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Solarcarports - stromerzeugende Alternative

Carports bieten gegenüber Garagen größere architektonische Gestaltungsfreiheit hinsichtlich Dachform und Nutzungsart. Durch die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten lassen sich Carports vielfältig nutzen und gut in die bestehende Umgebung integrieren.
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Solarcarports - die stromerzeugende Alternative. Foto: Mp-tec
Solarcarports - die stromerzeugende Alternative. Foto: Mp-tec

Da auch große Parkflächen überdacht werden können, ist der Einfamilienhaus-Klassiker aus der Vorstadt auch für größere Wohneinheiten mit mehreren Mietparteien oder für Firmenparkplätze geeignet. Mit einem Solardach auf dem Carport kann zudem umweltfreundlich Strom erzeugt werden, dessen Einspeisung staatlich vergütet wird. Dadurch amortisiert sich der Solarcarport innerhalb weniger Jahre und spielt über die Anschaffungskosten hinaus einen Gewinn ein. Nicht nur aufgrund der Preisvorteile entscheiden sich viele Grundstücksbesitzer und -verwalter für einen Carport statt einer Garage. Im Vergleich zu einer Garage zirkuliert die Luft in einem Carport besser. So trocknet das Fahrzeug in kürzerer Zeit und rostet nicht so schnell.

Nicht jedes Hausdach ist aufgrund seiner Ausrichtung geeignet, um Solarmodule zu installieren. Verschattet beispielsweise ein Nachbargebäude oder ein Baum Teile des Daches, kommt es zu Ertragseinbußen. Eine Carportanlage bietet ausreichend alternative Fläche, um Solarmodule zu installieren und schafft zudem einen Mehrwert für die Mieter beziehungsweise Eigentümer. Ein Carport schützt vor Schäden am Lack und erspart im Winter lästiges Eiskratzen. Die umweltfreundliche Unterstellmöglichkeit steigert gleichzeitig den Wert und die Attraktivität der dazugehörigen Immobilie. Ein positiver Nebeneffekt: Bei einem Solarcarport dienen die Module zugleich als Dach, daher kann auf eine kostenintensive Eindeckung mit Ziegeln verzichtet werden.

Um einen optimalen Energieertrag mit dem Solarcarport zu erzielen, ist eine Dachneigung von etwa 20 Grad ideal. Da Carport-Solaranlagen wie Gebäude durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden, erhalten Besitzer höhere Subventionen als bei freistehenden Anlagen und erzielen somit attraktivere Vergütungssätze bei der Netzeinspeisung.

„Ab 1. Juli 2011 werden die Förderungen jedoch sowohl für Freiland- als auch für Aufdachanlagen deutlich gesenkt“, weiß Michael Preißel, Energiesparexperte und Geschäftsführer des Brandenburger Solarsystemhauses Mp-tec.

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Solarcarports amortisieren sich durch staatliche Förderung. Foto: Mp-tec
Solarcarports amortisieren sich durch staatliche Förderung. Foto: Mp-tec

Wer aber noch bis Ende Juni baut, profitiert 20 Jahre von den hohen, derzeit geltenden Vergütungen. Aktuell werden Aufdachanlagen mit bis zu 30 Kilowatt mit 28,74 Cent pro eingespeister Kilowattstunde vergütet. Ab Juli wird die Vergütung um bis zu 15 Prozent gesenkt, so dass Schnellentschlossene langfristig profitieren. Zum Vergleich: Für eine freistehende Photovoltaikanlage fallen derzeit 21,11 Cent pro Kilowattstunde an.

Carports aus Edelstahl oder Aluminium wie das von Mp-tec entwickelte Solarcarport „Quick-Line“ sind sehr pflegeleicht. Der Carport in Edelstahlausführung hat 10 Jahre Produktgarantie, die Aluminiumausführung sogar 15 Jahre. Das Material bleibt dauerhaft stabil und ist korrosionsbeständig. Auf dem Eberswalder Firmengelände von Mp-tec wird das Quick-Line Carport als Firmenparkplatz genutzt. Der 69 Meter lange Carport gilt als einer der längsten Solarcarports Deutschlands und überdacht insgesamt 26 Stellplätze. Der von Norden nach Süden ausgerichtete Carport produziert bei einer durchschnittlichen Einstrahlung von 900 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter etwa 42.500 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht dem Energieverbrauch von 15 Haushalten im Jahr.

Die optimale Bemessung eines Unterstellplatzes hängt von der Nutzungsart des Carports und der Größe des Fahrzeuges ab. In der Regel ist es statisch möglich, bei einem Doppel- und Mehrfachcarport auf Mittelpfeiler ganz oder teilweise zu verzichten, so dass eine große, komfortable Parkfläche entsteht. Um einen Carport errichten zu dürfen, wird in den meisten deutschen Bundesländern eine Baugenehmigung benötigt. Da Baurecht jedoch Landesrecht ist, variieren diese Bestimmungen je nach Bundesland - teilweise bedarf es auch gar keiner Genehmigung.

Quelle04.06.2011
Mp-tec GmbH & Co. KG

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