Dämmerung zieht Langfinger an

Viele verdrängen das Risiko: Aber alle zwei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen, in der dunklen Jahreszeit sogar noch häufiger. In einigen Regionen verdoppelt sich die Zahl der Einbrüche im Winter, denn in der Dunkelheit und Dämmerung ist das Entdeckungsrisiko für Diebe einfach geringer.
get social
Bei Einbruch und Diebstahl springt die Hausratversicherung ein - sie ist für Hausbesitzer daher unverzichtbar. - Foto: djd/Neckermann Versicherungen
Foto: djd/Neckermann Versicherungen
Haben die Geschädigten eine Hausratpolice, müssen sie zumindest für den finanziellen Schaden nicht aufkommen.

Eine Hausratversicherung zahlt aber nicht nur nach Einbruchdiebstahl, sondern auch nach einem Brand, Leitungswasserschaden, Sturm, Hagel oder nach Überspannungsschäden durch direkten Blitzeinschlag.

Wer in der Tarifzone 1 (zum Beispiel Nürnberg/Fürth) eine 150 Quadratmeter große Wohnung bewohnt, zahlt nur einen jährlichen Beitrag von 47,61 Euro bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro. Die Versicherungssumme beträgt in diesem Fall 97.500 Euro, Überspannungsschäden sind bis zu zehn Prozent dieser Summe mit abgedeckt.

Einbruchschutz bei der Bauplanung



Prophylaktisch lässt sich einiges gegen Langfinger tun. Allerdings finden solche Maßnahmen in der Bauplanung meist wenig Beachtung. Darauf weist die Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!" hin. Architekten, Bauplaner und Bauträger betrachten entsprechende Vorkehrungen unter Kostenaspekten oft als verzichtbaren Mehraufwand. Dabei kostet das Basis-Sicherheitspaket je nach Größe des Hauses nur zwischen 1.500 und 2.500 Euro mehr als der Standard.

Wer einige einfache Vorsichtsmaßnahmen ergreift, braucht keine übertriebene Angst vor Langfingern zu haben. Foto: djd/Neckermann Versicherungen
Wer einige einfache Vorsichtsmaßnahmen ergreift, braucht keine übertriebene Angst vor Langfingern zu haben. Foto: djd/Neckermann Versicherungen

Dazu gehören eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines Schließzylinders mit Sicherungskarte sowie einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen im Erdgeschoss. Umfassenderen Schutz bietet eine einfache Alarmanlage, die Einbrüche, Rauch oder Gas meldet und deren Signal an abwesende Besitzer oder Sicherungsdienstleister weitergeleitet wird. Die meisten Vorkehrungen lassen sich auch nachträglich einbauen.

Quelle19.06.2009
djd/Neckermann Versicherungen

get social
Mehr zum Thema Sicherheit



Impressum - Datenschutz - AGB
MedienTeam Verlag GmbH & Co. KG - Hitdorfer Str. 35 - D-40764 Langenfeld
Häuser - Hausbau - Ausbau - Technik - Draußen - Wohnen - News - Spezial