Grund für den Energiewechsel

Sollte die Bundesregierung durch CO2-Abgaben für Brennstoffe die Energiepreise verteuern, könnten viele Deutsche zum Heizen auf sauberere Energieträger umschwenken. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Primagas, einem der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland.
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Höhere Heizkosten durch CO2-Zertifikate ein Grund für Energiewechsel - Grafik: PRIMAGAS

58 Prozent der Deutschen sehen in durch CO2-Zertifikate verteuerten Energiepreisen einen guten Grund, um auf einen neuen CO2-ärmeren Energieträger umzusteigen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Flüssiggasversorgers Primagas in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid. Hintergrund: Laut übereinstimmenden Medienberichten prüft die Bundesregierung derzeit, Brennstoffe künftig mit einer CO2-Abgabe zu belegen. Händler müssten dann über CO2-Zertifikate Verschmutzungsrechte erwerben und könnten die dadurch anfallenden Kosten an Privatkunden weitergeben. Je höher die CO2-Emissionen eines Brennstoffs sind, desto mehr müssten die Verbraucher dann bezahlen.

Hohe Wechselbereitschaft in der Bevölkerung
Die Umfrage zeigt, dass in diesem Fall über alle Altersklassen der Bevölkerung hinweg viele Menschen bereit wären, auf einen emissionsärmeren Brennstoff umzuschwenken. Das gilt vor allem für junge Menschen: In der Gruppe bis 29 Jahre erwägen 70 Prozent der Befragten die Umstellung auf eine sauberere Heizenergie, sollten die CO2-Zertifikate eingeführt werden. Wenig überraschend ist, dass die geringste Wechselbereitschaft auf die Gruppe der über 60-Jährigen entfällt. Doch selbst dort liegt sie immer noch bei 45 Prozent. Bei der geographischen Betrachtung fällt auf, dass sich die regionalen Ergebnisse der Umfrage stark unterscheiden. Während sich in den Bundesländern Sachsen und Thüringen 42 Prozent der Befragten einen Wechsel des Energieträgers vorstellen können, sind dies in Hessen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland sogar 73 Prozent

Weniger CO2-Ausstoß durch Flüssiggas
Eine effiziente und saubere Möglichkeit Emissionen zu verringern, ist Flüssiggas. Verglichen mit Heizöl erzeugt umweltschonendes Flüssiggas rund 15 Prozent weniger CO2. Damit gehört Flüssiggas zu den CO2-ärmsten fossilen Energieträgern überhaupt, es verbrennt fast rückstandsfrei und produziert beim Heizen kaum Ruß, Asche oder Feinstaub. Auf diese Weise sinken die Wartungs- und Reinigungskosten für Flüssiggasheizungen spürbar.
"Weil es sich leitungsunabhängig in Tanks lagern lässt, macht es die Verbraucher unabhängig vom öffentlichen Versorgungsnetz - insbesondere in ländlichen Gebieten ohne Zugang zu Erdgas", erklärt Thomas Landmann, Verkaufsdirektor von Primagas. Ein weiterer Vorteil von Flüssiggas liegt in seiner hohen Verfügbarkeit: Es ist weltweit reichlich vorhanden und meist auch ortsnah vorrätig. Primagas bezieht sein Flüssiggas beispielsweise zum Großteil aus dem Nordseeraum und von deutschen Raffinerien. Besitzer von Flüssiggasanlagen müssen sich daher um ihre Versorgungssicherheit keine Gedanken machen.

Quelle30.11.2011
PRIMAGAS GmbH

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