15.02.2024

Tipp: Leitfaden zum Thema Verputzen

Das Verputzen von Wänden ist eine Kunst und Wissenschaft zugleich. Es ist ein wesentlicher Bestandteil von Bau- und Renovierungsarbeiten, der sowohl ästhetische als auch funktionale Vorteile bietet. In diesem umfassenden Ratgeber betrachten wir die Vor- und Nachteile des Verputzens in Eigenregie im Vergleich zur Beauftragung eines Profis. Zudem gehen wir auf häufige Fehler ein, die es zu vermeiden gilt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
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Selbermachen oder professionelle Handwerker beauftragen? Leitfaden zum Thema Verputzen. Foto: mkultra / Pixabay.com
Selbermachen oder professionelle Handwerker beauftragen? Leitfaden zum Thema Verputzen. Foto: mkultra / Pixabay.com

DIY-Verputzen: Eine Option für Heimwerker?

Das Verputzen von Wänden kann für Heimwerker eine große Herausforderung sein. Es erfordert Geduld, Präzision und ein gutes Verständnis der Materialien und Techniken. Bevor Sie sich entscheiden, diese Aufgabe selbst in die Hand zu nehmen, sollten Sie die Komplexität des Projekts und Ihre eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen.

Darüber hinaus ist die Auswahl der richtigen Materialien entscheidend für den Erfolg Ihres Projekts. Hochwertige Putze und Spachtelmassen von KEIM sind zum Beispiel bestens geeignet, um ein dauerhaftes und ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Achten Sie darauf, Produkte zu wählen, die sowohl für Ihre spezifischen Wandbedingungen als auch für Ihre Verarbeitungsfähigkeiten geeignet sind.

Vorteile des DIY-Verputzens

Heimwerken liegt voll im Trend und Eigeninitiative wird häufig belohnt. Der “Do it yourself”-Ansatz (DIY) kann beim Verputzen unter anderem diese Vorteile mit sich bringen:
  • Kosteneinsparungen: Einer der größten Vorteile des Selbermachens ist die Einsparung von Arbeitskosten.
  • Flexibilität: Sie können in Ihrem eigenen Tempo arbeiten und den Zeitplan nach Ihren Bedürfnissen anpassen.
  • Persönliche Erfüllung: Das erfolgreiche Abschließen eines solchen Projekts kann ein großes Gefühl der Zufriedenheit mit sich bringen.

Nachteile des DIY-Verputzens

Wer die Dinge selbst in die Hand nimmt, muss allerdings auch mit diesen Nachteilen rechnen:
  • Zeitaufwand: DIY-Projekte erfordern oft mehr Zeit, besonders wenn Sie die Techniken erst erlernen müssen.
  • Qualitätsrisiken: Ohne ausreichende Erfahrung kann das Endergebnis unter professionellen Standards liegen.
  • Potenzielle Fehler: Falsche Techniken oder Materialauswahl können zu langfristigen Problemen führen.

Professionelles Verputzen: Wann ist es die bessere Wahl?

In manchen Fällen ist es ratsam, einen Fachmann zu beauftragen. Dies gilt insbesondere für komplexe Projekte, bei denen spezielle Fähigkeiten oder Werkzeuge erforderlich sind. Zudem kann Ihnen ein Profi wertvolle Einblicke in die neuesten Techniken und Materialien bieten, die möglicherweise für Ihr Projekt von Vorteil sind. 

Die Erfahrung eines Fachmanns kann auch dazu beitragen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Wer die Schwachstellen der eigenen vier Wände kennt, kann langfristig Zeit und Geld sparen.

Vorteile des professionellen Verputzens

Die Beauftragung von Fachleuten kann sich in diesen Punkten vorteilhaft erweisen:
  • Fachkenntnisse: Profis bringen in der Regel das notwendige Know-how für ein hochwertiges Ergebnis mit.
  • Effizienz: Spezialisten mit der nötigen Erfahrung können das Projekt schneller abschließen als Heimwerker, die zum ersten Mal mit Putz und Spachtel hantieren.
  • Garantie: Die meisten Handwerksbetriebe bieten eine Garantie auf ihre Arbeit.

