17.11.2025

Energiesparendes Make-Over für Innenräume

Der hässliche PVC-Boden muss raus? In den Wohnräumen soll es heller leuchten? Die freien Fenster gehen gar nicht mehr? Wer seinen Innenräumen einen Frischekick gönnen will, sollte die Gelegenheit gleich für Energiesparmaßnahmen nutzen. Praktische Tipps dafür gibt die Energieberatung der Verbraucherzentrale.
get social
Teppich, Vorhänge, LED-Beleuchtung: Bereits einfache Renovierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen helfen beim Energiesparen. txn-Foto: vzbv/AdobeStock / janzwolinski
Teppich, Vorhänge, LED-Beleuchtung: Bereits einfache Renovierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen helfen beim Energiesparen. txn-Foto: vzbv / AdobeStock / janzwolinski
Es muss nicht immer die neue Fassade oder der Heizungstausch sein. Auch kleinere Renovierungs- und Umgestaltungsprojekte der Innenräume bieten Potenzial dafür, die Heizkosten zu senken und die Energiebilanz zu verbessern.

Bodenbelag spart Heizkosten

Wie warm sich die eigenen vier Wände anfühlen, hängt auch davon ab, was wir unter unseren Füßen haben. So sorgen glatte Beläge wie Laminat, Vinyl oder Fliesen meist für einen schicken „cleanen“ Look, allerdings geht ein großer Teil der Wärme der Räume im Erdgeschoss über den Fußboden verloren. Textile Beläge wie Teppichböden fühlen sich also nicht nur fußwärmer an, sondern verringern auch den Wärmeverlust. Besonders weiche Materialien wie Baumwolle, Wolle oder Filz wirken wie eine Daunendecke für den Boden: Sie speichern Luft zwischen den feinen Fasern und halten so die Füße warm. Auch Echtholz- sowie Parkettböden dämmen nach unten besser als andere Hartfußböden.

Jetzt umrüsten auf LED

Halogen- und andere veraltete Leuchtmittel verbrauchen unnötig viel Energie. Wer noch solche Lampen nutzt, sollte sie gegen moderne LED-Alternativen austauschen. Der Wechsel spart nicht nur Strom, sondern auch bares Geld: Eine LED mit etwa 450 Lumen ersetzt einen 40-Watt-Halogenstrahler und senkt die Stromkosten pro Lampe um rund 50 Euro in zehn Jahren. Da LED längst Standard in der Wohnraumbeleuchtung sind, lohnt sich der Austausch jetzt besonders.

Für das passende Wohlfühlambiente kommt es neben der Helligkeit auch auf die Farbe des Lichts an. Letztere geben Hersteller auf der Packung als Farbtemperatur in Kelvin (K) an. 2.700-3.300 Kelvin gelten als "warmweiß" und zeichnen sich durch einen relativ großen Rotlichtanteil aus – gut für eine gemütliche Atmosphäre. Ein Wert von über 5.300 Kelvin wird als "tageslichtweiß" bezeichnet. Durch den höheren Blaulichtanteil wirken das Licht anregend und eignet sich eher für Arbeitsräume.

Energiesparhilfe für alte Fenster

Auch Verschönerungsmaßnahmen wie neue Vorhänge für bisher freie Fensterfronten helfen beim Energiesparen. Besonders alte und wärmedurchlässige Fenster können hiermit in ihrer Energiebilanz verbessert werden.  Dies funktioniert jedoch nur, wenn der Vorhang das Fenster komplett verdeckt.

Dann bildet sich ein isolierender Luftraum zwischen Raum und Fenster. Lange Stores dürfen allerdings nicht vor der Heizung hängen – sonst behindern sie die Verteilung der Heizwärme in die Wohnräume.

Quelle
TextNetz / TXN


get social
Impressum - Datenschutz - AGB
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Verbindungsstraße 19 - D-40723 Hilden
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial - Gewinnspiel