Fernsehen und Rundfunk via Satellit

Das Prinzip des Programmempfangs über Satellit ist sehr einfach. Von einer Bodenstation (Uplink-Station) werden die TV- und Radioprogramme zu den Satelliten gesendet, die etwa 36.000 km über dem Äquator geostationär positioniert sind.
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Grafik: Technisat
Grafik: Technisat
Das Prinzip des Programmempfangs über Satellit ist sehr einfach. Von einer Bodenstation (Uplink-Station) werden die TV- und Radioprogramme zu den Satelliten gesendet, die etwa 36.000 km über dem Äquator geostationär positioniert sind. Geostationär heißt, daß sie von der Erde ausgesehen immer am gleichen Platz im Orbit stehen, da sie sich mit der Erde im gleichen Tempo bewegen.

Die Satelliten setzten die empfangenden Signale um, verstärken sie und strahlen sie wieder zur Erde zurück. Die Fläche, die von dem Satelliten bestrahlt wird, wird technisch auch als Ausleuchtzone bezeichnet. Innerhalb dieser Ausleuchtzone können die Programme empfangen werden, wozu die folgenden Komponenten notwendig sind:
  1. Grundsätzliches zur Empfangsantenne
  2. Verteilstruktur
  3. Empfangsgeräte


A. Grundsätzliches zur Empfangsantenne



Die Empfangsantenne, die des öfteren auch als Außenanlage bezeichnet wird, besteht aus dem Empfangsspiegel sowie dem sogenannten LNB (Low Noise Block Konverter). Von dem Empfangsspiegel werden die vom Satelliten abgestrahlten Signale aufgefangen und im Brennpunkt gebündelt, wo das LNB befestigt ist. Das LNB verstärkt die Satellitensignale und setzt sie auf einen niedrigeren Frequenzbereich um, damit der Transport der Signale über das Antennenkabel zum Empfangsgerät überhaupt möglich ist. Die Umsetzung geschieht mit Hilfe der sogenannten LOF (Local Oscillator Frequenz) in einem fest vorgegebenen Ausgangsfrequenzbereich des LNBs von 950 MHz bis 2150 MHz. Das entspricht einer Bandbreite von 1200 MHz.


Die Frequenzbereiche
Mittlerweile werden von den Satelliten verschiedene Frequenzbereiche gleichzeitig genutzt. So nutzen die ASTRA und EUTELSAT Satelliten den Bereich von 10,7 bis 11,7 GHz, welcher als Low Band bezeichnet wird und den Bereich 11,7 bis 12,7 GHz, der als High Band bezeichnet wird. Um innerhalb dieser beiden Frequenzbänder möglichst viele Sender unterbringen zu können, erfolgt die Abstrahlung in einer horizontalen und in einer vertikalen Polarisationsebene. Die Kombination aus Frequenzbereich und Polarisationsebene wird auch als Block bezeichnet. Insgesamt werden von einem Satelliten zur Zeit üblicherweise vier Blöcke abgestrahlt (Vertikal Low Band, Horizontal Low Band, Vertikal High Band, Horizontal High Band).
Aktuelle LNBs sind in der Lage, diese vier Sat-Blöcke zu verarbeiten. Bezeichnet werden solche LNBs als Universal-LNB, womit auch gleichzeitig die Digitaltauglichkeit ausgedrückt wird.


LNBs für die verschiedenen Anwendungszwecke
Die vier Sat-Blöcke haben insgesamt eine Bandbreite von 4000 MHz. Damit die Umsetzung aller Sat-Blöcke realisiert werden kann, verfügt das LNB über zwei LOFs. Nämlich 9,75 GHz für die beiden Low Band-Sat-Blöcke sowie 10,6 GHz für die beiden High Band-Sat-Blöcke.


