
Auf Spurensuche
Das Baujahr lässt darauf schließen, ob und welche Schadstoffe in Fußboden, Dach oder Fassade verwendet worden sein könnten. Hinweise geben hierzu alte Baupläne oder Rechnungen. So war es viele Jahrzehnte gängige Praxis, beim Bauen die krebserregenden Stoffe Asbest oder PCP zu verwenden. Schätzungen zufolge sind heute rund 9,4 Millionen Wohnhäuser mit Asbest belastet – das im Zuge energetischer Sanierungen wieder freigesetzt zu werden droht.Wichtig fürs Budget
Die Entsorgung dieser Giftstoffe sollte unbedingt durch zertifizierte Firmen erledigt werden. „Die ordnungsgemäße Entsorgung lassen sich Sanierende am besten bescheinigen“, rät Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Für das Sanierungsbudget gilt: Der Ausbau und die anschließende Entsorgung problematischer Baustoffe können mehrere Tausend Euro kosten. Einer fachmännischen Entsorgung bedarf auch der krebserregende Stoff Formaldehyd, der häufig in Glaswolle vorhanden ist. Diese muss in speziellen Müllsäcken luftdicht verpackt und zum Wertstoffhof gebracht werden. Kostenpunkt: circa 15 bis 25 Cent pro Kilogramm Sondermüll.Resümee von Gerhard Bauer (Redaktion “bauen.com“)
Bei der Modernisierung vieler Altbauten aus der Zeit bis in die 1990er-Jahre treten oft Schadstoffe wie Asbest, PCP oder Formaldehyd auf. Rund 9,4 Millionen Wohnhäuser gelten als asbestbelastet. Die Entsorgung muss von zertifizierten Fachfirmen durchgeführt und bescheinigt werden, da die Kosten schnell mehrere Tausend Euro betragen können. Mineralische Baustoffe sollten getrennt recycelt werden, Glaswolle mit Formaldehyd ist luftdicht verpackt als Sondermüll (15–25 Cent/kg) zu entsorgen.
