14.01.2026

Fünf Tipps für ein wetterfestes Haus

Extreme Wetterereignisse wie Sturm, Hagel, Starkregen und Überschwemmungen richteten 2024 Schäden von fast sechs Milliarden Euro an. Die BHW Bausparkasse gibt die fünf wichtigsten Tipps für besseren Schutz.
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Extremwetter kann immense Schäden am Haus verursachen. Bild Nr. 6736, Quelle: Adobe Stock / FStockLuk
Extremwetter kann immense Schäden am Haus verursachen. Bild Nr. 6736, Quelle: Adobe Stock / FStockLuk

1. Dach prü­fen

„Vor Be­ginn der Sturm­pe­ri­ode soll­ten Ei­gen­tü­mer ihr Dach von ei­nem Hand­werks­be­trieb che­cken las­sen“, rät Holm Breit­kopf von der BHW Bau­spar­kas­se. Die Pro­fis er­set­zen be­schä­dig­te Dach­pfan­nen, da­mit kein Was­ser in den Dach­stuhl ein­dringt und Schim­mel in der Däm­mung ver­ur­sacht. Bei Sturm kön­nen sich Pfan­nen lö­sen und in die Tie­fe stür­zen. Als prä­ven­ti­ve Maß­nah­me hel­fen Sturm­klam­mern.

2. Re­gen­rin­nen und Fall­roh­re säu­bern

Im Herbst sam­melt sich oft viel Laub in Dach­rin­nen und Fall­roh­ren. Flie­ßt das Re­gen­was­ser nicht ab und spritzt an die Haus­fas­sa­de, kann es dort Schä­den an­rich­ten. Da­her: Dach­rin­nen che­cken und Laub ent­fer­nen. Re­gen­rin­nen­git­ter hal­ten das Herbst­laub gleich drau­ßen.

3. Fas­sa­de, Fens­ter und Tü­ren ab­dich­ten

Brü­chi­ge Iso­lie­run­gen, Ris­se in der Fas­sa­de so­wie po­rö­se Dich­tun­gen an Tü­ren und Fens­tern soll­ten re­pa­riert wer­den, da­mit kei­ne Feuch­tig­keit ins Mau­er­werk ein­dringt. Stau­was­ser kann bei Käl­te ge­frie­ren und Putz ab­spren­gen. Roll-lä­den oder fest ver­an­ker­te Fens­ter­lä­den bie­ten Schutz vor Stür­men.

4. Kel­ler ab­si­chern

Stark­re­gen birgt das Ri­si­ko, dass Ka­nal­net­ze völ­lig über­las­tet wer­den. Das Was­ser strömt dann durch die Ab­was­ser­lei­tun­gen zu­rück ins Haus. Nach­träg­lich ei­ne Rückstau­si­che­rung oder He­be­an­la­ge ein­bau­en!

5. Gut ver­si­chern

„Nur et­wa die Hälf­te der Ge­bäu­de ist ge­gen Na­tur­ge­fah­ren ver­si­chert. Haus­be­sit­zer soll­ten Schutz­maß­nah­men er­grei­fen und den Ab­schluss ei­ner Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung prü­fen“, rät der Ex­per­te von BHW. Die Wohn­ge­bäu­de-und Haus­rat­ver­si­che­rung haf­tet für Schä­den bei Sturm und Ha­gel, nicht je­doch bei Stark­re­gen oder Hoch­was­ser.

Resümee von Karsten Mueller (Redaktion “bauen.com“)
Extremwetterereignisse können an Häusern massive Schäden verursachen, etwa durch Sturm, Starkregen oder Überflutungen. Wer Dach, Entwässerung, Fassade, Keller und Versicherungsstatus regelmäßig prüft und gezielt vorsorgt, senkt das Risiko teurer Folgeschäden deutlich. Prävention und passende Absicherung sind entscheidend, um Gebäude langfristig zu schützen.
Quelle
BHW Bausparkasse AG / Postbank / Deutsche Bank AG


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