20.07.2021

Kleine Terrasse gestalten – die 5 besten Tipps

Wenn die Sonne nach draußen lockt, wird die Terrasse für viele Menschen zum zweiten Wohnzimmer. Frühstücken, abschalten, abends ein Glas Wein genießen, Gäste bewirten oder auch einmal zwecks Arbeit mit dem Laptop nach draußen setzen – im Freien macht so manches gleich doppelt so viel Spaß. Doch was, wenn der Platz im Freien begrenzt ist? Zum Glück gibt es ein paar einfache Tricks und Kniffe, mit denen sich das Beste auch aus einer kleinen Terrasse herausholen lässt und es dennoch richtig gemütlich wird.
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Mit ein paar Tricks wird auch die kleinste Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Foto: pixabay.com / TiBine
Mit ein paar Tricks wird auch die kleinste Terrasse zum zweiten Wohnzimmer. Foto: pixabay.com / TiBine

1. Einheitlichkeit bei Farbe und Struktur

Kleine Terrassen werden am besten in einheitlichen Farben und Strukturen gestaltet. Dies schafft optisch mehr Raum und wirkt besonders harmonisch. Dies gilt vor allem, wenn Bodenbelag und Sichtschutz in hellen Tönen gehalten sind. Akzente werden über die Bepflanzung, das Mobiliar und besondere Dekoelemente gesetzt. 

Das für den Bodenbelag, Geländer und Sichtschutz verwendete Material hat darüber hinaus einen großen Einfluss auf die Atmosphäre auf der Terrasse. Zudem bieten die unterschiedlichen Materialien zur Terrassengestaltung verschiedene Vorteile:
  • Stein: Ein Terrassenbelag aus Stein ist quasi der Klassiker. Stein ist haltbar, macht jede Witterung mit und ist einfach zu reinigen. Mit einem Hochdruckreiniger sieht der Belag sogar immer wieder ganz schnell wie neu aus. Immer beliebter wird dabei ein Belag aus Naturstein als Alternative zum kühler wirkenden Betonstein oder zu Pflastersteinen.
  • Holz: Holz wirkt immer besonders warm und anheimelnd. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und daher ein nachhaltiges Material. Darüber hinaus heizt es sich auch bei hohen Temperaturen nicht auf und man kann auch in der größten Sommerhitze barfuß auf einem Holzboden laufen. Ein Nachteil des Holzbodens ist, dass er sich mit den Jahren verfärbt und einer guten Pflege bedarf. 
  • WPC: WPC ist ein Verbundstoff, eine Mischung aus Kunststoff und Holz. Das Material ist relativ pflegeleicht und in unterschiedlichen Farben erhältlich. Zudem besteht keine Splittergefahr.
Auf welches Material auch immer die Entscheidung fällt: Diagonal verlegte Bodenbeläge strecken die kleine Terrasse optisch.

2. Die passenden Möbel

In puncto Möbel heißt es auf einer kleinen Terrasse praktisch denken. Für große Loungemöbel ist meist kein Platz. Schließlich soll nicht alles zugestellt werden und die Terrassentüren sollen noch bequem erreicht, geöffnet und geschlossen werden können. 

Wer auch einmal mehr Leute auf seiner kleinen Terrasse versammeln möchte, ist mit kleineren Klappmöbeln gut beraten. Diese können nach Bedarf aufgestellt und wieder gut verstaut werden. Auch multifunktionale Möbel wie eine Bank mit Stauraum oder integriertem, ausklappbarem Tisch bieten sich für kleine Terrassen an.  

Auf Gemütlichkeit muss trotz praktischer Möblierung nicht verzichtet werden. So gibt es Rattanmöbel auch in zierlichen Varianten und statt einem großen Loungesofa kann eine bequeme Liege auf der Terrasse einziehen. Ein Sitzsack oder ein Outdoor-Pouf nehmen ebenfalls wenig Raum ein und sind dennoch bequem.

