19.08.2021

Fassade neu verputzen – so gelingt es!

Ein guter Fassadenputz hält lange und ist witterungsbeständig. Hochwertiges Material ist die Grundvoraussetzung für maximale Zufriedenheit. Doch wenn Sie Ihr Haus erst kürzlich erworben haben oder bereits Risse vorhanden sind, wird es Zeit neuen Putz aufzubringen. Lieber vom Profi machen lassen oder doch in Eigenregie? Wer ein wenig handwerklich begabt ist, kann es selbst machen!
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Fassade neu verputzen – so gelingt es! Foto: pixabay.com
Fassade neu verputzen – so gelingt es! Foto: pixabay.com

Auch selbstmachen ist problemlos möglich 

Der Trend geht eindeutig zum Selbermachen, wenngleich handwerklich völlig ungeschickte Personen vielleicht doch lieber Fachpersonal beauftragen sollten. Eine Fassade zu verputzen, kostet Zeit, die Bereitschaft in hochwertige Materialien zu investieren und natürlich die Möglichkeit, alle Bereiche des Hauses zu erreichen. 
 
Hier können Sie am Haus entweder ein Gerüst aufstellen oder aber einen Steiger mieten, mit dem Sie problemlos an alle Winkel der Fassade kommen können. Bevor Sie anfangen, sollten Sie in Erfahrung bringen, welcher Putz bislang auf Ihrer Fassade aufgebracht ist. So können Sie besser entscheiden, welche Grundierung benötigt wird. Nötige Werkzeuge für Ausbesserungen können Sie im Baumaschinenverleih kurzfristig ausleihen und damit bares Geld sparen!

In 4 Schritten zur neuen Fassade 

Die folgenden vier Schritte sind existenziell, wenn Sie Ihre Fassade neu gestalten möchten. Wenn Sie die Arbeiten selbst vornehmen, sollten Sie keinen der Schritte überspringen, da das Ergebnis sonst unschön ausfällt oder unter Umständen nur kurzfristig ist. 
 
1. Fehler behandeln und Untergrund reinigen 
 
Die komplette Fassadenoberfläche muss vom Schmutz befreit werden, bevor Sie mit dem Verputzen anfangen. Nutzen Sie im Idealfall einen Hochdruckreiniger und entfernen Sie groben Schmutz mit der Brüste. Anschließend verwenden Sie Spachtelmasse, um fehlerhafte Stellen zu bearbeiten. Wichtig: Es muss ich um ein Material für den Außenbereich handeln!

2. Grundierung für den sicheren Halt

Mit einer egalisierenden Grundierung können Sie beim Verputzen nichts falsch machen. Sie ist die ideale Haftbrücke für den anschließend folgenden Unterputz. Tragen Sie die Grundierung sorgfältig auf und achten Sie darauf, dass Sie keinen Bereich auslassen. Anschließend versehen Sie alle Kanten mit Putzschienen, deren Profil Sie zuvor mit einer Wasserwaage ausgelotet haben. Die Schienen sorgen für einen besonderen Schutz im Bereich der Putzkanten.

3. Der Unterputz als dritter Schritt

Im dritten Schritt mischen Sie zunächst den Unterputz an. Beachten Sie unbedingt die Angaben des Herstellers und halten Sie sich daran. Ein Bohrmaschinenquirl sorgt dafür, dass alles gut vermischt wird. Mit Hilfe einer Maurerkelle tragen Sie den Putz nun abschnittsweise auf und ziehen anschließend mit einem Abziehbrett alles glatt. Hier kann ein Helfer sehr hilfreich sein, denn eine Fläche sollte immer Nass-in-Nass bearbeitet werden. 

4. Die Trocknung und Verputzung

 Warten Sie nach dem Auftragen des Unterputzes zwei Stunden und glätten anschließend mit einem Reibebrett die Unebenheiten. Nun lassen Sie den Unterputz vollständig trocknen. Mindestens 48 Stunden, besser 72 Stunden sollten Sie warten, bevor Sie mit dem Auftragen des Oberputzes beginnen. Diesen mischen Sie ebenfalls nach Herstelleranleitung an und tragen ihn auf die gleiche Weise auf. Nun können Sie Struktur reinbringen und den Oberputz so gestalten, wie es Ihnen gefällt. Die Gesamtarbeitszeit kann eine Woche und mehr betragen, je nach Größe der Fläche und nach benötigter Zeit bis zur vollständigen Trocknung. 

Quelle
d.n.


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