07.05.2012

Die Riester Rente und ihre Nachteile

Die Riester Rente wird oftmals bis in den Himmel gelobt. Doch nur die wenigsten Menschen denken daran, dass es auch Riester Rente Nachteile gibt, so wie bei jedem anderen Produkt oder einer Dienstleistung. Aufgrund der Steuervergünstigungen lohnt sie sich nicht nur für Familien und Ehepaare, sondern auch für Ledige. Zulagen machen eine Steigerung der Anlagenrendite von bis zu zwei Prozentpunkten möglich. Dennoch ist zu sagen, dass die Vorteile bei der Rieser Rente überwiegen.
get social

Vertrauen in private Altersvorsorge sinkt

Immer mehr Bundesbürger verlieren das Vertrauen in die private Altersvorsorge. Rund 20 Prozent aller Berufstätigen haben ihre Beiträge bereits gekürzt oder ihre Verträge gekündigt. Die Riester Rente ist tatsächlich nicht für jeden geeignet. Aus diesem Grund müssen vor dem Abschluss einige Dinge beachtet werden. Wie stern.de berichtet ergab eine Umfrage, dass zwischen 2008 und 2010 jeder fünfte Berufstätigte das Vertrauen in die staatliche Riester-Förderung verlor und seinen Beitrag kürzte oder den Vertrag kündigte. Die Skepsis ist keineswegs unangebracht. Andere Altersvorsorgen bieten weitaus bessere Konditionen. Zudem verursachen einige Vertragsdetails der Riester-Rente eine gewisse Unattraktivität: wer beispielsweise seinen Lebensabend im Ausland verbringen will, könnte leer ausgehen.

Auszahlung auf einen Schlag ist unmöglich

Je nach Vertrag können zu Rentenbeginn bis zu 30 Prozent des gesparten Gesamtkapitals ausgezahlt werden. Das restliche Kapital wird in monatlichen Raten ausgezahlt. Eine Möglichkeit, das Geld komplett auszahlen zu lassen, gibt es nicht. Wenn man im Alter beispielsweise schwer erkrankt, will man nicht auf eine monatliche Zahlung angewiesen sein.

Riester-Vermögen kann nicht immer vererbt werden

Für die Vererbung des Riestervermögens gibt es leider keine pauschale Regelung. Abhängig vom Todeszeitpunkt, Art der Anlage und dem Verwandtschaftsgrad ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass nicht in Trennung lebende Kinder oder Ehegatten bevorzugt werden. Alle anderen Familienmitglieder müssen mit Abschlägen rechnen.

Für Geringverdiener nicht immer lohnenswert

Bei einigen Geringverdienern macht es keinen Unterschied, ob sie überhaupt nicht privat versorgen oder mithilfe eines Riestervertrags für das Alter sparen - sie erhalten nämlich dieselbe Summe. Der Staat hilft allen Personen über die sogenannte Grundversicherung, sollten die Betroffenen mit ihren Einkünften nicht über ein festgelegtes Existenzminimum kommen. Für die "Sozialhilfe" gibt es allerdings keinen festgelegten Hilfe-Satz. Der Staat stockt lediglich auf alle anderen Einkünfte auf, bis die Gesamt-Höhe erreicht ist.



Quelle
p.p.


get social
Impressum - Datenschutz - AGB
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Verbindungsstraße 19 - D-40723 Hilden
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial