
Jedoch sind PFAS auch sehr stabile Verbindungen, das heißt, die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ werden in der Natur so gut wie nicht abgebaut und Spuren finden sich fast überall: in der Luft, im Wasser und sogar im Blut nahezu aller Menschen. Ihre Auswirkungen auf Lebewesen und Umwelt sind noch nicht hinreichend erforscht, sie stehen aber im Verdacht, gesundheitsschädlich und krebserregend zu sein.
Seit 2020 bzw. 2022 sind daher zahlreiche Verbindungen, die zur PFAS-Stoffgruppe gehören, in der EU verboten. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA bereitet zurzeit ein EU-weites Verbot für PFAS vor, das vom Europäischen Parlament voraussichtlich 2026 verabschiedet wird. Nach einer 18-monatigen Übergangsfrist tritt die Umsetzung demnach eventuell schon Mitte 2028 in Kraft.
Hanno hat frühzeitig begonnen, sich auf das Verbot vorzubereiten, und bietet bereits heute PFAS-freie Dichtbänder an. Das in Grau und Schwarz erhältliche Hannoband-600-free erfüllt alle Kriterien der DIN 18542:2020, insbesondere hinsichtlich a-Wert, Schlagregendichte und Brand. Es wird 2025 vollständig zertifiziert. Zur Schalldämpfung für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ist Hanno-Tect-F-free gedacht. Die Schalldämmplatten sind hydrophob und schwer entflammbar. Sie zeichnen sich durch sehr gute Schallabsorption, Wärmeleitfähigkeit, chemische und thermische (bis 150 Grad Celsius) Beständigkeit aus. Die Oberfläche ist auf diverse Arten zu beschichten.
Hanno setzt seine Entwicklung PFAS-freier Dichtbänder in gleichbleibender Qualität fort. Als nächstes stehen BG2-Bänder und Hannoband Therm an. Bis hin zu den Multifunktionsbändern wird eine große Produktpalette ohne PFAS angeboten.
