Tipps für die Tomatenzucht

Tomaten sollten nicht vor dem 20. Mai ins Freiland gepflanzt werden, da sie keinen Frost vertragen. Für die Anzucht im Garten eignen sich am besten robuste Sorten, rät die DIY Academy.
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Damit die Tomatenpflanze richtig wachsen kann, müssen die Triebe frühzeitig angebunden werden. - Foto: tesa
Foto: tesa
Optimal ist ein sonniger Platz an der Südseite eines Hauses oder Gewächshauses. Hier sind die Pflanzen ein wenig vor Regen geschützt und profitieren von der in Holz und Mauerwerk gespeicherten Wärme.

Richtig düngen
Tomaten benötigen reichlich Nährstoffe. Es empfiehlt sich daher, den Boden bereits vor dem Einpflanzen mit reifem Kompost sowie Hornmehl oder mit einem speziellen Tomatendünger vorzubereiten. Mit Beginn der Blütenbildung können die Pflanzen dann alle 14 Tage mit einem kaliumreichen Tomatendünger oder beispielsweise mit Brennnesseljauche nachgedüngt werden.

Regelmäßig gießen
Auch Wasser brauchen die Tomatenpflanzen regelmäßig. Beim Gießen sollten jedoch möglichst nicht die Blätter benetzt werden, denn das fördert die Entstehung und Ausbreitung von Pilzkrankheiten wie der Kraut- und Braunfäule. Aufgeplatzte Früchte können wiederum ein Zeichen für Wassermangel sein. Während einer sehr nassen Sommersaison ist es allerdings besser, die Pflanzen zeitweise mit einer Folie abzudecken. „Wichtig ist dabei, dass eine gute Belüftung stattfindet. Ansonsten breiten sich unter der Schutzhülle schnell Pilze aus“, weiß Michael Dreisvogt, Gartenexperte der DIY Academy.

Triebe anbinden Viele Tomatensorten benötigen außerdem eine Rankhilfe. Gut geeignet sind Spiralstäbe aus Edelstahl oder Aluminium. Bereits benutzte Rankhilfen müssen vorher gut gereinigt bzw. desinfiziert werden, damit eventuell vorhandene Pilzsporen gleich abgetötet werden. Für das Anbinden der Triebe eignen sich Paketschnur oder witterungsbeständige Gartenbinder aus Krepp. Sie sind wieder verwertbar und schonen die Pflanze.

Wichtig: Ausgeizen
Zu viele Seitentriebe bilden eine Konkurrenz für den Haupttrieb. Lässt man sie wachsen, nehmen sie den Früchten Licht und bringen überwiegend kleine und weniger ausgereifte Tomaten hervor. Daher sollten „Geiztriebe“ alle paar Tage per Hand entfernt werden. Im August wird der Haupttrieb gekappt, damit bereits angelegte Früchte noch ausreifen können. Das Ausgeizen und Kappen entfällt bei Busch- und Balkontomaten.


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