Die Universal LNB gibt es in drei Ausführungen:
  • Universal V/H LNB
    Dieses des öfteren auch „Universal Single“ genannte LNB ist geeignet zum Anschluß eines Empfangsgerätes (z.B. Receiver). Hierbei handelt es sich um die einfachste Variante eines Universal LNBs. Über ein einziges Koaxkabel werden alle vier Sat-Blöcke übertragen. Die Auswahl des jeweiligen Sat-Blocks erfolgt mit Hilfe der sogenannten 22 kHz-Schaltung und der 14/18 V Schaltung, die in dem angeschlossenen Empfangsgerät erfolgt.
  • Universal Twin LNB:
    Hierbei handelt es sich um die Version zum Anschluß von zwei Empfangsgeräten. Dieses LNB verfügt über zwei Ausgänge an denen zwei Empfangsgeräte unabhängig von einander betrieben werden können. D.h. an jedem Ausgang liegen sämtliche vier Sat-Blöcke an und können von dem angeschlossen Empfangsgerät abgerufen werden. Eine spätere Aufrüstung auf eine grössere Teilnehmerzahl ist nicht möglich.
  • Universal Quattro LNB:
    Diese LNBs verfügen über vier Ausgänge. Pro Ausgang wird einer der vier Sat-Blöcke bereitgestellt. Zum Betrieb wird daher ein Multy- bzw. ein GigaSwitch benötigt, in dem die Schaltung sämtlicher vier Sat-Blöcke erfolgt. Diese Multischalter/Verteiler werden unter Punkt B eingehend beschrieben.
    Das Quattro-LNB ist die Grundvoraussetzung für den Betrieb von mehr als zwei Empfangsgeräten.

Das LNB ist also das Bauteil, dass den späteren Einsatzzweck festlegt!



Empfangsspiegel:
  • Multifeed-Antennen
    Man kann mit einem Empfangsspiegel aber nicht nur einen Satelliten empfangen, sondern es lassen sich auch sehr leicht mehrere Satellitenpositionen mit einem Spiegel einfangen, ohne das der Spiegel gedreht werden muß. Eine sehr interessante und sehr oft genutzte Kombination ist der gleichzeitige Empfang der ASTRA-Satelliten auf der Position 19°Ost und der EUTELSAT Hotbird-Satelliten auf 13°Ost. Hierzu werden zwei LNB mit einer sogenannten Multifedschiene an der Empfangsantenne angebracht. Ein LNB wird dabei wie üblich im direkten Brennpunkt des Spiegels installiert und das zweite LNB seitlich davon in einem fest definierten Abstand.
    Solche Anlagen werden auch als Multifeed-Antennen oder bei der Verwendung von Universal-Quattro LNBs als GIGATENNEN bezeichnet.
  • Die Größe des Empfangsspiegels
    Die Größe des Empfangsspiegels wird mit seinem Durchmesser angegeben. Dieser muss der Ausleuchtzone des oder der gewünschten Satelliten und der angeschlossenen Teilnehmerzahl angepasst sein, damit ein optimaler Empfang gewährleistet ist. Für die Verteilung von Sat-Programmen mit eine GIGATENNE empfiehlt sich somit beispielsweise ein Durchmesser von 85 cm oder größer.
  • Wo kann ein Empfangsspiegel installiert werden?
    Prinzipiell kann ein Empfangsspiegel überall dort installiert werden, wo freie Sicht zu dem bzw. den gewünschten Satelliten gegeben ist. Bei der Wahl des Montageortes ist nur darauf zu achten, dass keine Bäume, überstehende Dächer oder ähnliches den Empfang stören oder sogar ganz unmöglich machen. Standorte wie der Garten, die Hauswand oder auch die Montage auf dem Balkon sind daher möglich.


B. Verteilstruktur



Sollen nur ein oder maximal zwei Empfangsgeräte mit dem Satellitensignal versorgt werden, gestaltet sich der Aufbau einer Verteilstruktur sehr einfach: Von dem Ausgang des LNBs muss lediglich ein Antennenkabel/Koaxkabel zu dem Empfangsgerät geführt werden.

Falls die Signale einer Multifeedantenne z.B. EUTELASTRASAT verteilt werden sollen, so wird bei der Verwendung von zwei Universal V/H LNBs ein DiSEqC-Schalter benötigt. Mit diesem kann das Empfangsgerät zwischen den beiden LNBs umschalten. Wird der Schalter in der Nähe der LNBs positioniert, so muss lediglich ein Antennenkabel zu dem Empfangsgerät verlegt werden. Bei einer TWIN-Anlage, d.h. dem Einsatz von zwei Universal TWIN LNBs werden dann zwei Schalter eingesetzt, da hierbei vier Kabel - pro LNB zwei – vorhanden sind.

