31.07.2015

Nachhaltiges Design für Zuhause

Das Thema Nachhaltigkeit wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. Nicht nur sind die Ressourcen unserer Erde begrenzt, es geht auch um einen bewussteren Konsum – weg von der typischen Wegwerfgesellschaft. Faire Herstellung, Recycling, nachhaltige Rohstoffe, Energieeffizienz – alles sind Merkmale, die gutes, nachhaltiges Design auszeichnen. Wer nun aber denkt, er muss dabei auf die Optik verzichten, da alles eintönig und langweilig ist, der ist falsch gewickelt. Nachhaltiges Design steht den aktuellen Design-Trends in nichts nach. 
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Diesen Trend für nachhaltiges Design und auch das Bedürfnis der Konsumenten nach diesem haben junge Designer und Messen erkannt. Die Ecostyle beispielsweise, die jährlich von der Messe Frankfurt ausgerichtet wird, beschäftigt sich mit nachhaltigen Konsumgütern und bietet gleichzeitig jungen Designern eine Plattform, um Kontakte zu knüpfen. Doch wie sieht das neue Design aus und was kann man sich darunter vorstellen?
 
Biologisch Dekorieren
Lampen aus Sägemehl, Gefäße aus Zuckerrohr, Tassen aus gebrauchtem Kaffeepulver – hört sich alles sehr speziell an. Doch daraus entstehen wunderschöne und einzigartige Stücke. Die niederländische Designerin Ineke van der Werff stellt etwa aus altem Glas aus Glascontainern neue Porzellangefäße her, die in verschiedenen Formen und Farben mit Farbverlauf schimmern.

Faszinierend – vor allem im eingeschalteten Zustand – ist die Lampe „Spân“ des schwedischen Designerduos Patrick Iu und Mattias Chrisander. Sie erscheint im ersten Moment aus Kork zu sein, wurde jedoch aus altem gepresstem Sägemehl gefertigt. Schaltet man sie ein, funkelt sie fast wie Lava.

Einzigartige Vasen, Dekokugeln und Salatschüsseln finden sich bei der deutschen Firma Bea Mely. Die farbig lackierten oder auch naturbelassenen Stücke bestehen aus Bambus oder alten Kokosnussschalen. Besonders speziell erscheinen sie durch einzigartige Perlmuttbeschichtungen und die Maserung der Naturmaterialien.

Raffinierte Kissen, Lampen sowie Uhren aus ursprünglichen Abfallprodukten sind bei der Berliner Firma Upcycling deluxe zu entdecken. Hier gibt es für den speziellen Touch im Wohnbereich beispielsweise Kissenbezüge aus Kaffeesäcken, Lampen aus alten Ölfässern und Uhren aus Schallplatten. Das verleiht Ihrer Wohnung einen Hauch von Industrie-Touch und dabei helfen Sie noch der Umwelt.

Und auch für den Kaffeetisch gibt es noch etwas Schönes bei dem neuen nachhaltigen Design. Aus altem Kaffeepulver stellt die deutsche Firma Kaffeeform mit Sitz in Berlin wunderschöne Kaffeetassen mit Untertellern her. Diese erstrahlen in einem matten Dunkelbraun mit einer einzigartigen Struktur. Ebenso beeindruckend ist das Geschirr aus Zuckerrohr von der britischen Designerin Ella Bulley, was fast kalkartig schimmert.
 
Umweltfreundliche Möbel
Auch Möbel selbst können aus nachhaltigen Produktionen gekauft werden, wie etwa aus dem Online Shop Grüne Erde. Bei einem organisch geschwungenen Sofa ist sowohl der Stoffbezug als auch die Polsterung hundertprozentig aus Naturmaterialien. Auch Tische und Kommoden sind nur aus europäischem Vollholz mit Lasuren auf natürlicher Basis.

Der ungarische Designer Fészek Részek von Fészek Részek Ecofriendly Furniture stellt Tische, Stühle und Regale mit einer besonderen Schnitttechnik her. Per Computer werden die Stücke so ausgeschnitten, dass kaum Abfall entsteht. So fallen gerade einmal 5 Prozent statt 60 Prozent Restmaterial an.

Ungewöhnlich sind auch die Stücke der deutschen Möbelfirma Kimidori, die aus altem Palettenholz Sideboards, Schränke und Stühle produzieren. Sie erhalten so eine einzigartige Maserung und Optik. Es zeigt sich also, nachhaltiges Design punktet nicht nur mit biologischen und ökologischen Materialien, sondern auch mit hoher Produktqualität und einer überraschenden und extravaganten Optik. 

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