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Was sind Infrarotwärmekabinen?

Seit einigen Jahren gibt es eine Konkurrenz für herkömmliche Saunakabinen. Im Gegensatz zur warmen Saunaluft erwärmen Infrarotwärmekabinen den Körper mit Strahlen, die von Infrarotstrahlern erzeugt werden. 
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Was sind Infrarotwärmekabinen? Foto: ChilliProductions - Fotolia.com
Was sind Infrarotwärmekabinen? Foto: ChilliProductions - Fotolia.com
Diese Strahlen erwärmen nicht die Raumluft, sondern erzeugen erst beim Auftreffen auf den Körper die angenehme Wärme. Die nicht sichtbaren Wärmestrahlen werden auf der Haut in Wärmeenergie umgewandelt. Daher sind sie auch unter dem Namen Wärmekabinen bekannt. Dabei bleibt das Raumklima mit einer Temperatur von 38-48 Grad weitgehend normal.

Unterschiede gibt es bei der Auswahl der Strahler. Magnesiumoxyd- Strahler sind die am häufigsten eingesetzten Strahler und verteilen die Wärme gleichmäßig.

Die etwas hochwertigen Keramik- Strahler eignen sich besonders für punktuelle Bestrahlungen und zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus.

Dem natürlichen Sonnenlicht kommt ein Vitae-Strahler nahe. Die Infrarotbestrahlung kann hier ohne Vorwärmzeit erfolgen, was natürlich eine Stromersparnis bedeutet.
  

Einsatzmöglichkeiten:

Die Infrarotwärmekabinen werden wie eine Sauna im privaten Bereich genutzt. Ebenso findet man sie in der Hotel- und Wellnessbranche. Hier kommen Infrarot A-Strahlen zum Einsatz, die nur 0,5 mm tief auf die Lederhaut treffen. Das ist weniger belastend für den Körper als die Sauna und schont das Herz-Kreislauf-System.

Die Tiefenwirkung der Infrarotstrahlen zeigt erste Wirkung ab ca. 15 Minuten, kann jedoch auf bis zu 45 Minuten erhöht werden, was im Vergleich zur Sauna aufgrund der geringen Aufwärmzeit eine Zeitersparnis bedeutet.

Länger bekannt ist ihr Einsatz in medizinischen Bereichen. So dienen sie hier der Rehabilität und der punktuellen Bestrahlung einzelner Körperregionen oder des gesamten Körpers. Durch die Wärmestrahlung wird die Durchblutung angeregt und viele Heilungsprozesse beschleunigt.

Beim medizinischen Gebrauch der Infrarotwärmekabinen dringen Infrarot C- Strahlen 4-5 mm tief in das Unterhautgewebe.
  

Das ist beim Kauf einer Infrarotwärmekabine zu beachten:

Natürlich ist es ideal, den Profi mit dem fachgerechten Einbau einer Wärmekabine zu beauftragen, allerdings gibt es mittlerweile auf dem Markt ein reichhaltiges Angebot an hochwertigen Infrarotkabinen zum Selbsteinbau, die auch vom Preis her interessant sind.

Der Einbau einer solchen Kabine muss dennoch gut geplant sein. Wichtig ist, dass der Standplatz gut gewählt ist. Die Infrarotwärmekabine sollte in einem Raum aufgestellt werden, der mindestens 18 Grad hat. Die kleinsten Infrarotwärmekabinen benötigen ca. 1 qm Platz. Damit ist hier auch eine Platzersparnis im Gegensatz zum Einbau einer Sauna gegeben.

Die Grundform der Kabinen ist wahlweise rechteckig, gerundet oder für den Eckeinbau erhältlich.

Ebenso gibt es eine große Auswahl an Ausstattung und Design. Es ist möglich, viele Glaselemente einzubauen, aber auch verschiedene Holzausführungen sind im Handel im Angebot. Die normale Steuerung, mit der Zeit, Temperatur und Licht eingestellt wird, kann mit der Ausstattung zur Lichttherapie oder dem Zuschalten von Musik angenehm ergänzt werden. Zusätzlich besteht die Gestaltungsmöglichkeit einen Liegesitz in die Infrarotkabine zu integrieren.

Aus Sicherheitsgründen ist meist eine Abschaltautomatik eingebaut, die ebenfalls zeitlich eingestellt werden kann.

Was den Stromanschluss betrifft, ist die Wärmekabine einfach zu handhaben, lediglich ein normaler 230 Volt Anschluss wird zur Inbetriebnahme benötigt.

Bei einem durchschnittlichen Verbrauch kostet die Infrarotkabine in der Stunde zwischen 0,15 und 0,25 Euro. Bei der gleichen Laufzeit würde eine Saune 2-4 Euro kosten. Im Nachhinein lässt sich jede Sauna mit Infrarotstrahlern nachrüsten.
  

Die Benutzung:

Natürlich ist hier das oberste Gebot: Nur so lange in der Kabine bleiben, wie es individuell angenehm ist. Es gibt ansonsten keinerlei Einschränkungen was die Häufigkeit der Benutzung betrifft, jedoch sollte die Dauer nicht 45 Minuten überschreiten. Auch beim Alter der Benutzer ist vom Kleinkind bis zum Senioren alles erlaubt und sogar zu empfehlen, da der Gebrauch der Infrarotwärmekabine den Kreislauf schont.

Der Raum bietet im besten Fall eine entspannende Atmosphäre und sollte eine angenehme Raumtemperatur, jedoch mindestens 18 Grad haben.

Durch das Schwitzen in der Kabine verliert der Körper Flüssigkeit, daher wird empfohlen, vor der Benutzung einen halben Liter Wasser zu trinken.

Aus hygienischen Gründen empfiehlt es sich, vor der Benutzung der Infrarotwärmekabine zu duschen und sich gründlich abzutrocknen. Wie bei einem Saunabesuch ist es auch hier ratsam, ein Handtuch unterzulegen. Nun kann das Wärmebad für längstens 45 Minuten genossen werden, jedoch nur solange es angenehm ist. Danach sollte noch für kurze Zeit in einen Bademantel oder Handtuch gewickelt liegend entspannt werden.

Die nun folgende kurze, warme Dusche dient der Reinigung von ausgeschwitzten Verunreinigungen.

Anschließend ist die Flüssigkeitszufuhr wieder wichtig. Ein halber Liter Wasser und etwas Obst, zur Regulierung des Kalziumspiegels sind hier zu empfehlen.

Quelle13.07.2014
j.l.

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