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28.07.2016

Ratgeber Baufinanzierung: So berechnen Sie Ihr Budget

Können wir uns die Mietzahlungen nicht sparen und das Geld lieber in etwas Eigenes stecken? Wann lohnt es sich, ein Eigenheim oder eine Wohnung zu kaufen? Diese Überlegungen beschäftigen viele. Soviel vorweg: Eine einfache Antwort gibt es nicht. Denn ob der Hauskauf langfristig sinnvoll ist, hängt nicht nur von den Zinsen und von den Miet- und Hauspreisen in der Gegend ab. Entscheidend ist, welche Baufinanzierung Sie sich mit Ihrem persönlichen Budget leisten wollen. 


Ratgeber Baufinanzierung: So berechnen Sie Ihr Budget. Foto: AlexanderStein / pixabay.com
Ratgeber Baufinanzierung: So berechnen Sie Ihr Budget. Foto: AlexanderStein / pixabay.com

Das Projekt Baugeld

 Die Baufinanzierung beginnt mit dem Zusammentragen von Informationen. Welche Modelle der Baufinanzierung gibt es, wie sehen die aktuellen Zinskonditionen aus und für welchen Zeitraum soll die Baufinanzierung geplant werden? Ausführliche Informationen zur Baufinanzierung helfen dabei – die wichtigen Entscheidungen kann Ihnen nämlich kein Berater abnehmen.
 
Faustformeln, wie etwa auf merkur.de dargestellt, helfen nicht unbedingt weiter. Dort heißt es, dass eine Immobilie im Wert von 20 Jahren Kaltmiete ein gutes Geschäft sei – sind es mehr als 25 Jahresnettokaltmieten, bringe der Kauf keine Rendite. Dabei werden allerdings weder Unterschiede in den Mieten oder Hauspreisen zwischen verschiedenen Regionen berücksichtigt, noch fließen künftige Wertentwicklungen oder Mietsteigerungen in die Formel ein. Die Faktoren Lage und Wertentwicklung sind jedoch für die Baufinanzierung entscheidend.
 

Wie viel Haus können Sie sich leisten?

Sinnvoll ist dagegen, die eigene Leistungsfähigkeit unter die Lupe zu nehmen. Die Kaltmiete ist ein erster Anhaltspunkt, denn dieser Betrag steht in vollem Umfang für die Finanzierung zur Verfügung. Prüfen Sie als nächstes, welchen zusätzlichen Betrag Sie monatlich fürs Baugeld nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Sparpläne. Die Baufinanzierung steht übrigens auf sicheren Füßen, wenn sie nicht allein von einem Arbeitseinkommen abhängt – Jobverlust oder Krankheit sind die größten Risiken.
 
Rechnen Sie nach, ob Ihre Nebenkosten im Eigenheim im Vergleich zu den Nebenkosten bei der Miete steigen werden. Beispielsweise sind die Heizkosten in einem freistehenden Eigenheim meist höher als in einer Mietwohnung im Mehrfamilienhaus. Auf Hausbesitzer kommen außerdem zusätzliche Ausgaben zu, wie etwa für Reparaturen und die Unterhaltung des Gebäudes. Falls Sie nach dem Umzug höhere Pendelkosten haben, gehören diese ebenfalls mit in die Budgetplanung. Sobald Sie Ihr persönliches Budget kennen, holen Sie verschiedene Angebote für Ihr Baugeld ein. 

Quelle
a.s.






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