14.10.2014

Home Office in den Hausbau einplanen und umsetzen

Der Neubau eines Hauses ist eine passende Gelegenheit, um ein Home Office bedarfsgerecht und nach ganz individuellen Vorstellungen zu berücksichtigen. Das ist beim Kauf einer Immobilie, sei es ein Haus oder eine Eigentumswohnung, nur bedingt und oftmals mit Abstrichen möglich. Zur Ausstattung gehören neben dem Schreibtisch und funktionaler Büromöbel vor allem die Kommunikationsgeräte. 
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Der Platz des Home Offices in der eigenen Immobilie wird maßgeblich davon bestimmt, um welche Tätigkeit es sich zuhause handelt. Wenn Kollegen oder Kunden zu erwarten sind, dann sollte die Lage im Erdgeschoss mit einem eigenen, also separaten Eingang sein. In diesem Falle müssen aus mehrerlei Gründen Privat und Beruflich auch räumlich voneinander getrennt sein. Sofern es sich um eine Schreibtischarbeit handelt, beispielsweise als Freiberufler ohne regelmäßige Kontakte zu anderen Personen, bietet sich für dafür ein gemütlicher Platz im ausgebauten Dachgeschoss an. Dieser Büroraum ist dann zwar auch von den Wohnräumen im Neubau getrennt; trotzdem besteht hausintern eine direkte Anbindung an die Familie.
  
In der eigenen Immobilie ist das Büro ein Raum wie jeder andere auch. Es sollte jedoch auf jeden Fall ein eigenes, also mit einer abschließbaren Tür versehenes Zimmer sein. Einerseits, um bei der Bürotätigkeit nicht gestört zu werden, andererseits aber auch, um mit den unvermeidbaren Bürogeräuschen wie Telefonieren, Drucken, Faxen, Heften und dergleichen die Privatsphäre der Familie nicht zu stören. Bei Planung und Bau des Neubaus muss darauf geachtet werden, dass der Büroraum rundum feste, also gemauerte Wände hat. Rigipswände sind buchstäblich zu laut, das heißt schalldurchlässig. Das ist unangenehm für alle Betroffenen im und außerhalb des Home Offices. Bei der Hausplanung müssen die Kabel und Leitungen für die Kommunikation mit Festnetzanschluss für Telefon und Internet direkt bis hin zum Büroraum verlegt werden. Steckdosen sollten sowohl an den Raumwänden als auch im Fußboden versenkt platziert werden. Dabei ist es hilfreich, die Ausstattung und Einrichtung des Home Offices schon möglichst früh zu planen.

Was bei einem Home Office zu beachten ist, finden Sie hier!
  
Neben dem Mobiliar wie Schreibtisch und Büromöbel gehört vor allem eine moderne Technik in das Home Office. Das sind PC, Notebook, Drucker, Scanner, Telefaxgerät, Festnetztelefon, Anrufbeantworter und Router. Kombinierbarere Geräte sparen Platz im Raum und Strom beim Verbrauch. Zur Energieeffizienz verhilft ganz allgemein die Benutzung von modernen Steckleisten, an denen die einzelnen Steckkontakte separat schaltbar ist. Auf diese Weise kann jedes einzelne Bürogerät bedarfsweise ein- und ausgeschaltet werden, und die Steckleiste selbst ebenfalls. Nur so kann das Standby von Bürogeräten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Außer dem Festnetztelefon und dem Telefaxgerät können alle anderen Geräte, bis hin zum Router, täglich vom Netz genommen, sprich über die Steckleiste aus-/eingeschaltet werden. PC und Notebook sollten so konfiguriert sein, dass sie sich automatisch in den sparsamen Ruhezustand zurückschalten. Hier im Büro mit seiner Technik gilt der Grundsatz, dass nur dann kein Strom verbraucht wird, wenn der Kontakt zur Steckdose durch das Abschalten an der Steckleiste unterbrochen wird.
  
Ob die Kosten des Home Offices steuerlich absetzbar ist, hängt von seinem Nutzungszweck ab. Die Voraussetzungen dafür sind dann gegeben, wenn es zu beruflichen Zwecken genutzt wird. Das ist auch dann der Fall, wenn beispielsweise der Lehrer in der Schule unterrichtet, den Unterricht und andere Arbeiten jedoch zuhause in seinem Büroraum vorbereitet. Freiberufler und Selbstständige können ihre Home Offices steuerlich absetzen, weil sie diesen Raum buchstäblich zum Geld verdienen benötigen. Wer sich hingegen aus privaten Gründen und just for fun ein Büro einrichtet, ohne dass es beruflich genutzt oder benötigt wird, der tut das, wie es vom Finanzamt formuliert wird, aus reiner Liebhaberei. Er muss sein privates Hobby auch selbst finanzieren. Steuerlich absetzen bedeutet, dass alle Ausgaben im direkten sowie mittelbaren Zusammenhang mit dem Büroraum von der Summe der zu versteuernden Einnahmen abgezogen werden. Der dann verbleibende Restbetrag wird versteuert, sodass die endgültige Steuerlast deutlich niedriger ist als diejenige ohne die Kosten für das Home Office. 

Quelle
o.b.


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