Der Bauherr und seine Verantwortlichkeit als mittelbarer Handlungsstörer oder Zustandsstörer

Im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben kann es stets dazu kommen, dass das Nachbargrundstück durch verschiedene Vorkommnisse beeinträchtigt wird.
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Sei es, dass der Ausgrabungsunternehmen mit seinem Bagger versehentlich über einen Teil des anderen Grundstück fährt oder dass bei der Entwässerung eine Verlegung der Leitungen über das Grundstück der Nachbarn erforderlich wird. Sollte der Eigentümer des Nachbargrundstückes in die Beeinträchtigung nicht eingewilligt haben, steht diesem ein Unterlassungs- beziehungsweise ein Beseitigungsanspruch zu.

Dabei kann er seinen Anspruch unter gewissen Umständen auch gegen den Bauherren richten, obwohl dieser die Beeinträchtigung gar nicht verursacht hat. Ist der Bauherr nämlich gleichzeitig Eigentümer des Grundstückes, kann er als Zustandsstörer haften. Eine Haftung als mittelbarer Handlungsstörer kommt vor allem dann in Betracht, wenn er das handelnde Unternehmen mit dem beeinträchtigenden Handeln beauftragt hat. Jeder Bauherr sollte daher seine Baustelle insbesondere daraufhin kontrollieren, dass bei den erforderlichen Bauarbeiten die Nachbargrundstücke nicht beeinträchtigt werden.


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