Das Herzstück für eine Verteilung mit mehr als zwei Empfangsgeräte stellt der Multischalter bzw. der GigaSwitch dar. Die Sat-Blöcke einer GIGATENNE lassen sich beispielsweise wie folgt verteilen:
Insgesamt stellt die GIGATENNE acht Sat-Blöcke zur Verfügung. Diese werde auf die acht dafür vorgesehenen Eingänge des GigaSwitch gegeben.
Zusätzlich besteht noch die Möglichkeit terrestrische Radio- und Fernsehprogramme durch die dafür vorgesehenen drei Eingänge des Giga-Switches mit zu verteilen. Den GigaSwitch gibt es in zwei Versionen: Der GigaSwitch 11/20G verfügt er über 20 Ausgänge. An diese können bis zu 20 Empfangsgeräte angeschlossen werden. Eine Erhöhung dieser Zahl ist problemlos durch das hinzufügen einer oder mehreren Kaskaden, Giga-Switch 11/20K, möglich.

Der GigaSwitch 11/8 ermöglicht die Verteilung der kompletten vier Sat-Blöcke an bis zu acht Teilnehmer.

Jedes Empfangsgerät wird mittels einer eigenen Antennenleitung (Koaxkabel) mit einem Ausgang des GigaSwitches verbunden. Hieraus wird ersichtlich, dass eine sternförmige Kabelstruktur notwendig ist. Im Zentrum dieses "Stern" sitzt der GigaSwitch.

Die Endpunkte der Verteilstruktur bilden die Multimedia-Anschlussdosen. Sie stellen das Bindeglied zwischen Antennenkabel und Empfangsgerät dar. Ein so gestaltetes Hausnetz wird auch als GigaNetz bezeichnet und sollte bei jeder neuen Sat-Verteilung verwendet werden.


C. Empfangsgeräte



An die beschriebene Sat-Block-Verteilung kann eine Vielzahl von verschiedenen Empfangsgeräten angeschlossen werden:
  • Analoge Satellitenreceiver
    Mit diesen Geräten können alle analogen Fernseh und Radioprogramme wiedergegeben werden.
    Auch schon etwas ältere analoge Receiver sind an dem GigaNetz anschliessbar. Um alle Möglichkeiten der Sat-Block-Verteilung auszunutzen, sollten die Sat-Receiver aber über eine DiSEqC 1.0 Steuerfunktion verfügen, die die Umschaltung zwischen zwei Satellitenpositionen vornimmt.

  • Digitale Satellitenreceiver
    Diese auch DVB-Receiver genannten Geräte können digitale Fernseh- und Radioprogramme wiedergeben. Es gibt DVB-Receiver, die ausschliesslich zur Wiedergabe frei empfangbarer Programme geeignet sind (FreiSAT DVB-Receiver) und Geräte mit denen sich auch verschlüsselte Pay-TVProgramme empfangen lassen (Receiver vorbereitet für Pay-TV). Letztere verfügen über eine Schnittstelle (Common Interface) an die sich beliebige Decodermodule (Conditional Access Module) anschliessen lassen oder die Receiver verfügen über integrierte Decoder. Mit zwei entsprechenden Smartcards kann dann auch Pay-TV empfangen werden. Die Gerätevariante mit Common Interface ist die vielseitigste und zukunftssicherste, da die verschiedenen Verschlüsselungssysteme empfangen werden können. Diese sollte deshalb bevorzugt werden.

  • Fernsehgeräte und Videorecorder
    Falls in die Sat-Block-Verteilung auch normale terrestrische Fernsehprogramme eingespeist werden, können zur Wiedergabe bzw. Aufnahme dieser Programme Fernsehgeräte und Videorecorder direkt an eine Multimedia-Anschlußdose angeschlossen werden.

  • Rundfunkempfänger
    An der Multimedia-Anschlußdose befindet sich ein spezieller Ausgang zum Anschluss von Rundfunkempfängern. Falls in der Sat-Block-Verteilung entsprechende terrestrische Sender eingespeist werden, können diese mit einem normalen Radio wiedergegeben werden.
  • Computer
    Über Satellit werden verschiedene Internet und Datendienste abgestrahlt. Diese stehen selbstverständlich auch über die Sat-Block-Verteilung zur Verfügung. Mittels entsprechender Empfangskarten im PC (z.B. TechniSat SkyStar 2 TV/PVR) können diese Dienste dann empfangen werden.

