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Darum ist Shabby Chic so beliebt

Shabby Chic - was ist das eigentlich? Wohnräume dürfen bekanntermaßen ganz genau so dekoriert und möbliert werden, wie der Besitzer es sich wünscht. Trends und Hypes müssen dabei keineswegs befolgt werden, vielmehr soll sich die Wohnung schließlich an den Bewohner anpassen und nicht umgekehrt.
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Dennoch bleiben einige Wohn- und Einrichtungstrends doch immer wieder langfristig vertreten und wissen zu gefallen, sorgen für Inspiration oder werden mit großem Eifer und Enthusiasmus nachgekauft und -gebaut. Derzeit spricht die Wohnwelt unter anderem auch über den sogenannten Shabby Chic, der vor allem auf einen eher gemütlichen, wenngleich auch etwas exzentrischen Look setzt.
   
Commons.wikimedia.org ©Chris Feser (CC BY 2.0)
Im Allgemeinen ist unter Shabby Chic ein Look zu verstehen, der vor allem sanfte, weiche Farben in Pastell- oder hellen Naturtönen vertritt. Zudem zeigt sich das Interieur meist in Form von Erb- oder Flohmarktstücken oder gar Do-it-yourself-Dingen, die alle einen gewissen individuellen Charme versprühen und in den Wohnräumen für nahezu unzählige Hingucker sorgen. Oft greifen Fans des Einrichtungsstils dabei auch gern zu Dingen, die schon gewisse Gebrauchsspuren aufweisen, eine Geschichte erzählen und einfach einen starken Kontrast zur nagelneuen Ware aus dem Laden darstellen. Entstanden ist der Stil übrigens bereits in den 1980ern in Großbritannien und orientiert sich an alten, adligen Landsitzen und sollte damals vor allem als Gegenbewegung zu den kostspieligen Innenausstattungen dienen, die sich die Mittelklasse gern leistete.
 

  
Die  Merkmale des Shabby Chics

  • Materialien – in erster Linie werden natürliche Materialien verwendet, bevorzugt werden dabei ältere oder schon gebrauchte Stoffe genutzt. Unter anderem werden hier beispielsweise gern in die Jahre gekommenes Leder, gekalktes Holz oder auch Samt, Seide und Baumwolle genutzt. Aber auch Selbstgehäkeltes, Spitze oder gar mundgeblasenes Glas finden einen Platz.
  • Farben – zarte, überwiegend matte Farben sind für den Shabby Chic typisch, kaum verwunderlich, dass der Einrichtungsstil daher insbesondere Frauen anspricht. Knallige Töne werden hier hingegen vergebens gesucht und passen auch nicht in das Konzept. Beliebt sind unter anderem: Rosé, Himmelblau, Türkis, Violett und Gelb.
  • Muster und Motive – hier ist im Grunde alles erlaubt, was gefällt. Ein Muster mit Geschichte macht sich besonders gut, vor allem Ranken und florale Muster dürfen aber in keiner Einrichtung fehlen. Orientalisch anmutende Teppiche oder verschiedenste Ornamente machen sich ebenfalls gut. Ob Streifen, Punkte, Karo-Muster oder Motive aus Pflanzen- und Tierwelt, solange das Gesamtkonzept passt, kann beherzt zugegriffen werden.

So kann der Stil mit einfachen Mitteln umgesetzt werden

Es ist gar nicht so schwer, das eine oder andere Möbelteil im Shabby Chic Look selbst zu gestalten, denn mit einigen Handgriffen kann aus fast jedem Holzmöbel ein toller Hingucker gezaubert werden. Anbei einige tolle und vor allem schnell umsetzbare Ideen für die eigenen vier Wände:
  1. Schubladenknauf verschönern – ein schlichter, schwarzer Knauf kann mit etwas Farbe schon ganz anders wirken. Einfach einen Zahnstocher oder Schaschlik-Spieß als Pinsel nutzen und vorsichtig kleine Blüten mit passendem Glanzlack darauf malen.
  2. Garderobe auf alt trimmen – ein ganz normales hölzernes Garderobenboard mit einzelnen Metallhaken kann schnell im neuen Look erstrahlen. Dafür werden die Haken zunächst abgeschraubt und die Holzwand daraufhin mit Schleifpapier angeraut und dann in der gewünschten Farbe gestrichen. Während des Trocknens die Haken mit Sprühfarbe in schönem Silber färben, danach kann das Brett noch mit der Serviettentechnik verschönert werden und die Haken werden wieder angeschraubt.
 
  
Natürlich sollten sich Bastler im Vorfeld ganz genau überlegen, ob sie sich wirklich an einem Möbelstück austoben wollen. Denn zugegebenermaßen ist nicht jeder handwerklich begabt und wer hier zu ungeduldig oder ungeschickt ist, kann das Möbelstück so auch ganz schnell „verschlimmbessern“. Das ist aber gar nicht schlimm, denn glücklicherweise haben bereits etliche Einrichtungsprofis den charmanten Trend für sich erkannt und bieten online oder in entsprechenden Fachgeschäften ein breites Sortiment an aufbereiteten Möbeln an. Zu diesen Anbietern gehört auch das Unternehmen Loberon, das sich auf abgestimmte Einrichtungskonzepte spezialisiert hat, die sowohl Shabby Chic als auch den Landhausstil und viele weitere romantische und nostalgische Wohnideen aufgreifen – weitere Infos sind unter Loberon.de erhältlich. Davon abgesehen lohnt sich aber auch der Besuch beim örtlichen Flohmarkt, um vielleicht ein besonders ausgefallenes oder antikes Stück zu finden.
   Commons.wikimedia.org ©Peng (CC BY-SA 3.0)
Commons.wikimedia.org ©Peng (CC BY-SA 3.0)

Fazit

Wer es lieber aufgeräumt, minimalistisch und clean mag, der wird mit dem bunten, charismatischen Shabby Chic wahrscheinlich keine Freude haben. Wer andererseits verspielte Elemente, romantisches Flair und eine Vielfalt an Farben und Möbeln mag, der kommt hier auf seine Kosten. Auch Bastler können sich austoben, denn Selbstgemachtes bringt noch einmal zusätzlichen Schwung in die Einrichtung.

Quelle26.05.2014
v.m.

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