Pflanzen
allein machen noch keinen Garten aus. Erst das Wechselspiel zwischen
Pflanzen, Wegen, Teichen, Kinderspielecken, einem Gartengrill und
Beeten prägt den Charakter der Außenanlagen.
Bäume, Sträucher, Wege, Teiche,
Mauern und Stellflächen sollten zu
einer harmonischen Einheit
zusammengefügt werden
Foto: Arbeitsgemeinschaft
Pflasterklinker e.V.
Alle
gewünschten Gartenelemente müssen rechtzeitig in die Planung
einbezogen werden. Denn ansonsten besteht das Risiko, dass man
vielleicht nach fünf Jahren aus Platzmangel die Hälfte der Bepflanzung
wieder entfernen muss.
Wunschliste für den Garten
1) Zunächst muss eine Liste angefertigt werden, welche detaillierte
Informationen über die Geländesituation, den vorhandenen Pflanzenbestand
und die neuen Bestandteile des Gartens umfasst.
2) Danach wird ein Funktionsschema angefertigt. Dieses beinhaltet
die Himmelsrichtung, die
Dieses Bruchstein-Mauerwerk kann als Trockenmauer
angelegt werden und ist deshalb einfach zu erstellen.
Foto: re natu
klimatischen
Bedingungen, den Schattengang zu den verschiedenen Tageszeiten,
Höhenunterschiede im Gelände und die unterschiedlichen Funktionsbereiche.
Ein solches Konzept eignet sich beispielsweise bei Hanggrundstücken.
Zunächst gelangt man ebenerdig auf die Terrasse und über Plattenwege
zum Gemüsegarten, zum Teich oder zum Geräteschuppen.
3) Die Qualität des Gartenbodens muss ebenfalls untersucht werden.
Sie entscheidet darüber, welche Pflanzen überhaupt in Frage
kommen.