24.01.2021

Bebauungsplan schreibt Dachform vor
 

Wer ein Haus sucht, hat bei vielen Anbietern die Gelegenheit das neue Heim am Handy oder PC vorab zu konfigurieren. Dabei geht es in der Regel zwar nur um Details, aber auch dabei können Fehlentscheidungen fallen, die später teuer werden. Ein typisches Beispiel, so der Verband Privater Bauherren (VPB), ist die Auswahl der Dachform.
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VPB: Bebauungsplan schreibt Dachform vor. Foto: pixabay.com
VPB: Bebauungsplan schreibt Dachform vor. Foto: pixabay.com
Per Mausklick lassen sich verschiedene Varianten aufs Dach setzen: Flachdach, Satteldach, Pultdach – was am besten gefällt, wird geordert. Der VPB mahnt zur Vorsicht: Solche Programme erleichtern Laien zwar die Vorstellung vom neuen Haus, aber welche Dachform, Dachfarbe oder Firstrichtung ein Haus haben darf, wie hoch Traufen und First werden dürfen, das entscheiden nicht die Bauherren am PC, sondern der gültige Bebauungsplan am künftigen Wohnort.

Je nach Kommune können die Vorgaben weit ins Detail reichen, bis hin zur Festlegung auf bestimmte Dachdeckungen und -farben. Angehende Bauherren sollten sich also immer erst den Bebauungsplan ansehen und – falls vorhanden – sonstige ortsrechtliche Bauvorschriften wie Gestaltungssatzungen für ihr Grundstück, bevor sie sich für ein Haus entscheiden, rät der VPB.

Quelle
Verband Privater Bauherren (VPB) e.V.


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