Die TechniSat Sat-Block-Verteilung ist somit voll und ganz multimediatauglich und für jede Stern-Verteilstruktur empfehlenswert.


Sat-Block-Verteilung



Was bedeutet Sat-Block-Verteilung?
Die normale Einteilnehmeranlage besteht aus einer Außeneinheit mit LNB (Empfangseinheit), die durch ein Koaxialkabel direkt mit einem Receiver verbunden ist. Für den Mehrteilnehmerempfang ist es aber auch möglich, mehrere Receiver für diverse Teilnehmer an einer Außeneinheit anzuschließen. Hierbei wird ein Twin-LNB für zwei Teilnehmer oder ein Quatro-Switch-LNB für vier Teilnehmer eingesetzt. Von den jeweiligen LNBs führt zu jedem Teilnehmer je eine Zuleitung direkt zum Receiver. Möchte man mehr als vier Teilnehmer anschließen oder sogar z. B. zwei Satellitenpositionen empfangen, so wird ein Multischalter benötigt. Die Multischalter gibt es für eine Sat-Position, TechniSwitch genannt, und für mehrere Sat-Positionen, GigaSwitch genannt. Das bedeutet, man setzt eine Außeneinheit mit einem Quatro-LNB (für eine Sat- Position) oder zwei Quatro-LNBs (für z. B. zwei Sat-Positionen) und geht mit vier Zuleitungen je Quatro-LNB auf den Multischalter. Vom Multischalter, der die Verteilfunktion für die jeweiligen Teilnehmer übernimmt, führt zu jedem gewünschten Teilnehmer eine direkte Zuleitung. Somit wird eine individuelle Programmwahl für jeden Anschluss zum Receiver gewährleistet. Multischalter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, wie in unseren Beispielen auf den folgenden Seiten aufgeführt.

Von jedem Satellit werden vier unterschiedliche Polarisationsebenen empfangen, die man Sat-Blöcke nennt. Diese unterschiedlichen Sat-Blöcke beinhalten verschiedene analoge sowie digitale TV- und Radioprogramme als auch Datendienste. Bei der modernen Sat-Block-Verteilung werden die kompletten Sat-Blöcke einer oder mehrerer Satellitenpositionen an alle Teilnehmer verteilt. Pro Satellitenposition sind dies je vier Sat-Blöcke à 1000 MHz, die jedem Teilnehmer, der angeschlossen wird, zur Verfügung stehen. Damit die Verteilung dieser vier Sat-Blöcke (zwei für analoge und zwei für digitale Übertragung) an die gewünschte Zahl an Teilnehmern realisiert werden kann, bietet TechniSat mit der Multischalter-Serie TechniSwitch 5/4 die optimale Lösung. In diese Systeme können sogar terrestrische Antennensignale eingespeist werden.


Vier Sat-Blöcke einer Satellitenposition
Vier Sat-Blöcke einer Satellitenposition

Als Sat-Block bezeichnet man die Kombination aus Frequenzbereich und Polarisationsebene. Mittlerweile werden von den Satelliten verschiedene Frequenzbereiche gleichzeitig genutzt. So nutzen die ASTRA und EUTELSAT 13° Ost Satelliten den Bereich von 10,7 bis 11,7 GHz (Low Band, meist für die analoge Abstrahlung) und den Bereich 11,7 bis 12,7 GHz (High Band, meist für die digitale Abstrahlung). Um innerhalb dieser beiden Frequenzbänder möglichst viele Sender unterbringen zu können, erfolgt die Abstrahlung in einer horizontalen und in einer vertikalen Polarisationsebene. Somit ergeben sich pro Satellitenposition vier Sat-Blöcke (Vertikal Low Band, Horizontal Low Band, Vertikal High Band, Horizontal High Band).


Sat-Block-Verteilung: Jeder bekommt was er will!

Die TechniSat TechniSwitch Multischalter verfügen über insgesamt fünf Eingänge (1 x terrestrisch, 4 x Sat-ZF) und vier Ausgänge. Dank Kombination von mehreren TechniSwitch Schaltern können sogenannte Kaskaden-Verteilstrukturen mit größeren Teilnehmerzahlen aufgebaut werden.

