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13.05.2017

Wie Bauherren Geld und Nerven sparen

Der Traum vom eigenen Haus muss keine Illusion bleiben. Wenn das Budget jedoch knapp ist lohnt es sich, bei den Ausgaben genauer hinzusehen und klare Prioritäten zu setzen. Beim Hausbau lauern an jeder Ecke versteckte Kosten, die die Kalkulation nicht vorsieht. 


Clevere Bauherren sind sich dieser Fallstricke bewusst und rechnen sie von vornherein als Puffer ins Budget mit ein. Damit der Hausbau nicht in finanziellen und familiären Strapazen endet, gibt Rapid-Floor Estrichtechnologie acht nützliche Tipps:
  1. Baufinanzierung gibt Planungssicherheit
    Beim Bau kommt es auf eine solide Finanzplanung mit ausreichend großem Puffer an. Bauherren sollten mit mindestens 20 % Eigenkapital bei verschiedenen Baufinanzierern vorstellig werden und deren Angebote prüfen. Bei niedrigem Zinsniveau und Zinsbindung über den gesamten Finanzierungszeitraum rückt der Vertragsabschluss näher. Die Restschuld am Vertragsende zählt bei identischen Vorgaben als Ausschlusskriterium.
     
  2. Fördermittel ausschöpfen
    Der Staat begünstigt diejenigen, die sich beim Bauen umwelt- und energiebewusst zeigen, mit zinsgünstigen Darlehen oder Zuschüssen. Hier lohnt sich eine intensive Auseinandersetzung. Bauherren profitieren ebenso vom Eigenheimrentengesetz. Es gelten dieselben Zulagen und Steuervorteile wie bei der Riester-Rente.
     
  3. Reihenfolge beachten
    Materialcontainer oder Bauwagen anzumieten, kostet Geld. Eine Garage kann denselben Zweck erfüllen. Wenn also ohnehin ein Garagenbau geplant ist, bietet es sich an, diesen zeitlich vorzuziehen.
     
  4. Kellerplan überdenken
    Der Bau eines Kellers schlägt ordentlich zu Buche. Je nach Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand und Abdichtung müssen Kellerliebhaber mit mehreren Zehntausend Euro rechnen. Ein gewisses Schimmelrisiko bleibt. Wer auf den Keller verzichtet, spart circa 20 % der Rohbaukosten ein. Heutzutage kann die Haustechnik auch in einen separaten Hauswirtschaftsraum eingebaut werden, sodass ein Keller oft obsolet wird.
     
  5. Bedacht ans Dach
    Das Dach birgt auch Einsparpotenziale. Wer seine Baukosten senken will, setzt statt auf Gauben auf Dachfenster. Pro Fenster spart der Bauherr so 2.500 Euro ein. Wer sein Dach zudem mit Betondachsteinen statt traditionellen Falzziegeln eindeckt, entlastet sein Budget bei 100 qm Dachfläche um rund 1.000 Euro.
     
  6. Wartezeiten ausmerzen
    Wenn ein Gewerk auf das andere warten muss, verrinnt Zeit und Geld. In den Bauzeitenplan können Bauherren Tempo bringen, wenn zum Beispiel der frisch eingebrachte Estrich durch den Zusatz eines Trocknungsbeschleunigers schon nach 12 Stunden begehbar ist. Dank Pulver-Beigabe ist der nicht rückfeuchtende Estrich nach 12 Tagen belegereif, sodass Bodenleger früher starten können.
     
  7. Keine Vorkasse
    Bei der Prüfung des Bauvertrags schrillen die Alarmglocken, wenn sich darin Zahlungspläne mit Vorauszahlungen befinden. Die Seriosität darf dann in Frage gestellt werden. Akzeptable Modalität wäre die Zahlung nach Baufortschritt und tatsächlich erbrachter mängelfreier Leistung.
     
  8. Kein Perfektionismus
    „Fertig werden“ heißt das Credo des Bauherren. Egal, was der Nachbar oder die Verwandten sagen, die Grundstücksgestaltung oder die neue Markise sind nicht wichtiger als der Abschluss des Hausbaus. Erst wenn sich die finanzielle Lage entspannt hat, sind kosmetische Arbeiten und luxuriösere Ergänzungen drin.


Quelle
Rapid-Floor Estrichtechnologie GmbH






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