
Mit Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus setzen dabei gerade die Unternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) bevorzugt auf den natürlich nachwachsenden Baustoff Holz. Sie verpflichten sich zu einem überdurchschnittlich hohen und regelmäßig überwachten Qualitätsniveau, das mit dem QDF-Siegel der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau gekennzeichnet ist. „Qualität, Nachhaltigkeit und Kundenservice werden bei den rund 50 BDF-Unternehmen großgeschrieben, denn all dies bildet die Grundlage für zufriedene Bauherren auf der einen Seite und für einen zukunftsfähigen Gebäudebestand auf der anderen Seite“, so BDF-Präsident Schäfer. „Serielles Bauen und modulares Bauen sind essenziell, um Bauanforderungen heute und in Zukunft zu begegnen. Im BDF verknüpfen wir diese Bauweisen mit allen wichtigen Qualitätsversprechen – sei es als Generalunternehmer für ganze Gebäude oder auch als Zulieferer von hochwertigen Fertigbauelementen.“
Die Holz-Fertighausindustrie hat erkannt, dass sie ihre Expertise sehr gut über das Ein- und Zweifamilienhaus hinaus einbringen kann und auch einbringen muss, um ihre Marktchancen auszubauen. Mit seiner Zukunftsstrategie „BDF 35“ hat der Bundesverband dafür jetzt die Weichen gestellt: Der Familienhausbau soll das Kerngeschäft bleiben, aber zunehmend soll die Verbandsidentität auch durch Konzepte für Mehrfamilienhäuser, für serielles Sanieren und für Objektbauten in Holz- und Holzhybridbauweise gekennzeichnet sein. „Mit der Entwicklung innovativer Produkte und neuer Geschäftsfelder im Bereich des seriellen und modularen Bauens, vor allem auch von Lösungen für die urbane Nachverdichtung richten wir den BDF an den Bauanforderungen der Zukunft aus, die über unser Kerngeschäft, den Einfamilienhausbau, hinausgehen“, erklärt Mathias Schäfer. „Seriell und mit einheitlich hohem Qualitätsniveau und Nachhaltigkeitsstandard, aber individuell im Ergebnis“, laute das Credo der Fertigbau-Unternehmen, um sich den vielen verschiedenen Bauaufgaben jetzt und in Zukunft zu stellen.
Häuser aus seriell gefertigten Elementen oder aus ganzen Raummodulen zeichnen sich durch einen planungssicheren Baufortschritt aus. Sie werden unter wettergeschützten, industriellen Produktionsbedingungen und mit einem hohen Vorfertigungsgrad im Werk hergestellt. Das ermöglicht eine gleichbleibend hohe Qualität und eine sehr kurze Montagedauer auf der Baustelle. Elemente und Module können flexibel verwendet und angeordnet werden. Sie lassen sich wie bei einem Baukasten mit unendlich vielen Varianten konfigurieren.
Resümee von Karsten Mueller (Redaktion “bauen.com“)
Die Fertigbauweise gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung – vom Einfamilienhaus bis zu Mehrfamilienhäusern, Kitas und Pflegeheimen. Industrieell vorgefertigte Holzbau-Elemente ermöglichen schnelle, planbare, ressourceneffiziente und hochwertige Bauprojekte. Der BDF setzt mit der Strategie „BDF 35“ verstärkt auf serielles und modulares Bauen, urbane Nachverdichtung und neue Geschäftsfelder über den klassischen Eigenheimbau hinaus.