Eine grössere Auswahl an Programmen – insbesondere auch die vielfältigen Möglichkeiten von internationalen Sendern – bietet die Kombination von mehreren Satelliten. Was alles von den verschiedenen Satellitenpositionen ausgestrahlt wird, können Sie im Anhang ab Seite 28 lesen. Nach Belieben sind verschiedene der aufgezeigten Satellitenpositionen kombinierbar. Es wird pro Satellit eine Sat-Antenne mit den angegebenen Schüsselgrössen installiert. Die von der Empfangselektronik kommenden Signale werden dann mittels Kabel an den Verteiler/Multischalter weitergeleitet, der die sternförmige Verteilung der kompletten Signale zu jedem Empfangsgerät ermöglicht.

Bis zu acht Sat-Blöcke können dabei an den Verteiler GigaSwitch weitergeleitet werden. Sollen von einer Satellitenposition alle analogen und digitalen Signale verteilt werden sind dies, wie gesagt, jeweils vier Sat-Blöcke. Sollen z.B. die analogen und digitalen Signale von zwei Satelliten empfangen und verteilt werden, so sind insgesamt acht Eingänge am Multischalter nötig, um die enorme Multimediabandbreite von 8000 MHz zu verteilen. Es besteht aber auch die Möglichkeit weniger als vier Sat-Blöcke einer Satellitenposition einzuspeisen und dadurch statt zwei auch drei oder noch mehr Satellitenpositionen zu empfangen. Die Kombinationsmöglichkeit ist schier grenzenlos und bietet Ihnen eine einzigartige Auswahlvielfalt. So eine Flexibilität kann außer der Sat-Block Verteilung kein anderes System bieten.


Für jeden Anwendungsfall die individuelle Lösung

Im Fall der Einspeisung von acht Sat-Blöcken werden an den Verteiler grosse Anforderungen gestellt. Die TechniSat GigaSwitch Serie ist ein Wunderwerk der Technik, die diesen Anforderungen Rechnung trägt und diese erfüllt. Auf der Eingangsseite können die acht Sat-Blöcke angeschlossen werden. Zusätzlich stehen für den Anschluss einer VHF-, einer UHF- und einer UKWAntenne je ein Eingang zur Verfügung. Alternativ können natürlich auch hier Kabelsignalquellen eingeschleift werden – entweder aus einem bereits vorhandenen Kabelnetz oder man bereitet für eine Wohnanlage einige sehr häufig genutzte populäre TV-Programme kanalspezifisch auf, um diese dann auch ohne Satellitenreceiver direkt mit dem TV-Gerät zu empfangen.


Sternverteilung

Jedes Empfangsgerät wird mittels einer eigenen Antennenleitung (Koaxkabel) mit einem Ausgang des GigaSwitches verbunden. Hieraus wird ersichtlich, dass eine sternförmige Kabelstruktur (Sternstruktur) notwendig ist, die die grösste Vielfalt bietet.

Einige Beispielanlagen mit GigaSwitch Verteilern finden Sie ab Seite 10. Dabei sind wir von der Verteilung aller analogen und digitalen Signale von zwei Satellitenpostionen und damit der Verteilung der 8000 MHz Multimediabandbreite (acht Sat-Blöcken) ausgegangen.

Sternverteilung

Im Zentrum des „Sterns“ sitzt der GigaSwitch. Die Endpunkte der Verteilstruktur bilden die Multimedia-Anschlussdosen. Sie stellen das Bindeglied zwischen Antennenkabel und Empfangsgerät dar. Ein so gestaltetes Hausnetz wird auch als Sternstruktur bzw. GigaNetz bezeichnet und sollte bei jeder neuen Kabel- Verteilung verwendet werden.


Was ist vor der Installation der Anlage zu beachten?



