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Saubere Kohle-Alternative

Die letzte Zeche im Ruhrgebiet schloss Ende 2018. Für Beschäftigte im Bergbau und Ruheständler bedeutet das auch: Sie erhalten keine Gratiskohle mehr von ihrem ehemaligen Arbeitgeber, das sogenannte Kohledeputat, und müssen ihre Energieversorgung umstellen.
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Modernisierung nötig: Gasbrennwerttherme statt Kohleofen
Relikt aus der Vergangenheit: Statt mit diesem alten Kohleofen heizt Udo Orth heute mit einer flüssiggasbetriebenen Gasbrennwerttherme. Foto: djd/Primagas
Wer seine alte Kohleheizung durch moderne, flüssiggasbetriebene Gas-Brennwerttechnik ersetzt, spart Geld und schont die Umwelt. Ein Erfahrungsbericht aus dem nordrhein-westfälischen Recke.

Kohleofen nicht mehr zeitgemäß

Knapp vier Jahrzehnte lang versorgte ein Kohleofen das Elternhaus von Udo Orth mit Wärme. Der Vater arbeitete viele Jahre im Bergbau. Nachdem er in Rente gegangen war, erhielt die Familie jedes Jahr 2,5 Tonnen Deputat. Weitere 4 Tonnen kaufte sie zur Bedarfsdeckung zu. Die Kohle lagerte im Garten und wurde von der Familie zum Ofen getragen – im Winter täglich bis zu drei Eimer je 20 Liter. „Das war sehr anstrengend“, erinnert sich Orth. Immer wieder kühlten die Räume aus, manchmal verstopfte das Glutbett. „Der Ofen war sehr alt, hatte einen schlechten Wirkungsgrad und verlor Wasser“, so der 62-Jährige. Zudem emittierte der Ofen deutlich mehr CO2 als gesetzlich erlaubt, so dass der Schornsteinfeger den Betrieb nicht länger genehmigen konnte. Eine Modernisierung war dringend nötig.
 
Oberirdischer Flüssiggasbehälter
Der alte Kohleschuppen hat ausgedient: Udo Orth mit Robert Triebel, Kundenberater seines Flüssiggasversorgers, vor dem neuen Flüssiggasbehälter. Foto: djd/Primagas/Larissa Kruehler
Gemeinsam mit einem Heizungsbauer sprach Udo Orth verschiedene Energielösungen durch. Da Recke nicht an das Erdgasnetz angebunden ist, kam nur eine netzunabhängige Lösung infrage. Die Wahl fiel auf eine flüssiggasbetriebene Gas-Brennwerttherme. Der Vorteil: Das Flüssiggas lagert direkt vor Ort in Behältern. Wer den Energieträger nutzt, profitiert zudem von einem verringerten Wartungsaufwand, denn bei der Verbrennung entstehen kaum Ruß, Asche und Feinstaub. Nicht zuletzt, so Orth, seien die Kosten für die Installation eines oberirdischen Flüssiggasbehälters weitaus niedriger gewesen als beispielsweise für einen Öltank.

Versorger unterstützen Hausbesitzer

Mittelfristig kann bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen, wer seine alte Öl- oder Kohleheizung durch eine moderne, flüssiggasbetriebene Gas-Brennwerttherme ersetzt. Außerdem unterstützen einige Versorger Hausbesitzer bei der Planung und Realisierung von modernen, netzunabhängigen Energiekonzepten. So bietet Primagas seinen Kunden etwa einen kostenlosen Förderservice. Er wählt aus den unzähligen Zuschussprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen die passenden aus, bereitet die Anträge unterschriftsreif vor und hilft Modernisierern so, sich die maximale Summe staatlicher Fördergelder zu sichern. Udo Orth durfte sich über Subventionen in Höhe von 1.700 Euro freuen. Mehr Infos über den Förderservice gibt es unter www.primagas.de/bestfoerderung.

Quelle10.01.2019
Primagas Energie GmbH

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