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Adventskranz selber machen

Klassisch in rot-grün, so mögen viele ihre Weihnachtsdekoration. Andere richten sich lieber nach aktuellen Trends und variieren Jahr für Jahr. Neue Farben und Materialien machen auch beim Adventskranz Lust auf Abwechslung.
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Ein Adventskranz muss nicht immer auf dem Tisch stehen. Mit einem Schraubhaken lässt er sich an der Decke befestigen. Besonders schön wirkt dies in Räumen mit hohen Decken. - Foto: farbqualitaet.de
Foto: farbqualitaet.de
Um einen Tür- oder Tischkranz selber zu machen braucht man folgendes Werkzeug: einen Rohling aus Styropor, Stroh oder Weidenzweigen, grünen Blumendraht, Zange, Gartenschere und eventuell eine Heißklebepistole. „Einen Styropor-Rohling umwickelt man vor dem Binden mit grünem Krepp-Papier.“, lautet eine Empfehlung der DIY Academy Trainerin Anita Dobrodt. „Dann leuchtet er später nicht durch.“

Grün mit Grün kombinieren



Für einen Kranz eignen sich viele Nadelgehölze wie zum Beispiel Tanne, Kiefer oder Fichte. Sie können jedoch nach einiger Zeit ihre Nadeln verlieren, vor allem, wenn die Zweige nicht frisch waren. Die Nordmanntanne gilt als eine der haltbarsten Nadelbäume. Zypressengewächse wie Scheinzypresse, Wacholder oder Thuja trocknen mit der Zeit zwar ebenfalls ein, halten aber ihre Nadeln. Um den Kranz frisch zu halten, kann man ihn täglich ein wenig mit Wasser besprühen. Gern genommen werden auch immergrüne Laubgehölze. Dazu gehören Buchs oder Efeu. „Ein Kranz aus Tannengrün kombiniert mit immergrünen Zweigen sieht sehr dekorativ aus. Einige Immergrüne wie Efeu, Stechpalme und Buchs sind allerdings giftig und sollten als Dekoration nicht in der Nähe von Kindern verwendet werden.“, rät Dobrodt.

Schichten statt wickeln



Zum Binden werden je nach Kranzgröße 5 bis 10 Zentimeter lange Zweige auf den Rohling gelegt und am Zweigende zwei- bis dreimal mit Blumendraht umwickelt. Üppiger wirkt der Kranz, wenn kleine Sträußchen überlappend befestigt werden. Zweige oder Sträußchen sind nach dem Dachziegelprinzip so anzuordnen, dass der Rohling rundherum bedeckt und kein Draht zu sehen ist. Dabei außen längere und innen kürzere Zweige verarbeiten. Die Drahtenden werden im Grundgerüst versenkt, damit sie keine Verletzungsgefahr darstellen. Bei einem Tischkranz wird die flache Unterseite frei gelassen. Soll der Kranz frei von der Decke hängen, muss auch die Unterseite des Rohlings gestaltet werden.

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Kerzen sicher befestigen



Für die Kerzen kommen vier Kerzenteller auf den Kranz. Sie bestehen aus einem Kunststoffteller, der etwas größer als die verwendete Kerze sein sollte. Oben und unten haben sie jeweils einen Dorn. „Befestigen Sie bitte die Kerzen nicht mit Draht“, warnt Dobrodt. „Eine solche Konstruktion kann gefährlich sein.“ Brennende Kerzen sollten grundsätzlich nie unbeaufsichtigt sein und am besten gelöscht, nicht ausgepustet werden. Beim Auspusten könnten Funken auf die Zweige oder Dekoration fallen und den Kranz entzünden. Sicher steht ein Adventskranz auf einer feuerfesten Unterlage weit weg von leicht brennbaren Materialien wie zum Beispiel Gardinen. Auch Kinder sollten niemals alleine in der Nähe brennender Kerzen sein.

Den gibt’s nicht zu kaufen



Zum Schluss kann der Kranz nach Belieben dekoriert werden: mit farbigen Bändern, dazu passend ausgewählten Kugeln, kleinen Sternen aus Filz, Girlanden mit weihnachtlichen Motiven oder duftenden Gewürzen. Die Auswahl an Materialien, Farben und deren Kombinationsmöglichkeiten sind groß. Am Ende entsteht ein ganz persönlicher Adventskranz, der sich zudem auf die Wohnungsreinrichtung sowie die übrige Weihnachtsdekoration abstimmen lässt.

Quelle05.11.2008
DIY Academy

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