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Funkfernsteuerung mit 18 Nullen

Wenn draußen Schnee, Eis und unwirtliches Wetter herrschen, ist es besonders unangenehm, aus dem warmen Auto auszusteigen, um beim Nachhausekommen etwa die Hofeinfahrt oder das Garagentor zu öffnen. Gerade am Abend fühlen viele Menschen sich in dunklen Straßen dann auch unsicher.
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Komfort und Sicherheit: Öffnen und Schließen von Garagen- und Hoftoren mit Code-gesicherter Funktechnik. - Foto: djd/Sommer
Foto: djd/Sommer
Ein echter Komfort- und Sicherheitsgewinn sind daher vor allem in der kalten, düsteren Jahreszeit Torantriebe und Funkfernsteuerungen, die dem Autofahrer das Aussteigen ersparen.

Allerdings stellen sich viele Garagenbesitzer die Frage, wie sicher die Funktechnik ist und ob Unbefugte sich, ebenfalls per Funk, Zutritt verschaffen könnten.

Sicher gegen unbefugten Zugriff: eine Zahl mit 18 Nullen

Moderne Funkfernsteuerungen zur Bedienung von Torantriebsmotoren arbeiten in der Regel mit codierten Signalen. So sichert etwa der Hersteller Sommer seine Antriebe über ein so genanntes "Somloq Rollingcode System" ab (Infos: www.sommer.eu). Das System arbeitet mit 74 Trillionen verschiedenen möglichen Code-Kombinationen - eine Trillion ist eine Zahl mit 18 Nullen. Bei jedem Tastendruck auf die Fernbedienung wird dabei ein neuer Code generiert. Ein Einbrecher, der diesen Code per Zufall treffen will, sollte besser Lotto spielen: Die Chancen auf einen Sechser wären deutlich höher.

Noch mehr Komfort durch Fernsteuerung

Neben dem Garagentor lassen sich über die codierte Funktechnik natürlich auch weitere Komfort-Komponenten wie etwa Grundstückstore ansteuern. Auch die Außen- oder Gartenbeleuchtung schaltet sich aus dem Auto heraus per Knopfdruck ein oder aus, sogar das Öffnen und Schließen der Rollläden kann aus der Ferne per Knopfdruck erledigt werden.

Wenn die Tore durch selbsthemmende Antriebe mechanisch gegen Aufstemmen und Aufhebeln gesichert sind, können die Bewohner sich vor Einbruch gut geschützt fühlen. Noch mehr Sicherheit geben Alarmanlagen mit Bruchmeldern an Fenstern oder Türen und Bewegungsmeldern im und am Haus. Auch diese lassen sich übrigens bequem per Funkcode ein- und ausschalten.

Rollingcode: was heißt das?

Beim so genannten Somloq-Rollingcode für Fernsteuerungen handelt es sich um einen ständig wechselnden algorithmischen 66-Bit-Code, der etwa 74 Trillionen Code-Kombinationen ermöglicht. Nachdem das System vor dem ersten Gebrauch über den Handsender eingelernt wurde, sendet das System bei jedem Tastendruck am Handsender einen willkürlich generierten Code zum Funkempfänger, z.B. am Torantrieb. Dabei ist dieser Code nur ein einziges Mal gültig und kann daher nicht kopiert werden. Das System gilt deshalb unter Experten als absolut sicher.

Quelle06.03.2008
djd / Sommer Antriebs- und Funktechnik

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