Förderzuschüsse bei Heizungswechsel

Klimafreundliche Heizungen schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Mit attraktiven Zuschüssen unterstützt die KfW weiterhin den Umstieg.
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Monteurin prüft Wärmepumpenanlage auf einem Gebäudedach.
Nachhaltige Heizformen sparen langfristig nicht nur Heizkosten, sie werden auch von der KfW mit attraktiven Zuschüssen gefördert. Foto: HLC / KfW_iStock/Sturti
Eine moderne klimafreundliche Heizung rechnet sich langfristig nicht nur durch geringere Heizkosten – dank geringerer Treibhausgas-Emissionen trägt sie auch aktiv zum Umweltschutz bei. Die Bundesregierung belohnt deshalb den Umstieg auf nachhaltige Heizformen mit attraktiven Zuschüssen. Diese können bei der KfW beantragt werden. Seit der dritten Antragstellergruppe Ende August erhalten nun alle potenziell Förderberechtigten die Möglichkeit, die großzügigen Fördermittel bei der KfW zu beantragen. Anträge können jetzt alle Privatpersonen als Eigentümer von selbstgenutztem oder vermietetem Wohnraum, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Unternehmen für Wohn- und Nichtwohngebäude stellen.
Servicetechnikerin vor einer Wärmepumpe im Außenbereich eines Wohnhauses.
Wärmepumpen verbinden Nachhaltigkeit mit Alltagstauglichkeit – sie nutzen vorhandene Energiequellen und machen Wohnen zukunftssicher. Foto: HLC / KfW_Axel Springer Corporate Solutions / András Heiberger / Sascha Kaliga / Adrian Klinkmüller
Die Antragstellung ist kein Hexenwerk – sie erfolgt in einem einfachen Online-Verfahren. Dafür wird zwingend ein abgeschlossener Lieferungs- oder Leistungsvertrag benötigt. Keine Angst: Dieser Vertrag muss eine so genannte „aufschiebende oder auflösende Bedingung“ enthalten und wird dadurch erst nach Zusage gültig; im Falle einer Ablehnung besteht also kein Risiko. Nach der Registrierung im Kundenportal „Meine KfW“ lädt der Antragssteller den Lieferungs- oder Leistungsvertrag sowie gegebenenfalls weitere Unterlagen im Kundenportal hoch. Eine Zuschusszusage und damit die Reservierung der Fördermittel erfolgen bei vollständigen Unterlagen und förderfähigen Projekten in der Regel digital und automatisiert innerhalb weniger Minuten.
Nahaufnahme einer Wärmepumpe mit zwei Lüftern am Haus.
Moderne Technik im Detail: Mit hoher Effizienz wandelt die Wärmepumpe Umweltenergie in Heizwärme um und senkt langfristig die Kosten. Foto: HLC / KfW_Axel Springer Corporate Solutions / András Heiberger / Sascha Kaliga / Adrian Klinkmüller
Die Förderung umfasst neben Wärmepumpen auch solarthermische Anlagen, Biomasseheizungen und wasserstofffähige Heizungen. Die Fördersumme ist je nach Antragstellergruppe und Maßnahme unterschiedlich, die Grundförderung beträgt jedoch für alle 30 % der förderfähigen Gesamtkosten. Dazu können verschiedene Boni kommen. Die Förderung für die Umrüstung eines selbstgenutzten Einfamilienhauses kann so bei einem Förderhöchstbetrag von 30.000 EUR auf bis zu 70 % klettern. Das wären 21.000 Euro. Für die Einreichung der Nachweisunterlagen hat der Antragssteller bis zu 36 Monate Zeit.
Resümee von Karsten Mueller (Redaktion “bauen.com“)
Der Umstieg auf eine nachhaltige Heizung lohnt sich gleich doppelt: Einerseits sinken die Heizkosten langfristig, andererseits profitiert auch das Klima. Die unkomplizierte Antragstellung für die Zuschüsse, die digital in wenigen Schritten erledigt ist, überzeugt ebenfalls Mit den attraktiven. Wer sich für eine moderne Lösung entscheidet, investiert in die Zukunft seines Hauses und gleichzeitig in eine bessere Umweltbilanz. So wird aus einer notwendigen Modernisierung ein echtes Plus für alle Beteiligten.

Quelle24.10.2025
KfW Bankengruppe

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