
Deshalb beginnt der Weg zur neuen Wand nicht mit dem Spachtel, sondern mit einer passenden Grundierung. Saugende, kreidende oder leicht sandende Untergründe benötigen einen Tiefengrund – er reduziert die Saugkraft der Fläche und sorgt für eine gleichmäßige Trocknung. Bei schwierigen Fällen wie Wasserflecken oder Nikotinrückständen kommt ein spezieller Sperrgrund zum Einsatz. Er verfestigt die Fläche, reguliert die Saugfähigkeit und verhindert das Durchschlagen alter Verunreinigungen. Nur so entsteht eine stabile, neutrale Basis für die weitere Beschichtung.
Ist die Wand entsprechend vorbereitet, lässt sich der Rollspachtel direkt auftragen. Produkte wie der gebrauchsfertige weber Rollspachtel Malerfinish „to go“ werden mit einer Farbwalze möglichst gleichmäßig auf die Fläche aufgebracht – das erleichtert das anschließende Glätten mit einem Spachtel. Je nach Anspruch und Zustand der Fläche kann ein zweiter Spachtelgang erforderlich sein. Wer eine besonders hochwertige Oberfläche wünscht, etwa für Glanzfarben oder Lasuren, sollte sich für einen zweiten Spachtelgang entscheiden und den getrockneten Auftrag zusätzlich schleifen.
Rollspachtel bietet eine verlässliche Lösung – auch dann, wenn die Wand auf den ersten Blick alles andere als unkompliziert aussieht. Weitere Informationen und Verarbeitungshinweise gibt es online unter weber-heimwerker.de. Wer sich die Arbeit nicht selbst zutraut, kann sich fachkundige Unterstützung holen.
Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “bauen.com“)
Alte Tapete entfernt – und die Wand zeigt Flecken, porösen Putz oder Kleisterreste? Für glatte, tapezierfreie Oberflächen ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Verfärbungen und sandende Untergründe erfordern passende Grundierungen wie Tief- oder Sperrgrund. Erst danach sorgt Rollspachtel für ein ebenes Finish. Sorgfalt bei der Vorarbeit verhindert Haftungsprobleme und sichert ein dauerhaft hochwertiges Ergebnis.
