, die den Raum ruhig erscheinen lässt. Dekton überzeugt dabei durch Haptik, Pflegeleichtigkeit und Widerstandsfähigkeit und ermöglicht gleichzeitig eine durchgängige, zusammenhängende Gestaltung ohne visuelle Brüche.
Resümee von Kaan Simler (Redaktion “bauen.com“)
Wohnen entwickelt sich immer stärker zu einem Ort der Entschleunigung. Helle Flächen und natürliche Strukturen beruhigen den Blick und strukturieren den Alltag fast unmerklich. Besonders wirkungsvoll ist die Verbindung von Funktion und Klarheit statt dekorativer Überladung. Großzügige Übergänge zwischen Räumen fördern Gemeinschaft ohne Unruhe. So entsteht eine Umgebung, die Energie spart statt sie zu fordern.

Quelle07.03.2026
Dekton® by Cosentino Global, S.L.U.

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