
Parkett überdauert Generationen
Wer gerne Museen, Schlösser und Herrenhäuser besichtigt, kennt die kunstvoll verlegten Parkettböden, die nach dem Fußgetrappel mehrerer Jahrhunderte immer noch prächtig aussehen. Aus Vollholz gefertigt sind sie äußerst langlebig und bei Bedarf wieder aufgearbeitet worden. Auch heute noch werden massive Holzböden verlegt. Daneben erweist sich Mehrschichtparkett ebenfalls als sehr robust. Für ein langes Leben sorgt die Nutzschicht des Holzbodens, die mehrfach abgeschliffen werden kann. Dabei gilt: je dicker diese Schicht, desto öfter. Schon bei einem Minimum von 2,5 Millimetern ist genug Spielraum für mehrere Renovierungen.
Die lange Lebensdauer des Parketts macht es nicht nur zu einer guten Investition, sondern auch zum Gewinn für den Klimaschutz. Denn solange das Parkett verbaut ist, bindet es den Kohlenstoff im Holz, den der Baum während seiner Wachstumsphase gespeichert hat. Wer diesen Bodenbelag verlegt, trägt somit zum Umweltschutz bei und verbessert die Klimabilanz des Eigenheims. Apropos Klima: Der Naturstoff Holz ist nicht nur ein umweltfreundliches Baumaterial. Er sorgt obendrein für ein wohltuendes Raumklima, in dem es sich angenehm lebt.

Leicht zu pflegen
Um über Generationen in den Genuss vom warmen Holz unter den Füßen zu kommen, muss man sein Parkett entsprechend pflegen. Egal, ob lackiert, geseift oder geölt: Eine wöchentliche Reinigung mit dem Staubsauger zählt zu den Basics. Regelmäßiges Wischen befreit den Boden zudem von Kaffeeflecken und den Abdrücken von Hundepfoten, pflegt ihn aber auch gleichzeitig. Je nach Versiegelungsart und Hersteller empfehlen sich unterschiedliche Reinigungs- und Pflegemittel. Wischlappen und Mob dürfen dabei nur nebelfeucht, aber nicht nass sein.Um Kratzer auf dem Parkett zu vermeiden, sollten Tische und Stühle, Sessel und Sofas Filzgleiter erhalten. So lassen sie sich verrücken, ohne dass der Holzboden Schaden nimmt. Entsteht doch einmal eine Delle oder ein Kratzer, sollte diese Stelle repariert werden – nicht nur um die Optik zu bewahren, sondern auch um das Holz zu schützen. Stärker beanspruchte Laufwege brauchen trotz guter Pflege irgendwann eine Aufarbeitung. Bei geöltem Holz reicht eine partielle Auffrischung, bei lackiertem Holz muss die gesamte Fläche geschliffen und neu versiegelt werden. So ist der Lieblingsboden immer noch schön, wenn die Einrichtung längst ausgetauscht wurde.
Resümee von Tilman Fabelhardt (Redaktion “bauen.com“)
Holzböden haben eine besondere Ausstrahlung, die Räume sofort wohnlicher macht. Dass Parkett dabei nicht nur optisch, sondern auch ökologisch punktet, macht es doppelt interessant. Dank langer Lebensdauer muss man sich über Jahrzehnte keine Gedanken um einen neuen Boden machen. Gleichzeitig bindet das Holz CO₂ und trägt so aktiv zum Klimaschutz bei. Wer also in Parkett investiert, entscheidet sich für ein Stück Natur, das den Alltag verschönert und das Zuhause nachhaltig aufwertet.

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Bembé Parkett