Drei Dinge sollten vor der Installation beachtet werden
  1. Planung der richtigen Bauteile
    Es sollte zunächst festgelegt werden, wie viele Satellitenpositionen empfangen und wie viele Teilnehmer angeschlossen werden sollen. Zusätzlich sollte der Standort der Außeneinheit und der Durchmesser des Spiegels festgelegt werden. Hierbei muss beachtet werden, dass vom Spiegel zu den Endgeräten (Receiver) möglichst kurze Kabelwege entstehen. Als Planungshilfe benutzen Sie unseren kostenlosen Sat- Planer-Assistenten auf unserer Homepage.
  2. Pegelberechnung der Kabelstruktur
    Ist das benötigte Material aufgelistet, sollte die Pegelberechnung der Kabelstruktur vorgenommen werden. Dabei sind die Eingangspegel der Außeneinheit, die Dämpfungswerte der Multischalter, das Kabel und die Dosen zu ermitteln. Um einen optimalen und störungsfreien Empfang zu gewährleisten, sollte an der Dose ein Mindestpegel von 55 dB und ein Maximalpegel von 78 dB anliegen. Die Pegelberechnung sollte von einem zertifizierten Digital-Sat-Installateur vorgenommen werden.
  3. Digitale Einmessung der Anlage durch TechniSatzertifizierte Sat-Installateure
    Die Einspeisung der Außeneinheit (Spiegel + LNB) muss mit einem digitalen Meßgerät durchgeführt werden. Alles andere ist ein Risiko und garantiert keinen optimalen Empfang. Durch die digitale Einmessung wird die Außeneinheit auf den exakten Datenstrom eingestellt und sichert damit Leistungsreserven bei Schlechtwetterbedingungen.

TIPP

Bestehen Sie bei Ihrem Sat-Installateur auf digitale Einmessung und gegebenenfalls auch auf ein Meßprotokoll.

Wir empfehlen Ihnen, mit der Planung und Durchführung Ihrer Anlage einen zertifizierten TechniSat Digital-Sat-Installateur zu beauftragen. Diese Techniker sind von uns geschult und verfügen über digitales Meßequipment.


Firmenportrait TechniSat Digital GmbH



TechniSat - dieser Name steht für Qualität.
Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 von Peter Lepper gegründet, mit dem Ziel, hochwertige Satellitenprodukte für den Endverbraucher zu produzieren.
Bereits 1990 entschied man sich für eine eigene Produktion und Entwicklung in Deutschland.
Der hohe Qualitätsanspruch der Firma TechniSat zeigt sich daher sowohl in den Produkten, als auch in der Entwicklung und der Fertigung: So wird neben Funktionalität und Bedienbarkeit auch ein Augenmerk auf den Umweltschutz gelegt. Dank eines speziellen TechniSat Energiesparkonzeptes wird ein sparsamer Energieverbrauch schon bei der Geräteentwicklung berücksichtigt.

Im Laufe der Jahre ist die Produktpalette immer weiter ausgebaut worden. Neben Sat-Antennen und analogen Sat-Receivern kam die komplette Produktpalette an DVB-Receivern für die verschiedenen Weltmärkte hinzu. So produziert TechniSat DVB-Receiver für Sat-, Kabel- und für den terrestrischen Empfang (DVB-T). Darüber hinaus umfaßt die TechniSat Produktpalette Multischalter, Kopfstationen, Installationszubehör etc. Auch in den Bereichen TV-Geräte, Autoradios und PC-Karten konnte sich TechniSat als Qualitätshersteller behaupten und sich einen nicht unerheblichen Marktanteil in Deutschland sichern. Dabei wurde konsequent an der Firmenphilosophie festgehalten, verbrauchergerechte Qualitätsprodukte in Deutschland zu entwickeln und diese auch in Deutschland zu produzieren.

Heute werden die TechniSat Qualitätsprodukte in Dresden bei TechniSat Digital GmbH entwickelt und in den drei deutschen Werken TechniSat Thüringen GmbH (Dippach bei Eisenach), TechniSat Vogtland GmbH (Schöneck im Vogtland) und TechniSat Teledigital AG (Staßfurt bei Magedeburg) produziert.

Der Erfolg zeigt, dass die Entscheidung für eine eigene Entwicklung und Produktion in Deutschland goldrichtig war.

Immer mehr Kunden vertrauen auf TechniSat Markenprodukte "Made in Germany" und unterstützen damit unter anderem auch den Standort Deutschland.

Setzen Sie auf Qualität. Nutzen Sie die Erfahrung der Firma TechniSat.

Quelle01.01.2007
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