05.01.2017

Der Bohrhammer: Nützlicher Helfer für Hobby-Heimwerker

Im und um das Haus herum gibt es für passionierte Heimwerker immer etwas zu tun, deshalb sind in den meisten Haushalten auch eine ganze Reihe an Werkzeugen vorhanden. Soll ein Loch in eine Betonwand gemeißelt werden, oder sollen Fliesen im Bad oder in der Küche entfernt werden, lassen sich diese Arbeiten am besten mit einem guten Bohrhammer erledigen. 
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Der Bohrhammer: Nützlicher Helfer für Hobby-Heimwerker. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com
Der Bohrhammer: Nützlicher Helfer für Hobby-Heimwerker. Foto: PublicDomainPictures / pixabay.com
Der Bohrhammer erleichtert das Arbeiten ungemein, denn man muss kaum Kraft aufwenden oder Druck ausüben. Selbst das Arbeiten über Kopf an einer Decke aus hartem Beton stellt mit diesem Werkzeug kein Problem dar.
 
Diese Gründe sprechen für den Kauf eines Bohrhammers
 
Bohrhammer werden heutzutage von mehreren Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen im Handel angeboten, teilweise auch mit Akku-Betrieb. Ist man unsicher, für welches Modell man sich letztendlich entscheiden soll, informiert ein Bohrhammer-Test im Internet ausführlich über die verschiedenen Geräte.
 
Führt ein Heimwerker nur ab und zu kleinere Renovierungsarbeiten durch oder bohrt nur selten ein Dübelloch, so macht die Anschaffung eines Bohrhammers sicher wenig Sinn. Soll hingegen ein Estrich aufgestemmt werden, so kann sich der Kauf schon alleine für dieses Vorhaben bezahlt machen. Ein Bohrhammer ist ein echter Allrounder und reduziert den Zeit- und Kraftaufwand bei vielen Arbeiten des Heimwerkers.
 
Mit einem einfachen Standard-Modell kann man Bohrarbeiten durchführen und Dübellöcher in Wände meißeln, die Kosten für solche Geräte sind in der Regel nicht höher als für eine herkömmliche Bohrmaschine. Dank einer speziellen Drehstopp-Funktion fällt das Meißeln wesentlich leichter, mit dieser sollte jeder gute Bohrhammer ausgestattet sein, denn sie ermöglicht das Schlitzen von Wänden. Ist ein Zweigangmotor vorhanden, kann man auch Kernbohrungen durchführen.
 

Das macht einen guten Bohrhammer aus

Der Antrieb des Bohrhammers erfolgt mit Hilfe eines Universalmotors, der dann das pneumatische Schlagwerk in Gang bringt. Das Schlagwerk setzt sich aus dem Antriebslager, dem so genannten Exzenterrad, einem Schläger, einem Schlagbolzen und einem Kolben zusammen. Schlagbolzen und Schläger werden beim Arbeiten stark beansprucht, aus diesem Grund müssen sie qualitativ hochwertig aus gehärtetem Stahl hergestellt sein.
 
Leider kann man beim Kauf keinen Blick unter das Gehäuse des Gerätes werfen, um dies wirklich beurteilen zu können. Deshalb sollte man unbedingt auf das Modell eines renommierten Markenherstellers zurückgreifen. Sichtbar sind dagegen die Gummimanschette und der Gummidichtring, diese verhindern das Eindringen von Schmutz und Staub.
 
Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist das angebotene Zubehör für den Bohrhammer. Muss man die Aufsätze nämlich separat kaufen, so ist dies meistens mit einem relativ hohen Kostenaufwand verbunden, da man in der Regel nur Zubehörteile aus dem Sortiment des jeweiligen Herstellers verwenden kann. Von vielen Herstellern gibt es jedoch Koffer mit einem ganzen Set an passendem Zubehör, dies ist dann wesentlich günstiger.
 
Damit das Arbeiten mit dem Bohrhammer möglichst ermüdungsfrei verläuft, darf das Gerät nicht allzu schwer sein. Dennoch muss das Gehäuse schön robust und stabil sein, das gilt auch für das Schlagwerk. Ein guter Bohrhammer ist mit einer Drehstopp-Funktion ausgestattet und schafft pro Minute mindestens 40.000 Schläge. Darüber hinaus sollten zwei verschiedene Stufen vorhanden sein, jeweils für das Meißeln und das Bohren.
 
Beim Kauf des Bohrhammers sollte ein günstiger Preis nicht das wichtigste Kriterium sein, denn Billiggeräte aus dem Discounter sind garantiert instabil und viel zu schwach. In diesem Fall hätte man kaum eine Zeitersparnis, und mühevolles Arbeiten ist quasi vorprogrammiert. Schon wenn man einen Bohrhammer in den Händen hält, kann man die Qualität recht gut einschätzen, so kann man auch feststellen, ob sich die Bedienschalter alle bequem erreichen lassen.
 
Man muss das Gerät sicher in der Hand halten können, damit man während des Arbeitens einen festen Halt hat und der Bohrhammer auch nicht zu stark vibriert. Soll es ein Bohrhammer mit Akku-Betrieb sein, dann kommt es nicht nur auf die Laufzeit des Akkus an, sondern auch auf dessen Ladezeit. 

Quelle
v.p.


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