Für Gebäude mit besonders geringem Primärenergiebedarf gibt es zusätzlich ein zweistufiges Effizienzbonus-System. Sollte ein Gebäude keinen Effizienzbonus erhalten, kann die sinnvolle Kombination einer Holzfeuerungsanlage mit einer thermischen Solaranlage mit 750 Euro gefördert werden. Detaillierte Auskünfte zu allen Förderoptionen für Holz- und Pelletsheizungen liefert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de. Heizungsmodernisierer können außerdem ein zinsgünstiges Darlehen über das Programm „Wohnraum Modernisieren Öko-Plus“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) erhalten.
Die Neuregelung der Fördermittel zeichnet Holz- und Pelletsheizungen erneut als ökologische und kostengünstige Alternativen zu fossilen Brennstoffen aus. Versorgungssicherheit, umweltfreundlicher Betrieb und sparsamer Verbrauch sind ihre weiteren Stärken. Dazu überzeugen sie durch eine hohe Wirtschaftlichkeit.
So sind die Kosten für eine Kilowattstunde Heizwärme beim Einsatz von Holzpellets um ca. 30% günstiger gegenüber einer herkömmlichen Heizungsanlage. Dies ist keine Momentaufnahme: da in den letzten Jahren die Produktionskapazitäten am Pelletsmarkt erheblich gesteigert wurden, kann auch für die Zukunft von Preisstabilität und Versorgungssicherheit ausgegangen werden. Holz- und Pelletsheizungen entlasten also nicht nur den Geldbeutel der Verbraucher, sondern leisten in hohem Maße auch aktiven Klimaschutz.
Alle Angaben zu Fördergeldern ohne Gewähr. Bitte beachten Sie die jeweils gültigen Förderrichtlinien. Auf Fördergelder besteht kein Rechtsanspruch.
Link-Tipps:
DEPV - Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V.
BDH - Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V.
