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WHO warnt vor Feuchteschäden

Eine umfassende Erhebung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch 36 führende Sachverständige belegt, dass europaweit mittlerweile 20-30% der Haushalte mit zu feuchtem Innenraumklima zu kämpfen haben. Der Grund dafür liegt hauptsächlich darin, dass zu Gunsten niedriger Heizkosten moderne Gebäudehüllen praktisch luftdicht ausgeführt werden. Dadurch wird ein natürlicher Frischluftaustausch unterbunden und Feuchteschäden sowie Schimmelbefall sind die logische Konsequenz.
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WHO warnt vor häufigen Feuchteschäden in modernen Gebäuden – Foto: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V., Köln
WHO warnt vor häufigen Feuchteschäden in modernen Gebäuden – Foto: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V., Köln

Zudem kam die WHO-Auswertung zu dem Schluss, dass Menschen, welche sich in feuchten oder von Schimmel befallenen Gebäuden aufhalten, ein bis zu 75 Prozent höheres Risiko tragen an Atemwegsbeschwerden oder Asthma zu erkranken. Bauherren sollten deshalb beim Thema „Klimakomfort“ nicht am falschen Ende sparen. Ein kontrolliertes Wohnungslüftungssystem sichert gesunde Raumluftverhältnisse, sorgt für eine Reduzierung der Heizkosten und beugt zudem noch Bauschäden vor.

„Da die Menschen einen Großteil ihres Alltags zu Hause, in Büros, Schulen oder anderen Gebäuden verbringen, ist die Luftqualität in diesen Räumen für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung“, sagt Dr. Srdan Matic, Leiter des Referats „Nichtübertragbare Krankheiten und Umwelt“ beim WHO-Regionalbüro für Europa. Doch ein gesunder Luftaustausch ist in modernen Gebäuden, deren Außenwände luftdicht verpackt werden, um Wärmeverluste minimal zu halten, ohne ein Lüftungssystem praktisch nicht mehr zu gewährleisten. „Alle zwei Stunden müsste man hierfür von Hand Luft hereinlassen“, erklärt Dr. Lothar Breidenbach, Geschäftsführer Technik des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) e.V. „Doch die Wärme, die wir durch gute Dämmung im Gebäude halten, regelmäßig zum Fenster raus zulassen, ist energetisch unsinnig. Deshalb fordert der Gesetzgeber einen nutzerunabhängigen Mindestluftwechsel, der durch ein Lüfungskonzept nach DIN 1946-6 nachgewiesen werden kann. Eine Wohnungslüftungsanlage sorgt automatisch für optimale Luftverhältnisse und minimiert gleichzeitig die Lüftungswärmeverluste.“

Denn neben dem Wohlbefinden der Bewohner ist ein kontrolliertes Lüftungssystem auch ganz konkret ein sinnvoller Invest ins Eigenheim, der nicht nur teure Sanierungen vorbeugt, sondern auch die Wertigkeit der Immobilie zusätzlich erhöht: Die Systeme sind in der Lage bis zu 95 Prozent der Wärme aus der Abluft zurückzugewinnen und auf die Zuluft zu übertragen. Zudem arbeiten moderne Lüftungsanlagen energieeffizient, also mit geringem Stromverbrauch. Das führt zu sehr niedrigen Heizkosten und einem erhöhten Wiederverkaufswert des Gebäudes. Die Entscheidung für eine kontrollierte Wohnungslüftungsanlage ist also nicht nur eine Investition in Wohnkomfort und Gesundheit, sondern auch in den langfristigen Werterhalt der Immobilie.


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