Mit dem nötigen handwerklichen Geschick und etwas Phantasie können Holzmöbel nach Maß selbst gefertigt werden. Diese können exakt an die Gegebenheiten einer kleinen Terrasse angepasst werden.

Mit der richtigen Ausstattung ist auch das Grillen auf einer kleinen Terrasse kein Problem. Anstatt des ausladenden Gasgrills kommen ein kleinerer Kugelgrill oder ein elektrischer Tischgrill zum Einsatz.

3. Bepflanzung richtig planen

Auf einer kleinen Terrasse will die Bepflanzung besonders gut geplant und durchdacht sein. Denn hier bleibt nicht viel Spielraum für Experimente. Eine gute Möglichkeit zur Bepflanzung einer kleinen Terrasse ist beispielsweise die Kombination aus Sichtschutz und Pflanzen. Hohe, schmale Pflanzen wie Bambus oder Gräser bieten sich dafür an. Auch Ranken, die an einem hübschen Gitter oder Holzgestell emporklettern werten die Terrasse optisch auf. Sehr schön sieht es auch aus, wenn verschieden bepflanzte kleine Töpfe einen „hängenden Garten“ am Sichtschutz bilden.

Wenn ein wenig mehr Platz zur Verfügung steht, können auch Hochbeete auf mehreren Ebenen angelegt werden. Diese können mit Blumen, Kräutern und sogar mit Nutzpflanzen wie Zucchini bestückt werden.

Tipp: Selbst Kartoffeln, Möhren oder Zwiebeln können auf wenig Fläche gezüchtet werden. Praktisch sind hierfür die sogenannten Pflanzsäcke.
 
Auch auf einer kleinen Terrasse können sich Hobbygärtner austoben. Es muss nur in die Höhe gedacht werden. Foto: pixabay.com / stux
Auch auf einer kleinen Terrasse können sich Hobbygärtner austoben. Es muss nur in die Höhe gedacht werden. Foto: pixabay.com / stux

4. Platzsparender Sonnenschutz

Es sich auf der Gartenliege in der Sonne gemütlich machen und das Gesicht in die Sonne halten – was gibt es Schöneres? Doch gerade im Hochsommer lässt es sich nicht allzu lange ungeschützt in der Sonne aushalten. Ein Sonnenschutz muss her, der im Idealfall auch der ganzen Familie oder Freunden Platz im Schatten bietet. Ein großer Sonnenschirm ist zwar praktisch, da er dem Stand der Sonne gut angepasst werden kann, für die kleine Terrasse sind jedoch platzsparende Alternativen gefragt.  Geeignet sind Sonnensegel und Markisen. Sie können einfach an der Hausmauer befestigt werden. Eine etwas aufwändigere Alternative ist ein Terrassendach. Je nach Konstruktion und Ausformung macht ein Terrassendach den Außenbereich auch bei Regen und zu jeder Jahreszeit nutzbar.

5. Weniger ist mehr

Individuelle Akzente können auf der kleinen Terrasse mit der richtigen Dekoration und einer schönen Beleuchtung gesetzt werden. Aber Vorsicht: kleine Flächen wirken schnell überladen. Darum heißt es auf der kleinen Terrasse auch in Punkto Deko: Weniger ist mehr. 

Eine schöne Möglichkeit für einen stilvollen Farbtupfer bieten Outdoorteppiche. Teppiche für den Außenbereich sind aus Kunststofffasern gefertigt und damit witterungsbeständig und robust. Auch mit Kissen und Decken für Draußen können Akzente gesetzt werden. 

Highlights wie eine Lichterkette, Windlichter, Laternen und Wandleuchten sorgen für eine gemütliche Atmosphäre an lauen Sommerabenden. Wer eine hellere, aber dennoch gemütliche Terrassenbeleuchtung bevorzugt, kann unauffällig Lichter an Terrassendach oder Außenwand montieren. Ein ganz besonderes Ambiente zaubert eine kleinere Feuerschale auf die Terrasse.

Quelle
e.l.


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