Wände mit Struktureffekt

Es muss nicht immer Tapete sein. Wer den eigenen vier Wänden einen modernen und abwechslungsreichen Look verleihen will, kann stattdessen mit Strukturen bearbeiten. 
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Wand in Steinoptik mit Effektlasur
Zusätzlich zur Optik gibt die Effektlasur der Wand in Steinoptik eine besonders haptische Wirkung. Foto: djd / Schöner Wohnen Farbe
Dieser Effekt wertet den gesamten Raum auf und steht für Individualität. Entscheidend ist dabei die leicht unperfekte und somit originelle Wirkung. Teure und aufwendige Arbeiten sind dafür aber nicht zu befürchten. Eine Wand zum Beispiel mit einer reizvollen Steinoptik zu verschönern, ist mühelos in Eigenregie möglich. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie es geht.

1. Fläche vorbereiten

Zur richtigen Vorbereitung gehört es, Ecken und Ränder sorgfältig abzukleben, Böden und Möbel im Raum mit Folie abzudecken. Wichtig: Der Untergrund soll glatt, trocken, fest und tragfähig sein, damit die Strukturwand gelingt. Vor allem die Ebenheit ist entscheidend für das spätere Bild: „Alte Untergründe mit Dispersionsfarbe sollte man daher glatt schleifen, bei frisch verputzten Wänden empfiehlt sich für eine gute Haftung vorher ein Anstrich mit einem Universal-Tiefgrund“, erklärt Malermeister Ralph Albersmann, Malermeister und Technischer Berater bei Schöner Wohnen-Farbe.
 
Wände mit Struktur einfach selbst gestalten
Eine Steinoptik an der Wand verleiht dem gesamten Raum eine individuelle und urige Wirkung. Foto: djd / Schöner Wohnen Farbe

2. Grundfarbe auftragen

Als Nächstes folgt die Grundfarbe. Dazu einen Kurzflorroller verwenden, jeweils zwei bis drei Bahnen streichen und anschließend die Farbe gleichmäßig im Kreuzgang verteilen. Tipp: Zusammenhängende Flächen immer „nass in nass“ ohne Unterbrechung bearbeiten, um sichtbare Ansätze zu vermeiden. Mit der Schöner Wohnen Trendstruktur Stone-Optik zum Beispiel lässt sich ein stilsicherer Look kreieren, ob im warmen Farbton Sandstein oder in einer klaren Kalkstein-Farbe. Für ein gleichmäßig deckendes Oberflächenbild empfiehlt sich ein zweimaliges Auftragen.
 
Einzelne Wände mit Struktur sind echte Eyecatcher
In der „unperfekten“ Optik liegt der besondere Reiz der Wandgestaltung. Foto: djd / Schöner Wohnen Farbe

3. Effektlasur zum Abschluss

Wenn die Grundfarbe gut durchgetrocknet ist, folgt die Effektlasur für die besondere haptische Wirkung. Dazu den Strukturzusatz hinzufügen und vor dem Auftragen mit der Effektlasur gut aufmischen. Einen sauberen Kurzflorroller verwenden, in der oberen Ecke der Wand beginnen und diagonal von oben nach unten arbeiten. In Teilflächen arbeiten und nach zwei bis drei Minuten den bearbeiteten Bereich mit einem neuen, trockenen Kurzflorroller nochmals kreuz und quer abrollen.

Tipp: Wer zu zweit arbeitet, kann beide Arbeitsschritte parallel erledigen. Wenn die Wände später wieder ihren Originalzustand erhalten sollen, zum Beispiel bei einem Umzug, lässt sich die Stone-Optik ohne Abschleifen ganz einfach überstreichen.
Resümee / Karsten Mueller (Chefredakteur)
Die Effektlasur in Steinoptik verleiht der Wand nicht nur eine haptische Wirkung, sondern auch Individualität. Die DIY-Anleitung zeigt, wie einfach es ist, eine Steinoptik-Wand zu schaffen. Vorbereitung, Grundfarbe und Effektlasur sind entscheidend für den reizvollen, unperfekten Look. So kann man den Raum aufwerten und bei Bedarf problemlos überstreichen.

Quelle29.01.2024
Brillux GmbH & Co. KG / djd

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