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Energiekosten der Ölheizung günstiger als bei der Gasheizung

Heizkosten sind stets der größte Posten in der Nebenkostenrechnung fürs Wohnen. Umso deutlicher zahlt sich ein günstiger Energieträger aus. In der vergangenen Heizsaison hat sich Heizöl erneut als preiswertester Brennstoff behauptet, trotz beachtlich gestiegener Rohölpreisnotierungen. In gasbeheizten Häusern und Wohnungen zum Beispiel fiel die Energiekostenrechnung um 17 Prozent teurer aus.
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Bei einer Jahresverbrauchsmenge von 3000 Litern beziehungsweise 33.540 kWh Erdgas blieben einem Ölheizungsbesitzer durchschnittlich 231 Euro mehr in der Haushaltskasse als einem Gasheizungsbetreiber. Zugrunde liegt dieser Berechnung der Zeitraum von Juni 2004 bis Mai 2005.

Die Vergleichsdaten ergeben sich aus den regelmäßigen Erhebungen der Fachzeitschrift "Brennstoffspiegel". Daraus lässt sich auch ablesen: In der vorletzten Heizperiode, also zwischen Juni 2003 und Mai 2004, war die seit zweieinhalb Jahrzehnten anhaltende Preisdifferenz von Erdgas gegenüber Heizöl mit gut 42 Prozent wesentlich auffälliger. Während die 3000-Liter-Partie Heizöl in der Heizperiode 2003/2004 bundesdurchschnittlich 1066 Euro kostete, zahlten Gasheizer für die gleiche Wärmemenge (33.540 kWh) einschließlich Grundgebühr 452 Euro mehr, nämlich 1518 Euro. In der soeben abgelaufenen Heizsaison kostete Heizöl im Jahresschnitt 1356 Euro, verteuerte sich damit um rund 27 Prozent, während der Gaspreis auf 1587 Euro stieg und damit vorerst nur um 4,6 Prozent zulegte.

Ein weit höherer Preissprung dürfte Gasheizern nach Einschätzung von Marktexperten in der kommenden Heizperiode bevorstehen. Denn die Gaspreise sind in Kontinentaleuropa an die Heizölpreisnotierungen gekoppelt und folgen diesen zeitlich versetzt. Dementsprechend haben einige Gasgesellschaften bereits für dieses Jahr zweistufige Preiserhöhungen angekündigt.

Da ein Ölheizungsbetreiber dank des Tanks den Zeitpunkt seiner Wärmebevorratung selbst bestimmen kann, konnte er durch cleveren Einkauf aber auch in der vergangenen Heizsaison seine Energiekostenrechnung günstig beeinflussen. Denn im Juni und Juli 2004 war Heizöl bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern bundesdurchschnittlich für 38,5 beziehungsweise 40 Cent zu haben. Bei Bevorratung im Juni betrug die Heizölrechnung mithin nur 1154 Euro und im Juli 1201 Euro. Sogar mitten im Winter, von Dezember 2004 bis Februar 2005, konnte der Liter Heizöl bei Notierungen um 43 Cent unter dem Jahresdurchschnittspreis bezogen werden.


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