Nachteile des professionellen Verputzens

Die Zusammenarbeit mit Profi-Handwerkern kann aber auch negative Seiten haben:
  • Kosten: Die Beauftragung eines Fachmanns ist in der Regel teurer als DIY.
  • Terminplanung: Sie müssen sich nach den Verfügbarkeiten des Fachmanns richten.

Häufige Fehler beim Verputzen und wie man sie vermeidet

Beim Verputzen von Wänden gibt es einige häufige Fehler, die es unbedingt zu vermeiden gilt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein grundlegender Fehler ist die unzureichende Vorbereitung der Oberfläche. Eine gründliche Reinigung und Grundierung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass der Putz gut haftet. Ein weiterer Fehler ist die Auswahl des falschen Putzmaterials. Jede Wandart erfordert einen spezifischen Putztyp, und die falsche Wahl kann zu Rissen oder Ablösungen führen. 

Auch beim Aufbringen des Putzes können Fehler auftreten. Eine ungleichmäßige Auftragung oder falsche Glätttechniken führen oft zu einem unebenen Finish. Zudem ist es wichtig, die Trocknungszeiten des Putzes zu beachten. Zu schnelles Überstreichen oder Überputzen kann die Struktur und Qualität des Endprodukts beeinträchtigen. Wenn Sie diese typischen Fehler vermeiden, können Sie die Langlebigkeit und Ästhetik der verputzten Wände sicherstellen.

DIY-Verputzen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Verputzen Ihrer Wände selbst kann ein erfüllendes und kosteneffizientes Projekt sein. Folgen Sie dieser detaillierten Anleitung, um ein professionelles Ergebnis zu erzielen:
  1. Vorbereitung der Wand: Beginnen Sie mit der gründlichen Reinigung der Wand. Entfernen Sie Staub, Schmutz und lose Partikel. Bei alten Wänden sollten Sie alte Farbschichten oder Tapetenreste vollständig entfernen. Risse oder Löcher müssen vorab repariert werden. Tragen Sie eine Grundierung auf, um eine bessere Haftung des Putzes zu gewährleisten.
  2. Auswahl des richtigen Putzes: Wählen Sie einen Putz, der für Ihre Wand und das gewünschte Finish geeignet ist. Kalkputz eignet sich für feuchte Räume, während Gipsputz für eine glatte Oberfläche sorgt. Beachten Sie die Herstellerangaben bezüglich der Mischverhältnisse und Trocknungszeiten.
  3. Mischen des Putzes: Mischen Sie den Putz gemäß den Anweisungen. Achten Sie auf die richtige Konsistenz – nicht zu flüssig und nicht zu fest. Ein homogener, klumpenfreier Putz ist entscheidend für eine gleichmäßige Anwendung.
  4. Auftragen des Putzes: Tragen Sie den Putz mit einer Kelle in gleichmäßigen Schichten auf. Beginnen Sie von unten und arbeiten Sie sich nach oben. Achten Sie darauf, dass die Schicht gleichmäßig und ohne Lücken ist.
  5. Glätten und Finish: Nachdem der Putz aufgetragen wurde, verwenden Sie eine Glättkelle, um die Oberfläche zu glätten. Für bestimmte Texturen können Sie auch spezielle Werkzeuge oder Techniken anwenden. Lassen Sie den Putz gemäß den Herstellerangaben trocknen, bevor Sie weitere Bearbeitungen wie Malen oder Tapezieren vornehmen.
Tipp: DIY-Verputzen. Quelle: bauen.com

Fazit: Verputzen will gelernt sein

Die Entscheidung zwischen DIY und professionellem Verputzen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen Ihre individuellen handwerklichen Fähigkeiten, das Budget und die Komplexität des Projekts. Unabhängig von Ihrer Wahl ist es wichtig, sich über die häufigen Fehler im Klaren zu sein und diese zu vermeiden. Mit der richtigen Vorbereitung, Geduld und Aufmerksamkeit für Details können Sie ein beeindruckendes Ergebnis erzielen, das sowohl ästhetisch ansprechend als auch langlebig ist. Letztendlich ist es das Ziel, eine Wandgestaltung zu schaffen, die nicht nur heute beeindruckt, sondern auch in Zukunft Bestand hat.

Quelle
c.c.


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